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Prozess Jeshua`s aus jüdischer Sicht - תאוריות הקשר על פסח

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Prozess Jeshua`s aus jüdischer Sicht - תאוריות הקשר על פסח

Beitrag  Admin am 26/3/2012, 14:00


Der Prozess Jesu Christi (christlich)/ Jeshua Ha Mashiach (messianisch jüdisch)/ Rabbi Jeschua BenJosef (liberal jüdisch) aus liberal progressiver Sicht

       
http://www.messianischestimme.org/t45-die-grundlage-aller-fragen-der-prozess-und-tod-jeschuas Hier könnt ihr von Zeev der dort als Aba in dem Freund-Forum: Zurück zur Wurzel, Haus Israel auch wichtige Informationen finden über den Prozess Jesu/Jeshua...

Zur Erleichterung und dem Wunsch Zeev`s entsprechend nun hier direkt zu lesen.

תאוריות הקשר על פסח > Die "christlichen" PESSACH Verschwörungen <
Mit den Themen -Der PROZESS Jeschuas aus jüdischer Sicht-
שלום כולם
Schalom zusammen,

Die Grundlage aller Fragen und Antworten ...
... wenn wir einmal den > תנ"ך < [Tenach],
- παλαιας διαθηκης - [palaias diathekes] = also das fälschlich sog. "AT" *)
... und die > ברית-החדשה < [Brit HaChadaschah]
- καινη διαθηκη - [kainhe diathekhe] = also das fälschlich sog. "NT" *)
betrachten, spitzt sich der gesamte DISPUT hauptsächlich im :

>> PROZESS und dem TOD von Rabbi JESCHUA BenJosef zu !!!

Aus diesem Grunde werde ich diese AUSARBEITUNGEN an den Anfang aller Betrachtungen, Fragen und Antworten stellen! Es betrifft letztlich die meisten Fehlübersetzungen, Auslegungs-Irrtümer, christliche Interpolationen, Spekulationen und ganz zu schweigen von den "neutestamentlichen" ANTIJUDAISMUS ! Da wir lieberale "SCHRIFTGELEHRTE" von den Juden, uns glücklicherweise ungebunden jeder Religions-Gruppen Verpflichtung mit dem Thema (leider erst seit gut 100 Jahren) des PROZESSES und TODES von Rabbi Jeschua BenJosef beschäftigen können, sind wir trotz vielen Spekulationen auf ein ganz anderes ERGBNIS gekommen, wie es das CHRISTENTUM von uns, seiner MUTTER, der Wurzel des MONOTHEISMUSSES, erwartet hätte.
Von vornherein kann ich sagen, dass es uns allen einerseits sehr viel Zeit und Geduld gekostet hat, und andererseits auch viel Zeit und Geduld diejenigen kostet, die das Thema und all unsere Gedankengänge nachverfolgen werden.


Fragen und Antworten dazu werden dann in einem extra FAQ Beitrag behandelt, damit die betreffende Ausarbeitung ungeschoren im Raum stehen bleibt!

שלום אבא
Schalom ABA

PS:
*) Zusatzbemerkung:
Ihr werdet bemerken das ich/wir den christlichen Begriff "altes oder neues Testament"
immer als sog. (sogenannt) bzw. in " " setzen!
Begründung:
Weil die Übersetzung mit > TESTAMENT < mehr als falsch und nur irreführend ist !!!
Wenn, dann muss es mit BUND übersetzt werden,
denn es kommt a) aus dem hebr. > ברית < [Brit]
bzw. b) aus dem altgriechischen > διαθηκη < [diathekhe]

TESTAMENT !!! ist etwas ganz anderes !
Es ist ein Rechtsgeschäft einer einseitig getroffenen Verfügung
bei dem rechtlich das Schicksal eines Nachlasses bestimmt wird !!!
Es kommt ursprünglich aus dem lateinischen > TESTARI < und heißt > bezeugen < !




Aus gegeben Anlass, das wieder einmal PESSACH und OSTERN zusammenfällt, habe ich aus meinem Forums-Archiv den PROZESS JESU für euch überarbeitet. Die Referate sind in sich Abgeschlossen. Fragen und Antworten können auf einem EXTRA Beitrag gestellt werden!

ZITAT von Mosche Smoira (Oberster Richter des Staates ISRAEL 1948 – 1954)
Als 1948 der Staat ISRAEL gegründet und sein oberster Gerichtshof geschaffen wurde,
gingen Petitionen ein, in denen das Gericht ersucht wurde, als aller erste seiner Tätigkeiten
den Prozess JESU CHRISTI wiederaufzunehmen, um den tragischen Justizirrtum zu bereinigen,
den unser „unmittelbarer Vorgänger“ , der Sanhedrin (der Hohe Rat), an Jesu begangen habe.

Moshe Smoira:___________

Diese Petitionen kamen umfassend dokumentiert zumeist von protestantischen Geistlichen aus aller Herren Länder. Namhafte jüdische Literaten, Juristen sowie natürlich auch meine Lehrer und die Lehrer meiner Lehrer nahmen dieses Thema auf und beschäftigten sich eingehend mit dem historischen Ereignis von vor ca. "1800" Jahren. Allgemein gibt es in den letzten 100 Jahren vermutlich mehr als 90 Tsd. Bücher, die über das Leben Jesu verfasst worden sind; jedoch nur wenige haben dem > PROZESS < selbst besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Im Forum fasse ich unter > jüdischer Sicht < Ansichten, Meinungen, Theologien, Hypothesen, Forschungsergebnisse usw. usw. verschiedener jüdischer Gelehrten zusammen. Obwohl ich jüdische Sicht schreibe, brauche ich nicht extra zu betonen, dass hiermit nicht die Ansicht des gesamten jüdischen Volkes gemeint ist. Es handelt sich vorwiegend um unsere eigene, jüdisch-liberale Sicht. (Das Orthodoxe Judentum würde bestimmt sofort Veto einlegen, vor allem, dass es Juden gibt, die sich überhaupt mit dem Thema JESUS beschäftigen) U.a. benutze ich noch vorwiegend Gedankengut von folgenden Lehrern und Autoren, ohne diesen die Zitate speziell zuzuordnen:
Abraham Wolfson, Baruch Goldberg, Chaim Cohn, E. Schürer, Josef Klausner, Manuel Goldstein, Moritz Friedländer, Michael Bin Gorion, Norman Golb, Pincas Lapide, Ruben Rabinowiz, Schalom Ben Chorin, Schlomo Aron, Uri Herzberg, Zwi Steinberg.


Aus der Antike habe ich vorwiegend die Autoren:
___  ___  ___  ___  
Flafius __ J.Plinius d.Ä. __ Seneca ____ Tacitus ___ Philo v.A. herangezogen.

                 EINLEITUNG

Um den Prozess Jesu zu analysieren, gehe ich davon aus, dass alle Berichte die vorliegen (4 Evangelien) juristisch gesehen; nicht von Augenzeugen sind. Über vage Hinweise aus 2. oder 3. Hand werden im Anfang des Lukas-Evangeliums berichtet. Einen weiteren Hinweis finden wir in der Evangeliumsüberlieferung des Johannes (19,35),
da heißt es :
... der , der die Kreuzigung mit ansah bezeugt!
"und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt,
damit ihr auch glaubt!" ...
Wir sehen jedoch und werden auch später sehen, dass diese Überlieferung ca. (frühestens) 70 Jahrenach dem Ereignis viel zu ungenau ist, um eine wirkliche juristische Beweiskraft zu haben.

Niemand in/aus den Evangelien war als Augenzeuge bei dem Prozess Jesu anwesend. Es gibt keine Protokolle. Selbst die frühesten, nach mehreren Jahrzehnten abgefassten Evangeliumsberichte über den Prozess als Zeugenaussagen gesehen, widersprechen sich dermaßen, dass eine Glaubwürdigkeit nicht beansprucht werden kann!
(wir sehen einmal von den noch widersprüchlicheren Apokryphen und Pseudepigraphen ab)

Deshalb bin ich der Meinung : ...
dass die Evangelien-Überlieferungen GLAUBENS–ÜBERLIEFERUNGEN sind, und keine Geschichts-Schreibung, geschweige Justiz-Akten. Historisches Material über das die Endredakteure der Evangeliums-Überlieferungen verfügten, dienten dazu, DETAILS hinzuzufügen um dadurch ihre Berichte anschaulicher zu gestalten. Im Großen und Ganzen ließen sie, nicht Geschichte, sondern um Theologie zur Anschau bringen zu wollen, oft ihrer Phantasie freien Lauf.
Denn:
Dass die Juden, im Römischen-Reich, zu einem unsichtbaren GOTT beteten und die Göttlichkeit des Kaisers verleugneten, war schon schlimm genug. Die Weigerung der Christen allerdings, den Kaiser zu verehren, und stattdessen darauf zu beharren, Christus als den Messias anzubeten, galt als KAPITALVERBRECHEN !!!

>> CRIMEN LAESAE ROMANAE RELIGIOSI <<
sowie :
>> CRIMEN LAESAE AUGUSTIORIS MAIESTATIS <<

(deswegen: so werde ich noch in den Berichten zeigen, wurde auch Jesus von den Römern verhaftet, der Prozess gemacht und zu Tode verurteilt)

Hätten die Christen hierüber im Römischen Reich die leiseste Kritik oder den geringsten Vorwurf gegen die Römer aufkommen lassen, dass sie (die Römer) ihren (christlichen) Gott / Gottessohn auch noch gequält und getötet haben, so wäre dies ein Öl im Feuer gewesen, das unermessliche negative Ausmaße auf die neue Religion des Christentums gebracht hätte.

Dadurch lag es in jener Zeit im vitalen Interesse der Heiden-Christen, vorzugeben, die Römer hätten Jesu Wirken und seinem Leben WOHLWOLLEND gegenüber gestanden, und an seinem Prozess mit all seinen Folgen kaum einen Anteil gehabt.
Letztlich wurde alles dem SÜNDENBOCK, also den JUDEN aufgebürdet !

> und ROM konnte sich beruhigt die Hände waschen <
_____________

> Die RÖMER und PILATUS <

Die Römer, die wir aus der Geschichte kennen, hatten sehr wenig gemeinsam mit den Römern, wie sie in den Evangelien geschildert werden. Da es dem Römischen Kaiser nicht gelungen war, nach dem Ableben Herodes (zuweilen "der Große" genannt) einen geeigneten Anwärter für ein jüdisches Marionetten-Königtum zu finden, kamen und gingen im Laufe der nächsten 30 Jahre die Statthalter dieser Region. Besteuerungen kamen Enteignungen gleich und für die jüdische Bevölkerung waren die Römer geächtet.
_____________________  

Unter diesen Aspekten wurde PONSIUS PILATUS im Jahre 25 u.Z. Statthalter von Judäa. Von Anfang an hatte PILATUS Verachtung vor dem jüdischen Gesetz. In ungeheuerlicher Provokation, aber in vollem Bewusstsein, ließ er Jerusalem gotteslästerlich ausschmücken. Er wollte den Juden ab sofort nichts mehr durchgehen lassen, sondern sie vor ein > FAIT ACCOMPLI < stellen, das ihnen klar machen sollte, wie die neue römische Ordnung beschafften war, die in Judäa das SAGEN hatte.
(Selbst Hieronimus und Origenes schrieben (viel später) das PONTIUS PILATUS sogar soweit ging, eine Büste Cäsars im Tempel selbst aufzustellen.)
- diese Aussage beruht allerdings auf eine ungenaue Reminiszenz -

PILATUS griff auch in den Tempelschatz, um mit diesen Geldern noch mehr Wasservorräte anzulegen. Er beschlagnahmte dadurch jüdisches Gut. PILATUS schickte verkleidete Soldaten unter das VOLK um es entweder auszuspionieren oder zu provozieren. Viele Juden kamen um, oder wurden verwundet.

__________________________
JOSEPHUS BERICHTET:
Das Schicksal der Opfer versetzte das Volk in Schrecken und ließ es verstummen. Die Zusammenstöße zwischen Römern und Zeloten sind pausenlosen Konflikte in der gesamten Provinz.

Zusammenfassend ist zu sagen :
Weder die Römer, noch PILATUS selbst, entsprachen historisch dem Bild der Evangelien.
Es ist jedoch auch zu berücksichtigen dass die Evangelien nicht deswegen zusammengestellt wurden um ein historisches Bild zu hinterlassen.
(Sonst hätte die christlichen Endredakteure die Evangelien anders verfasst.)


In diesem Teil meiner Ausführungen über den PROZESS JESU, beleuchte ich kurz die Eigenschaft des Hohen Rates auf, dessen Rolle wir später noch eingehen zurückkommen.

______
________________________> SANHEDRIN > der Hohe Rat <
Der (große) Hohe Rat zur Zeit Jesu bestand aus 71 Mitgliedern. (Der Kleine aus 23 Richter). Nach jüdischem Recht war der Hohepriester auf Lebenszeit ernannt. Die römischen Statthalter rissen diese Vollmacht an sich. Nach ihrem Gutdünken wurden Hohepriester ein- und abgesetzt.
(z.B. Valerius Gratus, Vorgänger von Pontius Pilatus, setzte während seiner 11- jährigen Tätigkeit, allein 4 Hohepriester ab!)
Der endlich romfreundliche, gefundene Hohepriester Kaiphas z.B. übte sein Amt 18 Jahre (18 – 36 u.Z.) aus. Auch war dieses Amt nur auf wenige Familien des jüdischen Adels in Jeruschalejim begrenzt. Die Jerusalemer, Sadduzäische Aristokratie, waren letztlich auch die einzigsten, die sich diese Amtseinsetzung (in Bezahlung) leisten konnten. Der MASSE des Volkes ISRAEL war diese Vetternwirtschaft bewusst. Auch den Hohe-Priestern war es bewusst, dass sie in einem Spannungsfeld zwischen reich und arm, zwischen Patrioten und ROM eine verächtliche Stellung einnahmen. Die Verbindung beider Fronten lief nur über die Marionetten-Figur des /der Hohe-Priesters.

Der Hohe Rat (Sanhedrin) war, wie schon zitiert, in 2 Kategorien eingeteilt.

A: in den KLEINEN RAT,
der mehr oder weniger politische Angelegenheiten (z.B. zwischen ROM und Juden) beliebig einberufen wurde.
B: in den Großen RAT,
der sich auch um alle jüdischen Religionsangelegenheiten kümmerte.

Wir gehen bei dem PROZESS JESU davon aus, dass der gesamte Hohe Rat, (der große Sanhedrin) gemeint ist.

Dieser gliederte sich in :
1.) die führenden Priester und Leviten;
2.) die Senatoren;
3.) Delegierte und Schriftgelehrte

Zur Zeit Jesu hatte augenscheinlich keiner der Hohepriester sich gezwungen gesehen, militante Hilfe von den Römern in Anspruch zu nehmen. Eher war man bestrebt, Angelegenheiten der Juden reibungslos über die Bühne zu bringen. So war letztlich der Hohepriester in der wenig beneidenswerten Lage, um die Wertschätzung der jüdischen Gemeinschaft zu werben, die ihn je nachdem fürchtete, beargwöhnte und auch in gewisser Weise doch verachtete. Deshalb erlaubten ihnen die Römer auch die jüdische Religion auszuüben und sich nicht wie gewöhnlich einzumischen. Auch gewährten die Römer eine >TEMPELWACHE< , und wir können davon ausgehen, dass es keine Einmischung in die hohepriesterliche Befehlsgewalt über diese >POLIZEI< gab!

> Die KAPITAL-GERICHTSBARKEIT des Hohen Rates <
(Randbemerkung: KAPITAL–GERICHTSBARKEIT bedeutet:
> Todesurteile zu fällen und zu vollstrecken <

________

KEIN JUDE in verantwortlicher Stellung hätte jemals gesagt haben können :
>>... es ist uns (juristisch) nicht erlaubt, (seitens Rom); jemand zu töten ...<<
wie es durch das Johannes-sog.NT versucht wird, den Gläubigen durch eine INTERPOLATION (also, einem nachträglichen Einschub) begreiflich unterzujubeln. Diese Behauptung im Johannes-sog.NT ist schlicht und einfach NICHT WAHR!

In der גלות (jüdischen Diaspora) wurde die Kapitals-Gerichtsbarkeit zwar unterschiedlich behandelt. Vorwiegend oblag sie jedoch letztlich den Römern. In Jeruschaleijm, sowie in größeren Städten Judäas, und Galil oblag diese Kapital-Gerichtsbarkeit dem GROSSEN (71 Richter) und dem KLEINEN (23 Richter) SANHEDRIN.
( die Kapitals-Gerichtsbarkeit endete erst nach 70 u.Z., also nach der Zerstörung des Tempels und Jeruschaleijms. [Auch frühestens von da ab wurden Evangelienberichte teilweise erst verfasst] )

Weiterhin kam hierzu noch die 2. GERICHTSBARKEIT , die RÖMISCHE !!! Die betreffenden Sanhedrien behandelten ausschließlich Verstöße gegen das jüdische Gesetz. Z.B. Entweihung des Schabats, Götzendienst, Gotteslästerung, bzw. Lästerung des Namens GOttes! י ה ו ה
Eine römische Gerichtsbarkeit hatte kein Interesse, sich in solche jüdischen religiösen Angelegenheiten einzumischen. Römisches Recht betrachtete solche Handlungen nicht als Straftaten. Andererseits (also jüdischerseits), waren Aufwiegelungen gegen die römische Herrschaft, oder Missachtung des römischen Kaisers, keine Straftaten jüdischen Rechtes. Kein jüdisches Gericht hätte jemals jemanden für etwas bestraft, was vom jüdischen Standpunkt aus harmlos, ja sogar Lobenswert gelten müsste.

Schwierigkeiten seinerzeit in der Antike, gab es nur bei Konfliktsituationen wie Raub und Mord. Hier konnten beide Gerichte arbeiten, Anspruch auf Zuständigkeit erheben oder fordern. Siehe im Beispiel des Paulus (Apg. 23, 27-29);
> kein römischer Bürger musste sich vor einem jüdischen Gericht verantworten <
(Ein umgekehrter Fall ist historisch nicht bekannt, d.h., dass ein nichtrömischer Bürger das Recht hatte, sich vor einem jüdischen Gericht zu verantworten, wenn das ihm zu Last gelegte Vergehen auch nach römischen Recht strafbar war) !!!

ERGO: ( und Faustregel)
Bereits der KLEINE Sanhedrin (23 Richter) konnte jeden Juden wegen jeden Vergehens gegen das jüdische Gesetz vor Gericht stellen, ggfs. ihn zu Tode verurteilen und die Todesstrafe vollstrecken !!! Die Römer vollstreckten niemals ein Todesurteil eines nichtrömischen Gerichtes. (d.h. es ist lt. Historiker kein solcher Fall bekannt) Es wurden nur Straftäter hingerichtet, die wegen eines Vergehens gegen das RÖMISCHE Gesetz, von einem RÖMISCHEN Gericht verurteilt wurden!

>> JESCHUA BenJosef - und seine vermeintlichen Gegner <<

שלום כולם
Schalom zusammen !
Mein Ziel ist es jetzt zu zeigen, dass …
... weder צדוקים ZADOKIM (Sadduzäer), noch פרושים PERUSCHIM (Pharisäer); weder כוהנים KOHANIM (Priester), noch זקמים SKENIM (Älteste), weder סופרים SOFRIM (Schriftgelehrte), noch irgendwelche >andere< Juden ...
 
... einen vernünftigen Grund hatten, den Tod י ש ו ע JESCHUAs (Jesu) oder seine Beseitigung anzustreben.

Da also aus unserer jüdisch liberalen Sicht kein solcher Grund vorlag, wird sich zwangsläufig ergeben, dass sich die Berichte, wonach ER lt. Evangelien umgebracht werden soll, bzw. beschlossen worden sein soll > IHN zu töten < jeder Glaubwürdigkeit entbehren. JESU "Erzfeinde" die Pharisäer werden in den Evangelien als eine Gruppe von heuchlerischen, verschlagenen, selbstsüchtigen, hochmütigen, rechthaberischen, intoleranten und skrupellosen Menschen geschildert. Also ein Bild, welches ausnahmslos allen historischen Berichten, die uns außerhalb des sog. NT´s überliefert sind,widerspricht.Der Gesamteindruck der Evangelien hinterlässt bei mir jedoch das Bild, wie K.Thime vom päpstlichen Institut für Bibelwissenschaft in
>> JUDENFEINDSCHAFT << (1959 Seite 50) schreibt ...
>> ... eigentlich habe keine Feindschaft zwischen Jesus und den Pharisäern und Schriftgelehrten bestanden, Jesus sei vielmehr selbst praktizierend den Pharisäern sehr nahe gewesen und erkenne letztlich die pharisäische Gerechtigkeit an ... <<
Evangelienstellen, die den Leidensweg in Jeruschaleim schildern, sind ganz klare nachträgliche Einschübe, da aus Sicht der Evangelisten die Schuld am Tod Jeschuas den Juden, und nicht den Römern gegeben werden m u s s t e !!! Das Nachhaken der jüdischen Geistlichkeit bei Jesu Lehre über Reinigungen, Heilungen, Schabat-Gebote usw. geschah aus reinem Interesse an Jesu LEHRVOLLMACHT.
Die "Tempelaustreibung/ -reinigung" z.B. kam der Jerusalemer Obrigkeit gerade recht, sie war auf keinen Fall ein Vergehen !!!Die stillschweigende Duldung dieses Aktes weist klar darauf hin, dass Jesus die Zustimmung der Tempelbehörde gehabt haben muss!
Denn ... , warum haben die Händler nicht die zuständige Tempelpolizei gerufen ???
Einfach deswegen, weil für sie die Gefahr bestand, selbst von den Käufern und auch Jeschua ihrer Machenschaften wegen angezeigt zu werden.

Die sehr späten und romfreundlichen Evangelien wollen uns klar machen (zu versuchen), dass ...
" DIE JUDEN "(egal wer unter diesem Begriff zu verstehen ist)
bzw. "die Pharisäer", (unklar lt. Evangelien, welche der 7 Pharisäergruppen überhaupt gemeint war), JESCHUA töten wollten ! (Mt. 12,14 ; Mk. 2,6). Aber in Wirklichkeit wollten sie ihn keineswegs töten oder seinen Tod. denn z.B. (in Lk 13,31 sagt das sog."NT")

>> Hau ab – flieh – mach dich fort – bring dich in Sicherheit ! HERODES (Antipas) will dich töten lassen !!! <<

Daran sehe ich eindeutig, dass z.B. die Pharisäer und Schriftgelehrten allgemein betonten, keine Absicht hatten Jesu Tod zu wollen.
Sondern im Gegenteil !!!
>>> Nämlich ihn sogar zu RETTEN versuchten !!! <<<

WAHR ist und bleibt ! , dass JESCHUA während seinem Wirken nur von HERODES (Antipas) Gefahr drohte, und niemand anders als die "PHARISÄER und SCHRIFTGELEHRTEN" warnten ihn und wollten ihn in Sicherheit sehen! Jedoch bald sollte eine andere, schwere Gefahr das Leben Jeschuas verdunkeln. Seine große Popularität und sein Einfluss auf die MASSEN weckten nämlich die Aufmerksamkeit

>>> der RÖMER ! <<<

War es wirklich die "jüdische Führerschaft", die einen JUDEN, dazu noch einen RABBI / LEHRER DER TORA, in die Hände von Heiden, und obendrein noch zu den ärgsten Feinden des Volkes ISRAEL, ausliefern sollte !!! ???

>>> ES GAB KEINEN PLAUSIBELEN GRUND DAFÜR <<<

Nur NichtJuden, die keine Ahnung der noch so kontroversen jüdischen Mentalität haben, konnten dies in ihren späteren Schriften (also Jahrzehnte/Jahrhunderte später) ihren ebenfalls heidnischen Genossen versuchen glaubhaft zu machen !!!

An dieser Stelle fasse ich die jüdische Sicht (vorwiegend liberal bzw. reformiert) über den PROZESS JESCHUAs, speziell über JUDAS (IschKariot) noch mal zusammen:

> JUDAS - oder VERRAT ? ohne VERRÄTER ! <

_________ _________

18 Jahrhunderte lang galten wir >die Juden< als >ungläubig< - weil wir unserem Glauben treu geblieben sind; wir galten als geldgierig, weil ein gewisser JUDAS angeblich 30 Silberlinge, für die Auslieferung Jesu erhielt; und dann galten wir noch als >verräterisch< weil der besagte JUDAS seinen Herren >verraten< haben soll.
Es ist hoch an der Zeit, diesen Tatbestand zu eruieren, um endlich mal festzustellen, wieviel Wahrheit diese mörderischen, jedoch unbewiesenen Anklagen beinhalten. Ausnahmslos wird JUDAS - IschKariot in den entsprechenden Evangelien-überschriften, allerdings auch nur dort, (da diese nicht im Grundtext vorhanden sind) als ein VERRÄTER hingestellt. Interessant ist jedoch, dass es laut Text und Aussage des sog.NT weder einen Anlass zu einem Verrat gab; noch irgend einen erdenklichen Grund gab, dass der Schüler JUDAS, an seinem Lehrer urplötzlich und aus heiterem Himmel einen Verrat ausüben sollte.

Deshalb steht dieser Begriff >VERRAT< im Bezug zu JUDAS auch in keinem sog.NT !!!

Das nächst Interessante ist, dass es eigentlich gar nichts zu verraten gab, weil ja alles bekannt war! Und wer die Gegebenheiten (auch heute noch ersichtlich) in Jerusalem kennt, wird mir Recht geben, dass es ein Einfaches war, den Weg, den Ort und die Aktionen der Schar um JESUS leicht und locker nachzu(ver)folgen. Er hielt sich tagelang umgeben von seinen Schülern und vielen Anhängern in aller Öffentlichkeit von Jerusalem auf. Er pflegte im Tempelhof vor Tausenden zu lehren. Man bedurfte keines Geheimagenten, um ihn zu identifizieren. Unter solchen Umständen gab es auch beim besten Willen nichts, - aber auch gar nichts – , was JUDAS den BEHÖRDEN hätte >verraten< können!
Da also kein VERRÄTER zu der römischen Verhaftung notwendig war, was hatte denn JEHUDA ISCH-KARIOT; denn da noch zu tun ?
Denn die Verhaftung war eine römische Initiative, und wurde wie es in dem Grundtext der Evangelien steht, von einer >ΣΠΕΙΡΟ< [speiro] (das ist ein Teil einer Kohorte); von einem > ΧΙΛΙΑΡΧΟΣ < [chiliarchos] (einem römischen Tribun) und zusätzlich der > ΥΠΗΡΕΤΗΣ < [ypertes] (der jüdischen Tempelpolizei) durchgeführt.

__  __
Kohorte _______________ Tribun ____________________________ Wachen

JUDAS war jüdischer Freiheitskämpfer, ein Zelot, der die Römer alles andere als liebte !!!! Der MOSAD (IL-Geheimdienst) z.Zt. Jeschuas, bestand aus allen Volksschichten und wusste genau über alle Aktionen der Römer Bescheid. Sie wussten, dass anhand der Vorgeschichte an „Palmsonntag“ die Römer Jesus wegen:

>> CRIMEN MAIESTATIS <<
(wiederrechtliche Anmaßung eines Herrscherstitels) verhaften, verurteilen, töten wollten.

Die einzigste RETTUNG für JESCHUA war; ihn von diesem "sinnlosen" Weg in den TOD irgendwie abzubringen. Dies war die Aufgabe von JUDAS. Durch seine teils politischen Verbindungen, gab es nur eine Chance:

>> DER HOHE RAT !!! (Sanhedrin) << סנהדרין

Nur der HOHE RAT konnte auf Grund seines Einflusses bei den Römern, das Schlimmste verhindern. (der Hohepriester war nämlich von den Statthaltern eingesetzt worden). JUDAS erreichte es, dass eine Truppe der Tempelwache (jüdische Polizei), den römischen Kohortenteil, mit dem römischen Tribun, bei der rein römischen Verhaftung begleitete, um vor der römischen Inhaftierung eine ANHÖRUNG / eine VORUNTERSUCHUNG bei dem kleinen (23 Richter) oder großen (71 Mitgliedern) HOHEN RAT zwischen zuleiten !!!
(zwischenleiten ist zwar ein blödes Wort); aber damit ist das sog. NT-Wort/Begriff
> παραδιδωμι < [paradidomi]
richtig als WEITERLEITEN / ÜBERGEBEN zu verstehen und NIEMALS als > verraten < zu übersetzen!

Dieser Schritt gelang JUDAS.
Für diese Aufgabe war er u.a. von GOTT bestimmt. Und seine RETTUNGSAKTION, eine Juden, einen Mitbruder, seinen Meister vor den RÖMERN zu retten, war mehr als HELDENHAFT !!!
(Ihn im Nachhinein als VERRÄTER hinzustellen ist Anti-Judaistisch)

שלום אבא
Schalom ABA

PS:
Mancher Christ sollte sich schon mal die Mühe machen, unsere jüdischen Gedanken in diesem Punkte nachzuverfolgen; genau wie wir Juden (zumindest wir Liberale, ebenso auch die Reformierten) uns mit dem Christentum nach fast 2000 Jahren Tabu, mit viel Fleiß zusammen / auseinander zusetzen (versuchen) !!!

Wie recht haben doch jene christlichen Pfarrer und Pfarrerinnen, die in ihrer Messe oder Abendmahl, seit geraumer Zeit folgenden Text verwenden:


>>> In der Nacht, als ER sich freiwillig dahingegeben hat ... <<<

______  ____________

> GAT SCHMANIM < גת שמנים _-_ - Die Gefangennahme JESCHUAS -________

! שלום כולם
Schalom zusammen!

Die eigentliche Prozess-Geschichte-Jeschuas beginnt mit seiner Gefangennahme! Hierin liegt der Schlüssel zur Lösung der oft widersprüchlichsten Anschauungen über dieses Thema! Jesus und seine Schüler verließen nach dem Mahl der Seder-Feier(!) Abendmahl) die Stadt und gingen zum Ölberg in den Gat-Schmanim (Garten Gethzemane/Ölkelter). Es ist wichtig zu wissen,dass diese Schar mit ihrem Lehrer sich häufig an diesem Ort aufhielt.(Lk 22,39 ; Joh. 18,2)

An der Verhaftung durch die Römer, auf römischen Haftbefehl wegen
>>> CRIMEN MAIESTATIS <<<
(Anmaßung eines Königstitels ohne Zustimmung des römischen Herrschers)
waren lt.christl. NT-Schriften u.a.folgende Personen beteiligt:

1. Der Teil einer diensthabenden römischen Kohorte >(Σπειρο)
2. Der römische Tribun (diensthabender Anführer) selbst >(Χιλιαρχος)
3. Bedienstete der jüd. Tempelpolizei >(Υπηρετης / Οχλος)
4. mit ihrem diensthabenden Leiter >(Στρατηγος)
5. Leute aus der Bevölkerung >(Οχλος)
6. JEHUDA ISCH KARIOT (Ιουδας Ισκαριωτ)als Beauftragter des Sanhedrin.

Dass Jeschua gerade zu diesem Zeitpunkt verhaftet wurde, geht auf die Initiative der Römer zurück, da am späten Abend kaum mit einem Volksaufstand zu rechnen war. Der hohe Rat hingegen hatte die ihm gegebene Möglichkeit genutzt, durch (den Vermittler >Προδοσις <) JUDAS, bevor der römische Prozess beginnt, sich JESCHUA zu einer jüdischen Anhörung aus- bzw. überliefern zu lassen! (hierbei sei noch mal bemerkt, dass i.d.F. > παραδιδωμι < nicht – verraten – sondernüberliefern/weitergeben heißt ! )

Zwar wollen die Redakteure der Evangelien uns glauben lassen, dass die Initiative der Verhaftung Jeschuas vom jüdischen Hohen Rat ausging; Tatsache ist jedoch, dass die jüdische Obrigkeit gar keiner Hilfe der Römer bedurfte, um eine Verhaftung vorzunehmen !!! Die unterschiedliche Schilderung der Evangelien, ob es sich bei der Gefangennahme um die Seder-Nacht (Nacht des großen PESSACH-Festes) handelte oder um den Vorabend (Vorbereitungs-Abend) muss nicht ausdiskutiert werden. Hier spielt die jüdisch-interne und unterschiedliche Kalenderberechnung eine Rolle.

Weiterhin ist es nicht bedeutungslos, dass die Verfasser des Johannesevangeliums die geschichtliche Überlieferung ablehnen, wonach JUDAS seinen Lehrer durch einen Kuss identifizierte, also in einer Weise, die selbst Jeschua tadelte (Lk 22,48). Nach der Johannes-Schilderung wird Jeschua nicht von Judas identifiziert, sondern er trat selbst hervor und fragte:
>Wen such ihr?< Und als er hörte, dass sie ihn suchten, sagte er: >ICH bin´s!<
Judas hingegen stand bei dieser Schilderung nur dabei (18,4-5). So wie das Johannesevangelium über die Einzelheiten der Verschwörung des Judas schweigt, gibt er es auch nicht preis, auf welche Weise er angeblich Jeschua "verraten" haben sollte. Wahr ist und bleibt, dass für die Festnahme weder eine Verschwörung noch ein Verrat in irgend einer Weise erforderlich war, denn wer auch immer Jeschua ergreifen wollte, konnte dies, tagsüber wie nachts, ohne fremde Hilfe tun.
Die Tatsache bleibt bestehen, dass der Befehl zur Verhaftung von den Römern ausging. Für die Anwesenheit der jüdischen Tempelpolizei bleibt die Erklärung, dass es ihr eigens auf Ersuchen des Hohepriesters gestattet wurde, dabei zusein, um dann Jeschua zur dortigen Anhörung zu bringen.

Die weitverbreitete christliche Meinung:
>Der jüdische Gerichtshof habe Jeschua den Prozess machen wollen und habe die Römer zur Unterstützung bei der Festnahme gebeten, < scheitert faktisch daran, dass die Römer diese Unterstützung verweigert hätten. Wenn nämlich im Bereich der exklusiven Gerichtsbarkeit der jüdischen Gerichte ein Prozess gemacht werden sollte, musste auch die Gerichtsbarkeit über genügend Macht und Mittel verfügen, ihren Angeklagten herbei zu zitieren / verhaften, um ihn den Prozess zu machen. Selbst bei einem zu erwartenden Todesurteil durch die Kapital-Gerichtsbarkeit, bestand hierin kein Unterschied.

Die Römer vertraten den Standpunkt:
Es ist beim Ausüben eurer Gerichtsbarkeit auch euer Problem, wie ihr den Angeklagten vor Gericht bringt. Oder besitzt ihr weder genügend Macht noch hinreichende Mittel zu gewährleisten, dass eure Leute vor euch erscheinen - , dann seid so gut und bekundet nicht den Anspruch auf die Gerichtsbarkeit über sie.
Die Alternative lautet:
Entweder könnt ihr das Erscheinen des Angeklagten vor euch gewährleisten oder nicht; könnt ihr es nicht, sollte ihr Prozess besser vor dem römischen Statthalter stattfinden, ungeachtet der Paralell-Gerichtsbarkeit, die das Gesetz euch zugesteht. Also bleibt auch hier die Tatsache, dass die jüdische Obrigkeit gar keine Hilfe der Römer bedurfte, um eine Verhaftung vorzunehmen.

Für mich ist die nur eine Version plausibel:
Haftbefehl, Verhaftung, Prozess, Verurteilung, Hinrichtung, gingen voll und ganz von den Römern aus. (und wurde auch durchgezogen wie wir wissen). Die jüdische Obrigkeit machte ihren Einfluss bei den Römern geltend um ihren Volksgenossen von seinem „Irrweg“ abzubringen um ihn zu retten. Oder er sollte seinen messianischen Auftrag bestätigen und wird dann erwartungsgemäß als MESSIAS mit Glanz und Glorie, mit Macht und Herrlichkeit siegen.
Der römische Tribun gab bei der Verhaftung bzw. beim Transport des Gefangenen zur römischen Haft, der Bitte des Befehlshabers der Tempelpolizei statt. Er übergab Jesus in den Gewahrsam der jüdischen Behörden, solange sein Prozess vor dem Statthalter am nächsten Morgen noch ausstand. Die Tempelpolizei führte ihn in den Palast des Hohepriesters, und dort fand Jesus ihn und alle Hohepriester und Älteste Israels versammelt. Es war mitten in der Nacht, und das große PESSACH-Fest lag in der Luft und beschäftigte jedermann.
Was war passiert, dass der Hohepriester darauf bestand, Jeschua sollte in seinen Palast gebracht werden?
Was hatte ihn dazu getrieben, eine Einheit der Tempelpolizei von der Ausübung ihrer Pflichten im Tempel abzuziehen, nur damit Jesus zu ihm eskortiert wurde? Zu welchem Zweck waren alle Hohepriester und Ältesten und Schriftgelehrten und der ganze Rat in des Hohepriesters Hause zusammengekommen?


Warum wurde JESCHUA zu dieser Nachtzeit vor diese illustere Synode gebracht?



Beim SANHEDRIN > die Anhörung <


Bei der Darstellung, was im Hause des Hohepriesters eigentlich geschah, sind sich die Evangelien des sog. "NT´s" nicht einig. Nach LUKAS musste Jeschua die ganze Nacht in Gemeinschaft der Männer verbringen, die ihn "festnahmen" und ihn "gefangenhielten"; und das mit Spott und Schläge! Nach JOHANNES wurde Jeschua zuerst zu Hannas, dem Schwiegervater des Hohepriesters Kaiphas gebracht und wurde von dem Hohepriester (Hannas ? oder Kaiphas ?) verhört. Dann wurde Jeschua gebunden zu Kaiphasgeschickt. Von da aus ohne dass etwas besonderes stattfand zum Praetorium der Römer/Pilatus. MARKUS und MATTHÄUS hingegen erzählen, dass Jeschua in dieser Nacht im Hause des Hohepriesters vor dem gesamten Hohen Rat stand.

Ich werde nicht versuchen diese Widersprüchlichkeit in den Evangelien zu lösen (obwohl sie relativ einfach erklärbar sind), sondern gehe nur von einer ANHÖRUNG vor dem Hohen Rat aus. Weiterhin spreche ich mich gegen die Theorien aus, wonach der Hohe Rat (Sanhedrin) zusammengerufen wurde um:
Entweder Jeschua den Prozess zu machen, um ihn zum Tode zu verurteilen; oder um eine Voruntersuchung über den Angeklagten durchzuführen, da am nächsten Morgen vor dem Gericht des Statthalters Anklage erhoben werden soll.

___  ___ LAGE des SANHEDRIN siehe #15
___ >> ירושלים anno 3987 << (jüd.Ztrg.)

Deshalb müssen wir die weitverbreitete Theorie der christlichen Auslegung betrachten, Jeschua hätte 2 verschiedene Prozesse durchstehen müssen. Einen jüdisch - religiösen und einen römisch – politischen. Schon seit der Frühzeit des Christentums wuchsen die Christen in dem unerschütterlichen Glauben auf:
> DIE JUDEN < (ungeachtet dessen, wer damit alles gemeint war)
hätten Jeschua in der Nacht vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Hierzu musste der Hohepriester den Hohen Rat nachts in sein privates Haus zusammenrufen. Aufgrund des jüdischen Rechtes wegen des Vorwurfes der Gotteslästerung vor Gericht stellen, und durch sein (Jeschua) eigenes Bekenntnis wurde Jeschua für schuldig befunden und zuTode verurteilt.

Diese Theorie ist klar unvereinbar mit den alten Bestimmungen jüdischen Rechts aus der damaligen Zeit, denn ... :

1. Kein HOHER RAT durfte außerhalb des Tempelbezirks in einem Privathaus als Strafgericht tagen und in Kriminal-Gerichtsbarkeit handeln, sondern nur an einem dafür bestimmten Ort !!!(-Die Quaderhalle im Tempelbezirk-) [siehe Talmud > M Sanhedrin X,2; Sifre Schotim 152, B Aboda Zora 8b; B Sanhedrin 41b; B/Schabat 15a; sowie 5. Mose 17,8.10]
2. Der Sanhedrin durfte keine Kriminal-Gerichtsbarkeit während der Nacht behandeln, sondern Strafprozesse mussten während des Tages stattfinden !!![siehe Talmud M Sanhedrin IV,1]
3. Gegen keinen Menschen durfte an Feiertagen oder Vorabend eines Festes ein Strafprozess durchgeführt werden. [siehe Talmud M Sanhedrin IV,1b]
4. Keine Mensch durfte aufgrund seines eigenen Zeugnisses oder kraft seines eigenen Geständnisses verurteilt werden.[Talmud T Sanhedrin XI,1;T Schebuot III,b; sowie 5.Mose 17,6 und 5. Mose 19,15]
5. Nur aufgrund des Zeugnisses zweier rechtsfähiger Augenzeugen durfte ein Mensch wegen eines Kapitalverbrechens verurteilt werden. [Talmudst. ebd. s.o.]
6. Kein Mensch durfte wegen eines Kapitalverbrechens verurteilt werden, solange nicht zwei rechtsfähige Zeugen Zeugnis dafür ablegen, dass sie ihn zunächst vor dem verbrecherischen Charakter der Handlung und der dafür vorgeschriebenen Strafe gewarnt hätten. [siehe B Sanhedrin 8b und 80b; T Sanhedrin XI,1]
7. Das Kapitalverbrechen der >Gotteslästerung< bestand nur im Aussprechen des Namens Gottes, י ה ו ה JHWH, als Verfluchung. Es war irrelevant, welche >Gotteslästerungen< ausgesprochen wurden, solange nicht der Name י ה ו ה JHWH dabei ausgesprochen wurde. [siehe M Sanhedrin VII,5; B Sanhedrin 56a; sowie 3.Mo. 24, 15-16]

Selbst wenn der jüdische „Prozess“ nach dem sadduzäischem Recht gehalten worden wäre, wäre auch dieser nach schriftlichem Fixum der TORA ebenfalls nicht haltbar.
(Anmerkung: Das sadduzäische Recht wurde entgegen dem pharisäischen anders ausgelegt)

In der Nacht, im Hause des Hohepriesters fand lediglich eine Voruntersuchung, eine Anhörung mit Blick auf den Angeklagten statt, der aufgrund des >Haftbefehls< der Römer am kommenden Morgen vor ein römischen Gericht gestellt wurde.
Warum sollte diesem Prozess ein anderer vorhergegangen sein?
Der Charakter des Geschehnisses im Hause des Hohepriesters ist eindeutig nur eine ANHÖRUNG,
denn : ...
... es wurde keine formelle Anklage verlesen, oder eine Beschuldigung wegen eines Kapital-Verbrechens erhoben. Sondern es wurden erst mal ZEUGEN gesucht !!! (die sich jedoch als ungeeignet und widersprüchlich erwiesen)
Meine Untersuchungs-Theorie wird dadurch noch bestärkt, dass der Hohepriester selbst Jeschua verhörte, denn die Befragung des „Angeklagten“ in einem Strafprozess ist nach damaligen jüdischem Recht gänzlich unbekannt. Weiterhin spricht für die Anhörung, das Fehlen eines förmlichen Urteils.
Wie wir in Matthäus und Lukas lesen können:
>sprachen sie nur< "er ist des Todes schuldig" , oder "was bedürfen wir noch mehr eines Zeugnisses".
Dieses Verfahren endete OHNE URTEIL, sondern nur mit der FESTSTELLUNG:
> Wenn Jeschua nicht von seinem Weg, seiner Vorstellung abrückt, (der erwartete) KÖNIG DER JUDEN zu sein, werden die Römer ihn im PROZESS verurteilen, schuldig sprechen und hinrichten lassen. <

Ein GRUND zur TRAUER für den leitenden Hohepriester, dass es sich seine Kleider zerriss !!!

denn : ... (Randbemerkung)
> hätte nämlich eine Gotteslästerung, bzw. eine Lästerung des Namens JHWH seitens Jeschua sich ereignet, dann musste nach dem jüdischen Recht (M Sanhedrin VII,5) der Gerichtssaal geräumt werden, das betreffende Zeugnis (Lästerung) noch einmal ausgesprochen werden, und danach müssten ALLE anwesenden Richter ihre Kleider (ein)zerrreissen.<

NUR an einem konnte die gesamte jüdische Führung damals tatsächlich ein vitales Interesse gehabt haben, nämlich daran, die Kreuzigung eines Juden durch die Römer zu verhindern, insbesondere aber die eines Juden, der sich der Liebe und Zuneigung des jüdischen Volkes erfreute !!!

HEUTE : > Der Rettungsversuch < __

Im vorhergehenden Teil der Anhörung im Hause des Hohepriesters beleuchtete ich, dass wir Juden (zumindest wir progressiv Gläubigen, sofern wir uns überhaupt mit dem Christentum, JESCHUA, sowie dem sog. "NT" beschäftigen) der Überzeugung sind, dass nie ein PROZESS Jeschua, geschweige eine Verurteilung Jeschuas vor dem Hohen Rat (Sanhedrin) stattfand.
Was stattfand war eine Anhörung vor dem Sanhedrin (egal ob es der große oder kleine Hohe Rat war), um die Chance zu nutzen, Jeschua vor einem römischen Prozess zu retten. Durch diese Anhörung hatte die jüdische Obrigkeit die letzte Gelegenheit, dass der römische Statthalter einer Verschiebung oder Verzögerung des Prozesses im Praetorium zustimmen würde!!!

Denn ...
Niemals hätte der jüdische Hohe Rat seine Hilfe zugesagt, wenn er aufgefordert worden wäre, einen anderen Juden der römischen Gerichtsbarkeit auszuliefern !

Eine weitere Begründung z.B. zitiere ich aus einem Talmudgesetz aus dieser Zeit:

> wenn jemand von einem anderen verfolgt wird,
der ihn töten will, muss der Verfolgte gerettet werden,
auch wenn man dafür den Verfolger töten muss <
(siehe M Sanhedrin VIII,7;B Sanhedrin 73a-74a)

So kam es, dass in jener Festnacht alle Mitglieder des Großen Rates plötzlich aufgefordert wurden, sich unverzüglich zum Palast des Hohepriesters zu geben. Früh am nächsten Morgen, so teilte man es ihnen mit, werde ein Prozess vor dem Statthalter Pontius Pilatus stattfinden.
JESCHUA, der beliebte Prediger, der im Tempel lehre und Scharen von Zuhörern anziehe, der Mann, der am vorigen Tag beim Tempelbasar so großen Mut und solche Geistesgegenwart gezeigt habe, sei, scheinbar aufgrund des Hochverrates oder des Aufruhrs, durch die RÖMER verhaftet worden. Der Tempelpolizei sei es JEDOCH gelungen, ihn für diese Nacht in Gewahrsam zu bekommen.
Wenn irgend etwas getan werden könne, um ihn zu retten, müsse dies sofort geschehen. Darüber, dass man etwas zu seiner Rettung unternehmen müsse, könne kein Zweifel bestehen, es gehe um Leben und Tod, so dass man sich auch in der Nacht und auch an einem Feiertag darum kümmern müsse!:
> sie möchten also bitte sofort kommen ! <

Selbstverständlich kamen sie, - jeder einzelne von ihnen.

Die Evangelien erzählen, die Mitglieder des Sanhedrin hätten unmittelbar nach Beginn ihrer Versammlung >falsches Zeugnis<gegen Jeschua gesucht, dass sie ihn töteten (Mt 26,59), das heißt, sie hätten sich versammelt, um ihn irgendeines Verbrechens für schuldig zu befinden und zum Tode zu verurteilen.
Doch wie sollte dies möglich sein, wenn sie > falsche < Zeugen suchten ! ! !

Wenn sie ihn für schuldig befinden wollten, dann mussten sie, (so sollte man meinen), wahre Zeugen finden, die gegen ihn aussagten! Nicht genug, dass der Prozess vorher abgesprochen und das Urteil vorherbestimmt war, selbst Zeugen mussten > falsch < sein; vermutlich, um ................
>>> das Maß der Perversion des Rechts voll zu machen <<<
und damit später die Behauptung eines Justizmordes begründen zu können.


> Die Zeugen <
_  _____ __

! שלום כולם
Schalom zusammen!

Bei Matthäus und Markus lesen wir:
> ... sie suchten Zeugnis gegen JESCHUA, dass ihn zu Tode bringt und fanden nichts.
____Denn viele gaben falsches Zeugnis ab gegen ihn; aber ihr Zeugnis stimmte nicht überein ...<

Damit ist ausgesagt, dass sie nicht zwangsläufig falsche, sondern vorzugsweise > wahre Zeugen < suchten. Jedoch alle Zeugen erwiesen sich als falsch . Doch später erfahren wir, dass es eigentlich keiner Zeugen bedurfte, denn Jeschua hatte sich durch sein Bekenntnis selbst genügend "belastet"! Frei vor aller Welt redete er. Jeder kannte seine Worte, aber dennoch ist es bemerkenswert, dass die Aussage der Zeugen nicht übereinstimmte!

Dass alle "falsch" erfunden wurden, besagt nichts über die Zeugen, die vor dem Sanhedrin gegen Jeschua aussagten; es beweist jedoch etwas mit Blick auf das GERICHT. Während ein GERICHT eine Taktik des Verhörs anwenden würde, bei der kleinere Widersprüche ausgeräumt würden, um am Ende den Zeugen für zuverlässig zu befinden und den Angeklagten zu verurteilen, könnte ein anderes auf gleichem Wege alles Mögliche tun, Widersprüche zu vervielfachen, um am Ende den Zeugen für unzuverlässig zu befinden und den Beschuldigten > freizusprechen <.

Letzteres ist "möglicherweise" hier geschehen.

Deshalb bin ich der Ansicht:
dass der Sanhedrin in dieser Nacht wirklich nach Zeugen suchte, d e n n . . .

... während nach damaligen jüdischen Recht die zulässige und zuverlässige Aussage mindestens zweier Augenzeugen und noch zweier weiteren Zeugen, die den Angeklagten hinsichtlich der Strafbarkeit seines Verbrechens gewarnt hatten, eine CONDITIO SINE QUA NON jedes Strafurteils darstellte, reichte nach römischen Recht die Tatsache, dass keine Zeugen vorhanden waren, nicht aus, um einen Freispruch zu rechtfertigen !!!

Der Angeklagte konnte auch dann, wenn keine Zeugen aufgerufen wurden oder auftraten jederzeit:
>>> aufgrund seines eigenen Schuldeingeständnisses <<<
verurteilt werden !

Da der Prozess vor PILATUS nach römischen Recht ablaufen sollte, genügte es nichtmögliche Zeugen"aus dem Verkehr zu ziehen" oder ihre Glaubwürdigkeit "zweifelhaft" erscheinen zu lassen.Viel wichtiger war es, Jeschua vor einem SCHULDBEKENNTNIS abzubringen, um auf diese Weise zu verhindern, dass er aufgrund seinen EIGENEN GESTÄNDNISSES verurteilt würde!
Vor einem jüdischen Gericht wäre das EIGENZEUGNIS Jeschuas GOttes Sohn zu sein, der erwartete MESSIAS zu sein, der KÖNIG ISRAELS, der MENSCHENSOHN, zur RECHTEN GOttes, auf den WOLKEN des HIMMELS kommend, alles, nur keine GOttes-Lästerung, bzw. GOttes-Verfluchung, welches eine TODESSTRAFE nach dem TORA-GESETZ rechtfertigen würde!!!
Eine Todesstrafe gab es nur (wie bereits im Artikel –Kapitalgerichtsbarkeit- erwähnt) beim Verfluchen des Namens GOttes, indem der Gotteslästerer das Tetragramm י ה ו ה (JHWH) ausdrücklich gotteslästerlich ausgesprochen hätte!

>>> Dies tat JESCHUA garantiert n i c h t ! ! ! <<<

Auch seine verbale Benutzung des > אני הוא < [ani hu] = > ICH BIN´s <
ist nach jüdischem Gesetz weder eine GOtteslästerung geschweige ein GOttesfluch,
der eine Todesstrafe rechtfertigen würde.

Überzeugt von seinem Auftrag, war Jeschua natürlich NICHT von seiner Aussage abzubringen.

Allein die Aussage:
> Der wahre König ISRAELS zu sein < , der Befreier, der Erlöser, der MESSIAS !, genügte den Römern, das TODESURTEIL > ohne weitere Zeugen < auszusprechen und zu vollstrecken!!! Die jüdische Obrigkeit des Sanhedrin hatte keine realisierbare Möglichkeit mehr, Jeschua davon abzubringen.
JESCHUA hätte dies auch gar nicht gewünscht, dass sein PROZESS vor den RÖMERN verhindert würde. Also verließen die Mitglieder des Hohen Rates den Palast des Hohepriesters und gingen auseinander; ein jeder ging nach Hause oder seinen Beschäftigungen nach. Das drohende Schicksal JESCHUAs aber –und ihre eigene Unzulänglichkeit– müssen wie ein dunkler, unheilsverkündender Schatten über ihnen gehangen haben.
> Das PRÄTORIUM <
______________


Das PRAETORIUM war der Ort an dem der römische PROZESS JESCHUAs stattfand! Es ist der Ort, des Richterstuhls, die Residenz des Statthalters. Nach römischen Recht war ein PROZESS im Praetorium eine nicht öffentliche Sitzung, zu der lediglich APPARITORES (besondere berufsmäßige Angestellte) zugelassen waren.
Das eigentliche Amtszimmer im PRAETORIUM wurde SECRETARIUM genannt und war durch einen als VELUM bezeichneten Vorhang (teilweise ummauert) abgetrennt. Das VELUM konnte auf Befehl geöffnet werden, um die Gerichtsstätte zu betreten. Ansonsten musste es während eines Verfahrens geschlossen bleiben.
Das eigentliche PRAETORIUM für den römischen Statthalter von Judäa befand sich allerdings in CAESAREA .
(Nähe des heutigen Hadera und dem Kibuz Ma´agan Michael)
Hielt der Statthalter sich allerdings in Jerusalem auf, residierte er im Königspalast, so dass dieser auch als PRAETORIUM diente, in dem die Gerichtsverhandlungen geführt wurden.

>Das allgemeine Volk hatte überhaupt keinen Zugang zum Gerichtssaal des PRAETORIUMS.<

Das Johannes-sog.NT versucht nun diesen Öffentlichkeits-Ausschluss durch die Besorgnis der "PSEUDO-VERKLÄGER" aus >den JUDEN< damit zu stützen, dass sie nicht unrein werden dürfen!!!
LEIDER gibt es weder in der TORA ; noch in einem jüdischen Recht (und Pflicht), noch in irgendeiner Ritualvorschrift > n i c h t s < , was eine solche Behauptung stützen könnte. Dass ein JUDE durch das Betreten eines Königspalastes, eines Gerichtssaales oder auch eines Heidenhauses unrein würde, ist eine pure Erfindung der betreffenden Evangeliums-Redakteure.

Auch die Begründung, dass es PESSACH-ZEIT ist, macht dies nicht glaubhafter!!!
Der oder die Betreffenden würden niemals deswegen von der PESSACH-Feier oder vom OPFERLAMM ausgeschlossen werden !!!
(zu Bemerken wäre hier noch:
Wieso konnte dann Joseph von Arämatia so ohne weiteres zu PILATUS gehen, als er um den Leib Jesu bat ?)

Wenn also "die JUDEN", wie Johannes berichtet, den Palast und den Gerichtssaal nicht betraten, dann aus einem ganz ANDEREN GRUNDE !!! Nämlich, weil es ihnen unabhängig von ihrem Willen ganz einfach

>>> NICHT ERLAUBT WAR !!! <<<

Im kurzfristig folgenden Beitrag beleuchte ich dann doch einmal die Unstimmigkeit der Evangelien-Synopsen

> Wer waren === S I E === <

__________ ___


! שלום כולם
Schalom zusammen!

In diesem Beitrag beleuchte ich weitere Unstimmigkeiten (um nicht gleich wieder zu sagen die FEHLER), der Evangelien-Synopsen, die sich mittlerweile zu einer Sammlung anhäufen.

Alle vier Evangelien stimmen darin überein, dass Jeschua vor Pontius Pilatus, dem römischen Statthalter, der PROZESS gemacht wurde und dass >DIE JUDEN< ihn vor ihn brachten. Doch hinsichtlich der vorrangigen Frage, die vielen Problemen vorausgeht, - nämlich:

wer waren > DIE JUDEN < , die dies taten ?
unterscheiden sich die Evangeliums-Redakteure alle.

Markus (15,1) μαρκον  מרקוס berichtet über ...
die Beratung der >Hohepriester mit den Ältesten und Schriftgelehrten und dem ganzen Hohen Rat < und erzählt dann weiter, wie Jeschua gebunden, abgeführt und Pilatus überantwortet wurde, so als ob wirklich diese alle an den Beratungen teilgenommen und Jeschua mit gebunden, weggeführt und zum PROZESS ausgeliefert hätten !

Lukas (23,1) λουκαν  לוקס schreibt:
>> Und die ganze Versammlung stand auf, und führten ihn zu Pilatus << (allerdings hier erst am nächsten Morgen); damit bezieht er sich scheinbar auf die Versammlung der zuvor erwähnten >Ältesten des Volkes, Hohepriester und Schriftgelehrten< (22,66)

Matthäus (27,1-2) μαθθαιον  מתי redet davon,
> Alle Hohepriester und Ältesten des Volkes < hätten den Beschluss über Jeschua gefasst, und fährt dann fort:
> und sie banden ihn, führten ihn ab und überantworteten ihn dem Statthalter Pilatus. <
In diesem Zusammenhang meint >> SIE << vermutlich die Hohepriester und Ältesten.

Johannes ιωαννην  יוחנן lediglich lässt die Frage offen:
> Hannas hatte Jeschua "gebunden zu dem Hohepriester Kaiphas" geschickt (18,24), und dann >führten SIE Jeschua von Kaiphas zum PRAETORIUM< (18,28) Demnach werden wir mit Blick auf die Frage, wer > SIE < gewesen sein könnten, im Dunkeln gelassen.
Waren > SIE < dieselben wie > SIE < , die sich bald mit Pilatus unterhalten “sollten“ und später als >>DIE JUDEN<< (18,31) identifiziert werden, oder handelte es sich bei ihnen um andere Juden als jene, über deren aktive Rolle in dem dann folgenden Gerichtsverfahren berichtet wird???

Welche Art von > JUDEN < waren es, die dem PROZESS JESU vor Pilatus (lt. Evangelien) beiwohnten? Diese Vorfrage ist deshalb so entscheidend, weil die Evangelien > den JUDEN < eine so große Aktivitätwähren des PROZESSES, ja, sogar die letzte Verantwortung für seinen Ausgang zuschreiben !!!
Wenn wir die "anwesenden" Juden identifizieren könnten, muss man wohl diese Verantwortung verringern und entsprechend einschränken. Die Aufgabe wird durch die Unstimmigkeit der Darstellung der Evangelien, wie >>die Juden<< , >>die Menge<< , >>das Volk<< , und ihre Widersprüchlichkeit (>Hohepriester< mit oder ohne >Älteste< , >Schriftgelehrte< , >Beamte<) nicht gerade erleichtert. Ich denke man muss außerhalb der Evangelien nach einer Lösung dieses Problems suchen.

Deshalb stelle ich die gleiche Behauptung wie im Beitrag >PRAETORIUM< wieder auf ...

... dass KEIN JUDE und auch kein anderer Außenstehender bei dem PROZESS JESU anwesend sein konnte! ...weil der römische Statthalter ihn

>>> IN CAMERA <<<

abhielt, und die Öffentlichkeit überhaupt nicht zugelassen war !!!

שלום אבא
Schalom ABA

PS :
Und mit einer weiteren >jüdischen Darstellung< der beiden heißen Themen wie:
> Sein BLUT komme über uns und unsere Kinder .....
> Sie werden den anschauen, den sie durchbohrt haben .....
möchte ich in Kürze das große Thema des PROZESSES Jeschuas abschließen !


Zu einem Beitrag: - Hat Jeschua sich selbst geopfert? -
mache ich eine Betrachtung und Verbindung zum Psalm 22,2 !!!

Sowie eine weitere Frage diesbezüglich:
Hat GOtt Jeschua geopfert oder dahingegeben oder gar VERLASSEN ? ? ?

Die Betrachtung des eigentlichen "Biblischen-Textes" in seinem Original klärt uns auf, dass hierbei etwas nachgeholfen wurde, (bes. in eigenwilligen Übersetzungen) und somit ein total falsches Bild entstand. Jedoch möchte ich Eingangs darauf aufmerksam machen, dass auch ich jetzt bei dieser Betrachtung zum Einen mit klaren FAKTEN arbeite, sowie auch andererseits auf HYPOTHESENzurückgreifen werde.
(d.h. zunächst unbewiesene Annahmen von Tatsachen mit dem Ziel einen Beweis zu bestätigen)

Der "biblische" Knackpunkt ist Psalm 22,2; denn dort lautet das Original:

TANACH: אלי אלי למה עזבתני [eli eli lama asabtani]
LXX : > ο θεος οθεος μου προσχες μοι ινα τι εγκατελιπεσ με <
> Mein GOtt, mein GOtt warum hast du mich verlassen !? <

Die christlichen Endredakteure sowie auch die späteren Übersetzer (bes. Dr.Luther Übersetzungen), schoben dem sterbenden Rabbi Jeschua BenJosef dieses Psalm-Zitat zu, das er garantiert nicht so sagte!!!
Schon das griechische Original der Urschrift klärt uns auf, denn da heißt es :
(Matitjahu 27,46 und auch "ähnlich" in Markus 15,34 bei den letzten Worten Jeschuas am "Kreuz" )
>>> ηλι ηλι λεμα σαβαχθανι <<< [eli eli lema sabachtani]
(bzw. "ähnlich" Mk)

>>> ελωι ελωι λεμα σαβαχθανι <<< [eloi eloi lema sabachtani]
Selbst die dabeistehenden Zeugen waren sich nicht ganz einig ob er wohl die Schriften (Ps. 22,2) zitiert, oder nach ELIA ruft oder letztlich "SEINEN" VATER (der auch unser aller Vater ist) meint!?
Der christlich redaktionelle spätere Einschub (Interpolation) klärt am wenigsten darüber auf, denn ...
... die sog. Übersetzung mit:

- was übersetzt ist: Mein GOtt, mein GOtt warum hast du mich verlassen -
Mt. >>> θεε μου θεε μου ινατι με εγκατελιπες <<<
[the´e mo-u the´e mo-u inati me egkatelipes]
Mk. >>> οθεος μου οθεος μου εις τι εγκατελιπες με <<<
[o the´os mo-u o the´os mo-u e-is ti egkatelipes me]

... hat nichts mit den letzten Worten Jeschuas zu tun !

und warum !?

Rabbi JESCHUA sprach bekanntlich den Dialekt der Landessprache nämlich ARAMÄISCH ! Dies sehen wir auch am Text und der betreffenden Übersetzung (auch wenn sie falsch ist)!
Jedoch SABACHTANI / σαβαχθανι in der Targumfassung hebr. als שבקתני gesprochen kommt von dem Aramäischen זבחתני [sewachtani] und heißt richtig:

>>> (Warum) hast du mich geopfert/(bzw.)dahingegeben <<<

Das aramäische Wort זבחתני [sewachtani] meint mit opfern nicht das vergleichbare biblische opfern, wie wir es bei קרבן KORBAN / Opfer her kennen und schon im FORUM beleuchteten. זבחתני [sewachtani] meint näher gesehen einfach etwas dahingeben, etwas opfern, weil es im Moment das Beste bzw. der beste Weg ist. Vergleichsweiser Ausdruck beim Schachspielen, da muss man manchmal eine Figur opfern, damit das Spiel bis zu Sieg weitergeführt werden kann. Das meint das aramäische > Sabachtani < !

Rabbi Jeschua BenJosef, den viele von uns in der Aufgabe des priesterlichen Messias sehen, hatte sein Werk vollbracht. Deshalb stelle ich, sowie auch einige meiner Lehrer die Hypothese auf, dass Rabbi Jeschua sich auch als der königliche Messias sah. Nach dem Motto > Du bist der König ISRAELs < , ging er einen Weg, der nicht GOttes Plan war. Die jüdische Obrigkeit wollte ihn davon abbringen, sich als König MESSIAS zu sehen, unsere Vorfahren wollten ihn vor den RÖMERN und ihren grausamen Hinrichtungsmethoden retten, da die RÖMER keinen eigenmächtig ausgerufenen König duldeten, außer den vom Cäsar eingesetzten.
JESCHUA glaubte bis zum Schluß daran, dass ihn niemanden von seinem königlichen Weg abbringen konnte, selbst die drohende Hinrichtung durch die RÖMER.
Doch JaHWeHs , seines und unsers Vaters WEG, war nunmal anders.

Selbst am Ende seines Todeskampfes verstand Jeschua diesen WEG nicht und schrie deshalb :
>>> ηλι ηλι λεμα σαβαχθανι <<< [eli eli lama sabachtani]
> Mein GOtt , mein GOtt , warum hast du mich "einfach so sterben" lassen <

שלום אבא

Schalom ABA

ZUSATZ:
Von allem abgesehen, war die Luther-Übersetzung am eigenwilligsten und lieferte gleich einen Text :
Mt 27,46 Mk 15,34 mit:
> Eli, Eli, lama asabtani < (was sogar nochnichteinmal in der gr. Originalfassung steht !!!) Jedoch erklärbar dadurch, dass Luther sowieso kein Hebräisch konnte (bzw. nur sehr mangelhaft) deshalb stammt dieser Torso auch von Melanchton, weil er wahrscheinlich als Hebräist um das leidige Problem des aramäischen Wortes >sabachtani< wußte, und ihm klar war, dass es nichts mit dem Psalm 22,2 und dem "GOtt-Verlassensein" zu tun hat!


Wie versprochen führe ich mit dem nächsten Punkt die jüdische Sicht des PROZESSES und TODES Jeschuas fort!

Und weiterhin sagt eine andere Schrift (so lesen wir im sog.NT des Jochanan 19, 37)
>>> SIE werden den anschauen, den sie durchstochen haben ! <<<

_  _

Die Basis der Lösung liegt in folgender christlichen Behauptung :
>>> ... AUF DASS DIE SCHRIFT ERFÜLLET WIRD ... <<<
Und damit haben sich die christlichen Exegeten ins eigene Fleisch geschnitten!
Denn die jüdischen Gelehrten sind nicht gerade die doofsten!
Im Gegenteil, die Meisten von uns haben den Vorteil, dass die biblische Sprache unsere
Muttersprache (geworden) ist !!!
Der berühmte christliche Spruch:
> Es gibt 333 Stellen im sog. AT die auf Jesus als den Messias hinweisen <
dem stelle ich 334 Stellen entgegen, dass ER es NICHT ist !

Christliche Exegeten versuchten schon immer, die hebräischen Schriften so HINZUBIEGEN,
dass es am Ende passen MUSS !
Selbst vor Schummeleien, Fehlübersetzungen und Fälschungen schreckten sie nicht zurück.
Und dies bis in unsere TAGE!

Also sehen wir uns mal aus dem TANACH Sacharja 12 an:
und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben,
BESSER = (jedoch ohne die Berücksichtigung der Metapher s.u.)

> Fürbittend werden sie zu mir aufblicken, welchen sie durchstochen haben ! <
ותחנינים והביטו אלי את אשר דקרו
[we tahanunim wehibitu elaj et ascher dekeru]
Die LXX sagt:
και επιβλεψονται προς με ανθ ων κατωρχησαντο
[kai epiblepsontai pros anth-on katorchesanto]
__________________________________________________________________________________

Dagegen das Zitat aus Jochanan 19 :
___ ___
Sie werden den anschauen, den sie durchstochen haben.
οψονται εις ον εξεκεντησαν [opsontai eis on exeikentesan]
: והביטו אליו את אשר דקרו [wehibitu ELAW et ascher dekeru]


Die richtige WORTERKLÄRUNG jedoch ist :
Das altgriechische "NT" Wort: εξεκεντησαν (exeikkentesan) kommt von κεντεω
und bedeutet eigentlich, = anspornen, anstacheln, durchpeitschen, foltern
Das altgriechische "AT" Wort: κατωρχησαντο (katorchesanto) ist etwas schwieriger,
darin steckt nämlich graben, eingraben und verspotten verhöhnen!
Das althebräische Wort aus der Konjugations-Gruppe Pa-al =
> ד ק ר < (dakar / lidkor) und bedeutet jedoch = > stechen <

SUMMA SUMARUM !!!
Das GRUNDPRINZIP ist:
GO"tt kann von niemanden getötet und durchbohrt werden !!!

SONDERN:
Bei Sacharja handelt sich um eine allgemein üblich althebräische-Redewendung: (Metapher)
nämlich ...
... wenn man durch ein tragisches Ereignis schwer getroffen (bzw. betroffen) ist, sagt man:
>> Es gab mir ein STICH ins Herz << > אשר דקר לבי <
__ __ __
DESHALB sollte man Sacharja 12 übersetzen mit:
(obwohl GO’tt nur sinnbildlich ein Herz hat)
(ebenfalls ist der GEIST ist keine Person die man ausgießt, sondern eine gotteswirksame KRAFT die uns gegeben wird)


Ich werde meinen Geist der Gnade über das Haus David und Jerusalem ausgießen, sie werden Fürbitte tun, was sie mir angetan haben (denn: sie gaben mir ein Stich ins Herz) und sie werden klagen und bitterlich (über diese ihre Sünden) weinen, genauso wie man bitterlich über den Verlust seines Erstgeborenen weint!


Als aber PILATUS sah, dass er nichts ausrichte,
sondern das Getümmel größer wurde,
nahm er Wasser und wusch sich seine Hände vor dem Volk und sprach:
ICH bin unschuldig an seinem BLUT; SEHET IHR ZU ... !
Da antwortete das > "GANZE VOLK" <

>>> SEIN BLUT komme über uns und unsere Kinder !!! <<<

_____  _________  _________

Ich denke selbst der Redakteur des Markus-Evangeliums, war sich bei dieser Aussage garantiert nicht bewußt, mit welcher fatalen Wirksamkeit dieser Ausspruch einmal mißverstanden wird !

Doch ich fange einmal ein paar Jahrzehnte später an:
Der jüdische Krieg (66-70 u.Z.) war mit der Zerstörung des Tempels und der Stadt Jerusalem zu Ende gegangen. Die "Christen" machten durch eine >Offenbarung ihrer Führer< schon vorher den "Abflug" nach PELLA und überließen die jüdischen "Brüder und Schwestern" ihrem Schicksal. Die Verkünder der "Frohen Botschaft" versuchten gezielt die Verantwortung für den Tod Jeschuas von den RÖMERN wegzuwischen, PILATUS "reinzuwaschen" und die Gesamtschuld unseren Vorvätern in die Schuhe zu schieben.
In dieser (jüdischen) Kriegszeit stiegen jetzt nicht nur die Spannungen zwischen Römern/Griechen gegen die Juden, sondern im zunehmenden Maße auch die zwischen unseren jüdischen Vorfahren und den Christen. Vorwiegend der Illoyalität der Christen, Jerusalem zu verlassen, als Dissidenten und Gesetzes-Übertreter, sowie zugleich als Verräter an der nationalen Sache. Die Christen brachten jetzt als Beweis, durch die Zerstörung des Tempels, das der göttliche Zorn endgültig die Liebe GOttes von seinem ursprünglich "erwählten VOLK" genommen habe und dass durch die Weissagung Christi und Bestätigung ihres Glaubens, >Das ZEPTER von ISRAEL an die KIRCHE< übergegangen ist.

So war es nun das Bestreben der christlichen BOTSCHAFTS-VERKÜNDER die Unschuld der RÖMER an der Hinrichtung Jeschuas zu bekräftigen und den "Juden" die alleinige Schuld aufzuladen, um sie im Dienste der Absolution der RÖMER zum Sündenbock zu machen. JEDOCH ganz wichtig in dieser Betrachtung war dies dem jüdischen VOLK als ganzem aufzulasten, um die Strafe einer solchen Reichweite zu rechtfertigen. Hätte doch der Statthalter PILATUS den Juden nicht klein beigegeben, dann könnte Jeschua noch leben. Und so vergaß man dass das Verbrechen letztlich doch von den römischen Henkern begangen wurde.

WICHTIG war jetzt einen BEWEIS für eine jüdische Schuld zu finden. Den Juden musste nicht nur die Schuld an der Hinrichtung Jeschuas zugeschoben werden, sondern ihnen musste auch ein jüdisches BEKENNTNISS ihrer SCHULD zugeschoben werden und dass sie von ihrer SCHULD überzeugt sind !

Somit will ich jetzt einmal 2 Haupttheorien beleuchten:
Unsere Vorväter haben keine Verantwortung für die Kreuzigung zugegeben oder übernommen. Diese Verantwortung wird für allezeit auf dem römischen Statthalter ruhen. Sie selbst haben zur Genüge alles getan, den von den RÖMERN zu verurteilenden Jeschua, zu überzeugen, dass seine Richter (die Römer) genügend FAKTEN hätten (CRIMEN LAESAE AUGUSTIORIS MAIESTATIS) ihn hinzurichten. Deshalb war ihr Ausruf >Sein Blut komme über uns< nicht mehr und nicht weniger als das was Zeugen stets bei ihrer Zeugenaussage in Kriminalprozessen sagten. Denn laut Gesetz wurden sie, bevor ihre Zeugenaussage gehört wurde, seitens des Gerichtes gewarnt:
Du solltest wissen, dass Kriminalverfahren sich von Zivilverfahren unterscheiden. Denn bei Zivilfällen kann ein Mensch den Schaden, den er evtl. anrichtete, mit Geld wieder gutmachen. Bei Kriminalfällen hingegen wird sein Blut und das seiner Kinder bis zum Ende der Welt über DIR (dem Zeugen) hängen.
D.h. es wird ausnahmslos gesagt:
Das BLUT eines Verurteilten "hänge" über dem Zeugen, auf dessen Zeugnis hin er für schuldig gesprochen worden war. Egal ob das Zeugnis nun richtig oder falsch war. War es richtig, so konnte es nicht schlimm sein, wenn das Blut über dem Zeugen "hing". Nur wenn es falsch gewesen war, schrie dieses zu Unrecht verschüttete Blut zu GOtt (1.Mo 4,10).
Die damaligen jüdischen Beteiligten waren davon überzeugt; wenn Jeschua nicht von seiner Majestäts-Beleidigung (CRIMEN LAESAE AUGUSTIORIS MAIESTATIS) abließ, sich also im römischen Sinn weiterhin als KÖNIG ISRAELS ansah, er nach dem römischen Gesetzt schuldig ist, und sich auch nicht von dieser Ansicht abbringen ließ. So konnten unsere Vorfahren ohne zu Zögern erklären:

> Sein BLUT komme über uns und unsere Kinder < !!!

denn sie waren ja Zeugen der Aussage und Ansicht Jeschuas, bei dem die Hinrichtung durch die römische Obrigkeit, welche ihn für den PROZESS verhaftet hatte, schon vorprogrammiert war.


שלום אבא
Schalom ABA
Weiterer Link von der >Forschungsstelle für jüdisches Recht< zum gleichen THEMA!
[url=http://www.m


Zuletzt von Admin am 19/9/2013, 12:46 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Formatierung-Schriftfarbe-Abstände-Korrektur)
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sie werden Den anschauen Den sie durchstochen haben

Beitrag  Admin am 4/4/2012, 12:42



Wie versprochen führe ich mit dem nächsten Punkt die jüdische Sicht des PROZESSES und TODES Jeschuas fort!

Und weiterhin sagt eine andere Schrift (so lesen wir im Evangelium des Jochanan 19, 37)
>>> SIE werden den anschauen, den sie durchstochen haben ! <<<

_ _

Die Basis der Lösung liegt in folgender christlichen Behauptung :
>>> ... AUF DASS DIE SCHRIFT ERFÜLLET WIRD ... <<<
Und damit haben sich die christlichen Exegeten ins eigene Fleisch geschnitten!
Denn die jüdischen Gelehrten sind nicht gerade die doofsten!
Im Gegenteil, die Meisten von uns haben den Vorteil, dass die biblische Sprache unsere
Muttersprache (geworden) ist !!!
Der berühmte christliche Spruch:
> Es gibt 333 Stellen im sog. AT die auf Jesus als den Messias hinweisen <
dem stelle ich 334 Stellen entgegen, dass ER es NICHT ist !

Christliche Exegeten versuchten schon immer, die hebräischen Schriften so HINZUBIEGEN,
dass es am Ende passen MUSS !
Selbst vor Schummeleien, Fehlübersetzungen und Fälschungen schreckten sie nicht zurück.
Und dies bis in unsere TAGE!

Also sehen wir uns mal aus dem TANACH Sacharja 12 an:
und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben,
BESSER = (jedoch ohne die Berücksichtigung der Metapher s.u.)

> Fürbittend werden sie zu mir aufblicken, welchen sie durchstochen haben ! <
ותחנינים והביטו אלי את אשר דקרו
[we tahanunim wehibitu elaj et ascher dekeru]
Die LXX sagt:
και επιβλεψονται προς με ανθ ων κατωρχησαντο
[kai epiblepsontai pros anth-on katorchesanto]
__________________________________________________________________________________

Dagegen das Zitat aus Jochanan 19 :
___ ___
Sie werden den anschauen, den sie durchstochen haben.
οψονται εις ον εξεκεντησαν [opsontai eis on exeikentesan]
: והביטו אליו את אשר דקרו [wehibitu ELAW et ascher dekeru]


Die richtige WORTERKLÄRUNG jedoch ist :
Das altgriechische "NT" Wort: εξεκεντησαν (exeikkentesan) kommt von κεντεω
und bedeutet eigentlich, = anspornen, anstacheln, durchpeitschen, foltern
Das altgriechische "AT" Wort: κατωρχησαντο (katorchesanto) ist etwas schwieriger,
darin steckt nämlich graben, eingraben und verspotten verhöhnen!
Das althebräische Wort aus der Konjugations-Gruppe Pa-al =
> ד ק ר < (dakar / lidkor) und bedeutet jedoch = > stechen <

SUMMA SUMARUM !!!
Das GRUNDPRINZIP ist:
GO"tt kann von niemanden getötet und durchbohrt werden !!!

SONDERN:
Bei Sacharja handelt sich um eine allgemein üblich althebräische-Redewendung: (Metapher)
nämlich ...
... wenn man durch ein tragisches Ereignis schwer getroffen (bzw. betroffen) ist, sagt man:
>> Es gab mir ein STICH ins Herz << > אשר דקר לבי <
__ __ __
DESHALB sollte man Sacharja 12 übersetzen mit:
(obwohl GO’tt nur sinnbildlich ein Herz hat)
(ebenfalls ist der GEIST ist keine Person die man ausgießt, sondern eine gotteswirksame KRAFT die uns gegeben wird)


Ich werde meinen Geist der Gnade über das Haus David und Jerusalem ausgießen, sie werden Fürbitte tun, was sie mir angetan haben (denn: sie gaben mir ein Stich ins Herz) und sie werden klagen und bitterlich (über diese ihre Sünden) weinen, genauso wie man bitterlich über den Verlust seines Erstgeborenen weint!

[size=18]




Zuletzt von Admin am 9/12/2012, 16:28 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet (Grund : Formatierung-Schriftfarbe-Abstände-Korrektur)
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Ich halte an Jeshua fest:-)

Beitrag  Admin am 5/4/2012, 16:07

von Zodok
Schalom euch allen,

ja lieber ABA, mit der neutestamentlichen Formel: Auf das die Schrift erfüllt wird... haben die "heidnischen Kirchenväter" versucht Unwahrheit als Wahrheit zu verkaufen um das jüdische Volk zu "missionieren" denn was hatte der Heide vor 2000 Jahren mit dem Tenach zu tun. Da haben sich die Kirchenväter ins eigene Fleisch geschnitten, denn mit diesen Irrlehren haben sie ALLES andere erreicht als das Judentum.Und das ist da besondere am Judentum, das sie über all die Zeiten im (im Großen und Ganzen) sich nicht wie die Völker die sie bestzten oder die Länder in die sie flohen zur Religionsmischerei entschieden. Genau das war den anderen ein Dorn im Auge, dass die Juden immer an ihren Überlieferungen und Traditionen FESTHIELTEN. Und wenn es nicht mit Gewalt geht hat man es durch Ersatztheologie und Enterbungslehre versucht.
Gepriesen sei JAHWEH das er sein Volk schützt, und mögen die Menschen erkennen, dass das Heil von den Juden kommt (damit meine ich net jesus)

Desshalb glauben auch die Juden NICHT das Jesus aka Jeschua zum Heil gegeben wurde. Er war ein GANZ "normaler" Gottesfürchtiger Jude wie VIELE seiner Zeit. Und er starb wie tausend andere Juden am Kreuz weil die Römer halt keine "demokratischen Besatzer" waren, und NICHT so wie das N.T. es uns verkaufen will.

Schalom und schöne Feiertage euch allen!

Schalom liebe werte Mit-Leser und Freunde,

Wer mich aufnimmt nimmt den Vater auf..., klingt da in meinem Herzen nach!! Sachte doch voll Kraft und Stärke king

Ein ganz gewöhnlicher Jude, aha
Jeder glaubt was er will, scheint so..

Wenn JHWH offenbart und angenommen werden will auf eine tiefere, echte Art, dann dürfen wir das auch annehmen. Seine Geschenke die E R mir durch Jeshua Ha Mashiach schenkt werde ich nicht zurückweisen, so bin ich entzückt und schon in Seiner Olam HaBah Freude:-)

Der Segen des Allmächtigen Unerschöpflich Alles sei mit uns allen..

Eure Anastasia

_________________
E R ist mein Hirt, mir mangelts nicht...
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Von Orlando

Beitrag  Admin am 9/4/2012, 18:25


HIER ein weiteres Posting von ORLANDO vom 8.3.2012

http://www.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/nt/nt/dertodjesu/jesuprozess.pdf

Der Prozess Jesu – die historischen Umstände
1. Die Lage der Quellen Vom Prozess Jesu berichten – neben Tacitus (ann. 15,44) und Josephus (ant. 18,3,3) – die vier Evangelien. Ein offizielles Protokoll hat sich nicht erhalten oder ist nicht angefertigt worden.
Die Evangelien sind keine objektiven Tatsachenberichte, sondern Glaubenszeugnisse der Leidensgeschichte Jesu. Sie sind (zu Recht) von der Unschuld Jesu überzeugt; sie glauben an die Auferstehung des Gekreuzigten; sie sehen im Tod Jesu die Kulmination seines Heilsdienstes. Sie haben aber aus christologischen Gründen ein lebhaftes Interesse an der Geschichte, speziell der Leidensgeschichte Jesu.

2. Die Auskunft der Evangelien
a. Die Evangelien stimmen (mit Tacitus und Josephus) in wesentlichen Punkten
überein.
§ Pontius Pilatus hat Jesus gekreuzigt. Er hat das Todesurteil gefällt und vollstrecken
lassen. Das Credo hält dieses Faktum fest: crucifixus sub Pontio Pilato .
§ Jesus ist als „König der Juden“, d.h. als politischer Messias, der zum „heiligen
Krieg“ aufrufen wollte, von Pilatus verurteilt worden. Diese Schuld stand beim oder über dem Kreuz geschrieben (titulus).
§ Der Hohepriester Kaiaphas hat, unterstützt von Mitgliedern des Hohen Rates, Jesus
gefangen gesetzt und vor Pilatus angeklagt.
§ Jesus ist wegen seines – direkten oder indirekten – Anspruchs, als messianischer
Sohn Gottes die Herrschaft Gottes zu vermitteln, verhaftet worden.
§ Der Anklage vor Pilatus ist bewusst und gegen die Intention Jesu eine Wendung ins
Politische gegeben worden.
b. Neben diesen Gemeinsamkeiten gibt es beträchtliche Unterschiede in der
Darstellung der jüdischen Seite.
§ Nach Markus und Matthäus findet in der Nacht eine regelrechte Versammlung des
Hohen Rates statt. Jesus wird auf Befragung des Hohenpriesters nach seinem
Messiasbekenntnis von allen wegen Gotteslästerung verurteilt (Mk 14,53-65 par.
Mt 26,57-68).
§ Nach Lukas versammelt sich der Hohe Rat unter dem Vorsitz des Hohenpriesters
bei Tagesanbruch zu einer Anhörung Jesu, die Erkenntnis seiner „Schuld“ führt, den Messiasanspruch erhoben zu haben. (22,66-71).
§ Nach Johannes (18,12-27) kommt es nicht zu einer Ratsversammlung und auch nicht zu einem jüdischen Todesurteil, sondern zu einer Befragung Jesu im Haus des
Hannas, des Schwiegervaters von Kaiaphas, die im Sande verläuft, aber den bereits
längst vorher gefassten Beschluss bestätigt, Jesus aus Gründen politischer
Opportunität zu opfern (Joh 11,45-53).
2
c. Einige Unterschiede gibt es auch in der Darstellung des Pilatusprozesses.
§ Markus und Matthäus erzählen von der Geißelung als Begleitstrafe zur Kreuzigung
(Mk 15,15 par. Mt 26,26); nach Lukas (23,16) und Johannes hingegen (19,1) ist sie
eine eigene Strafe, mit der Pilatus den Volkszorn besänftigen will, um vielleicht die
Kreuzigung vermeiden zu können.
§ Pilatus sieht nach Markus in Jesus einen Unschuldigen, verurteilt ihn aber, um de
aufgeputschte Menge zufrieden zu stellen (Mk 15,15).
§ Matthäus akzentuiert das Wissen des Pilatus um Jesu Unschuld: Seine Frau hat
einen Albtraum wegen der möglichen Hinrichtung des unschuldigen Jesus (22,19);
er selbst, da er gegen den inszenierten Volksauflauf nicht ankommt, wäscht sich,
die Hände in Unschuld (27,24), während das Volk ruft: „Sein Blut über uns und
unsere Kinder!“ (27,25).
§ Lukas lässt die Synhedristen neben dem messianischen Königsanspruch weitere
Anklagepunkte nennen: Volksverhetzung (seditio) und Aufruf zum Steuerboykott
(23,2.5.14); er schiebt, von Pilatus als Ablenkungsmanöver gedacht, die Episode
mit Herodes Antipas ein, dem Landesvater Jesu (23,6-12); Pilatus ist von Jesu
Unschuld überzeugt, gibt aber dem Drängen der Masse nach (23,24f)
§ Johannes baut den Pilatusprozess zu einer Schlüsselszene des ganzen Evangeliums
aus, in der die Wahrheits- und die Machtfrage im Zentrum stehen (18,28 – 19,16).
Pilatus entzieht sich dem Anspruch Jesu: „Was ist Wahrheit?“ (Joh 18,38). Er will,
von Jesu Schuld nicht überzeugt, Jesus freilassen und gibt ihn dennoch zur Hinrichtung frei, weil er fürchtet, nicht mehr als „Freund des Kaisers“ zu gelten
(19,12), wenn er den – vermeintlichen – Aufrührer laufen lässt.
3. Die historisch-kritische Beurteilung
Im Wesentlichen passen die Prozessberichte in den rechtshistorischen Rahmen, der für römische Kapitalprozesse in Judäa (das zur kaiserlichen Provinz Syrien gehörte) um 30 n. Chr. rekonstruiert werden kann. Vieles bleibt allerdings unsicher. Die Quellen fließen spärlich; die neutestamentlichen Evangelien sind nicht die unwichtigsten, aber sie sind z.T. vieldeutig. Als Parallele ist auch der Prozess gegen Jesus ben Ananias 30 Jahre später lehrreich, von dem Josephus berichtet (bell. 6,300-309). Weiter ab liegend, aber dennoch zu berücksichtigen sind die Christenprozesse, die Plinius d.J. um 130 in Bithynien geführt und in Briefen an Kaiser Hadrian beschrieben hat (ep. X 96).
Stark umstritten sind nahezu alle Fragen des Pilatusprozesses.
§ Die Kreuzesstrafe ist zur Zeit Jesu eine römische Strafe. Sie trifft Mörder,
Terroristen, Aufständische. Sie wird nicht bei römischen Bürgern, sondern bei
Sklaven und Provinzialen verhängt. Sie gilt als schändlichste Todesart überhaupt.
Nach Dtnm 21,23 (vgl. Gal 3,13) gilt: „Verflucht ist, wer am Holze hängt“: Die
jüdische Strafe für Gotteslästerung ist die Steinigung.
§ Die Kapitalgerichtsbarkeit (das ius gladii) lag in den Händen der Römer (Ios., bell.
2,117; ant. 18,2). Johannes beschreibt geltendes Recht: „Uns ist es nicht gestattet,
jemand hinzurichten!“ (18,35). Vermutlich bezog sich das römische Privileg nicht
nur auf die Vollstreckung, sondern auch auf die Verhängung eines Todesurteils.
Nur der Prokurator persönlich kann – durch kaiserliches Mandat – einen Kapitalprozess führen. Ausnahmen, z.B. die Hinrichtung des Herrenbruders
3
Jakobus (vgl. Ios., ant. 20,200), bestätigen die Regel; das Martyrium des Stephanus
Apg 7 ist ein Akt von Lynchjustiz. Pilatus allein hat die Zwangsgewalt (coercitio); er hat sich ein eigenes Urteil gebildet; er hat Jesus zum Tode verurteilt
und durch seine Soldaten das Urteil vollstrecken lassen.
§ Pilatus wird nicht aus eigener Initative, sondern aufgrund einer Beschuldigung tätig, die im wesentlichen vom Hohenpriester verantwortet wird.
§ Strittig ist, ob Pilatus einen reinen Verwaltungsakt (recognitio) – aufgrund einer
Denunziation oder einer formlosen Anklage – gesetzt oder einen regelrechten
Prozess (pro tribunale) – aufgrund einer förmlichen Anklage – geführt hat. Die
Grenzen waren wohl fließend. Die Synoptiker und Tacitus (imperitante per
procuratorem) können an das erste denken lassen, Johannes hält das zweite für
gegeben: Pilatus „setzte sich auf seinen Richterstuhl an dem Ort, der Lithostrotos,
auf hebräisch aber Gabbata heißt“ (19,13). Der Kreuzestitulus, wenn er echt ist,
weist auf einen regelrechten Prozess mit einem förmlichen Urteil, ebenso die
Fesselung, die für Staatsverbrecher vorgesehen war (Mk 15,1 par Mt 27,1f).
§ Der harte Kern aller vier Berichte ist die Frage: „Bist du der König der Juden?“
samt der vielsagenden Antwort „Du sagst es“ und dem beredten Schweigen Jesu.
Mit hinreichender Sicherheit kann daraus auf eine Anklage wegen
Staatsverbrechens (perduellio) oder Majestätsverbrechen (crimen maiestatis
imminutae) geschlossen werden. Johannes baut mit Hilfe „theologischer Rhetorik“
(Klaus Rosen) den Grundstock aus; dass er zusätzliche Erinnerungen aufnimmt, wird von der Forschung nahezu einhellig abgelehnt, ist aber doch in Erwägung zu
ziehen.
§ Hat Pilatus das „Du sagst es!“ als Geständnis (confessio) oder das Schweigen Jesu
als Widerspenstigkeit (contumacia) gewertet? Oder hat er dem Druck der Menge
nachgegeben und wollte den Hohenpriestern einen Gefallen tun? Die neutestamentlichen Berichte betonen, dass Pilatus eigentlich von Jesu Unschuld
überzeugt gewesen sei und ihn wider besseren Wissens doch verurteilt habe, um
seine Position vor der Öffentlichkeit zu wahren. Die Botschaft: Wäre es nach
(römischem) Recht und Gesetz gegangen, hätte Jesus freigelassen werden müssen;
Pilatus aber war ein schlechter Richter und Sachwalter Roms. Die apologetische
Absicht ist unverkennbar, die historische Substanz unsicher. Am wahrscheinlichsten ist ein Akt politischer Justiz.
Einen etwas breiteren Konsens gibt es derzeit in der Betrachtung der jüdischen Seite.
Die große Schwierigkeit der unterschiedlichen Darstellung in den Evangelien ist
allerdings nicht leicht zu beheben.
§ Der markinischen und matthäischen Szene eines Synhedrialprozesses mit
Todesurteil stehen erhebliche rechtliche Bedenken gegenüber. Die Quellen des
mischnischen und des (daraus zu rekonstruierenden, vermutlich etwas strengeren)
sadduzäischen Prozessrechts sind zwar deutlich jünger als das Neue Testament.
Legt man sie aber dennoch zugrunde, hätte es keine Verurteilung aufgrund eines
(angeblichen) Geständnisses, sondern nur aufgrund übereinstimmender
glaubwürdiger Zeugenaussagen geben dürfen, kein Todesurteil, ohne es eine Nacht
zu überschlafen, keine Vollstreckung am Tag der Verurteilung keine Verhandlung
während der Nacht.
4
§ Die lukanische Variante stößt sich nicht mit den prozessuralen Regeln, setzt aber
immer noch eine Synhedrialversammlung voraus. Am plausibelsten ist die
johanneische Überlieferung, dass unter der Ägide des Hannas und Kaiaphas eine
kleine Gruppe von Synhedristen den Pilatusprozess vorbereitet hat.
§ Im jüdischen Verfahren spielte nach allen Berichten der Messiasanspruch Jesu die
entscheidende Rolle. Die synoptische Tradition nennt auch Jesu Tempelkritik, die
johanneische seine Jünger und seine Lehre (Joh 18,19). Nicht jeder
Messiasanspruch wäre Grund für eine Verfolgung und Auslieferung zur Tötung
gewesen. Aber Jesus verkündet Gottes Herrschaft so, dass die Frage virulent wird,
wie die Gottessohnschaft des Messias sich zur Einzigkeit Gottes verhält. Das haben
die Evangelien auf unterschiedliche Weise stark akzentuiert. Nach Joh 11,45-53
war machtpolitisches Kalkül im Spiel. ACHTUNG (.......).:::::
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

ACHTUNG
Der letzte Satz
(Beides passt gut zur Anklage vor Pilatus als ,,König der Juden,,-).
wurde von mir ausgelassen
Passt mit Johannes 18,36 NICHT gut zusammen.

Johannes 18,36
Jesus antwortete:
Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Man muß Joh.18,36; von Joh.19,19; Inschrift - unterscheiden.

Römer 10,12;Darin gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben den selben Herrn; aus seinem Reichtum beschenkt er alle,die in anrufen.

Warnung an die Heidenchristen
vor Überheblichkeit
Römer 11,17-21;...Ölbaum,,
Römer 16,20;
Der Gott des Friedens wird den Satan bald unter eure Füße legen.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!
http://weisnicht.forumieren.com/t165-der-prozess-jesu-joh1836-1919#556

Joh 10,17 Deshalb liebt
mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es
wieder zu nehmen.
Joh 10,18 Niemand entreißt
es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin.
Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht,
es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von
meinem Vater empfangen.

...............................................
http://www.boku.ac.at/wpr/wpr_dp/DP-22-2007.pdf

Nun wird von allen Evangelisten das sogenannte privilegium paschale in die
Leidensgeschichte eingefügt. Historiker bezweifeln die Tatsache dieses Privilegs. Es
gab dem Statthalter die Möglichkeit, einem jüdischen Gefangenen zum Passah-Fest
Amnestie zu gewähren. Helen Bond stellt dagegen fest, dass die Amnestie nachträglich in den Passionsbericht eingefügt wurde.

Diese Manipulation habe für die Geschichte katastrophale Folgen gehabt. Denn damit wurde die Verantwortung für den Tod Jesu von Pilatus auf die Juden überwälzt.

4
Nach dem Evangelium hatte Pilatus die Wahl zwischen verschiedenen Häftlingen. Er
hatte für sich schon die Wahl getroffen: Jesus sollte freigelassen werden.
Die synoptische Tradition nennt auch Jesu Tempelkritik, die
johanneische seine Jünger und seine Lehre (Joh 18,19). Nicht jeder
Messiasanspruch wäre Grund für eine Verfolgung und Auslieferung zur Tötung
gewesen. Aber Jesus verkündet Gottes Herrschaft so, dass die Frage virulent wird,
wie die Gottessohnschaft des Messias sich zur Einzigkeit Gottes verhält. Das haben
die Evangelien auf unterschiedliche Weise stark akzentuiert. Nach Joh 11,45-53
war machtpolitisches Kalkül im Spiel. ACHTUNG (.......).:::::
http://www.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/nt/nt/dertodjesu/jesuprozess.pdf
Historiker denken bei Joh.11,45-53;..meist nur an politische Macht.

Joh.10,18;
Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.
wird hier NICHT beachtet.

Nach Johannes 10,18 und Joh.18,36;
Kann Jesus NICHT Jeschua Ben Josef sein.
http://weisnicht.forumieren.com/t165-der-prozess-jesu-joh1836-1919

Mit freundlichen Gruß.......

Joh.18,36; - Mein Reich ist nicht von dieser Welt,
und
Israel bringt das Licht der Welt.
Wird von Historikern nicht wirklich wahrgenommen.
Einheitsübersetzung Joh 11,51 Das sagte er nicht aus sich selbst, sondern weil er der Hohenpriester jenes Jahres war,sagte er aus prophetischer Eingebung,dass Jesus für das Volk sterben werde.
-------------------------------------------------------------
http://weisnicht.forumieren.com/t166-romer-416-abrahams-verheissung#557
Man denkt bei Joh.11,51 auch an den Menschensohn Joh.1,51;
Joh.1,29,36; und das Lamm Gottes
Dan.7,13; Lukas 21,27; Ez.,47,1.12; Sacharia 14,8;
Mat.5,14; Ihr seid das Licht der Welt..Offb 21,23 und ihre Leuchte ist das Lamm
http://www.bibel-online.net/suche/?qs=tempel&translation=6&page=216.)
Er aber redete von dem Tempel seines Leibes.
Johannes 2.21
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/eph2.html
Die Einheit
von Juden und Heiden in Christus
Eph 2,20 Ihr seid auf das
Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der
Schlussstein ist Christus Jesus selbst.
Eph 2,21 Durch ihn wird
der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem
heiligen Tempel im Herrn.
Eph 2,22 Durch ihn werdet
auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes
erbaut.
----------------------------------------------------------------------
Matthäus 3,9;...aus Steinen Kinder erwecken
----------------------------------------------------------------------
Tempel die Propheten... Mose...Salomo...Esra...
Die Heilige Stadt Jerusalem Ezechiel40,3;-Offb.21,14;
Tempel Offb.11,19;Offfb.15,5...Tempel ,die Stiftshütte im Himmel

---------------------------------------------------------------------------------
http://www.jesus.ch/information/jesus/biografie/leiden_und_sterben/104061-der_prozess_gegen_jesus_eine_justizfarce.html

Für Jesus, einen Nicht-Römer, war Pilatus
bereits die letzte Instanz. Vom unanfechtbaren Todesurteil bis zum
Freispruch war alles möglich. Der Prozess begann, wurde aber nach einem
seltsamen Verfahren durchgeführt. Kaiphas und die führenden Juden - im
ersten Prozess Richter, jetzt Ankläger -
wollten den Palast des Pilatus,
eines Nicht-Juden, nicht betreten.
Andernfalls hätten sie sich rituell
verunreinigt und sich der Möglichkeit beraubt, das Pessach-Fest zu
feiern.
-----------
Joh.18,36...
Pilatus war mit Jesus allein im Prätorium als er Pilatus anwortete:
Mein Reich ist nicht von dieser WELT.

Joh.10,18
Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.


Wärend dem Prozess,
war Jesus das Lamm Gottes Joh.1,29.36;
der Menschensohn nach Joh.1,51;
und nicht,, König der Juden,,.

Die Inschrift des Pilatus
,,König der Juden,,Joh.19,19; wurde
von ,,Christen,, OHNE bedenken auf Bildern übernommen.

Für Moslem ist Jesus NICHT der Sohn G-ttes,
Sohn des Josefs und NICHT
der zweite Adam nach 1.Korinther 15,47;
Für Moslem ist er (Jesus) nur der Sohn der Maria
Und er wird in der 3.Sure 59 dem ersten ADAM gleichgestellt.

------------------------------------------------------------------------------------
Siehe Lamm Gottes im Buch Gotteslob Liednummer 428-498 und 9o1,4
Lamm Gottes Liednummer 428 Seite 437
--------------------------------------------------------------------------
http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_von_Nazaret
Verkündigung des Gottesreichs
Ihr Beginn (Mt 5,14ff) erinnert Jesu Nachfolger an Israels Auftrag, als Volk Gottes „Licht der Völker“ zu sein(Jes 42,6), indem es die Tora vorbildlich erfüllt. Mt 5,17–20 betont
demgemäß, Jesus habe alle überlieferten Gebote erfüllt, nicht
aufgehoben.
Einheitsübersetzung
Matthäus 5,14; Ihr seid das Licht der Welt
http://weisnicht.forumieren.com/t165-der-prozess-jesu-joh1836-1919#556

http://de.wikipedia.org/wiki/Siebzig_J%C3%BCnger / Lukas 10,1-24 EU
1.)
der Kinder Sephatja dreihundert und zweiundsiebzig;
Nehemia 7.9
2.)
der Kinder Sephatja dreihundert und zweiundsiebzig;
Esra 2.4
3.)
der Kinder Pareos waren zweitausend einhundert und zweiundsiebzig;
Nehemia 7.8
4.)
Desgleichen sechsunddreißigtausend Rinder; davon wurden dem HERRN zweiundsiebzig.
4. Mose 31.38
5.)
Und die Torhüter: Akkub und Talmon und ihre Brüder, die in den Toren hüteten, waren hundert und zweiundsiebzig.
Nehemia 11.19

Orlando
http://www.messianischestimme.org/t52-f-a-q-fragen-und-antworten-zum-prozess-jesu#8396


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Nicht stehen bleiben, weiter lernen..

Beitrag  Admin am 24/3/2013, 15:10



Schalom liebe Freunde,

heute habe ich auch eine andere Sicht auf viele Dinge, es war notwendig offen und bereit zu sein die Veränderung anzunehmen.

Manchmal weiss man etwas ganz tief innerlich und es wurde durch Religion oder theologische Sichtweisen verdrängt, verdeckt und zugeschüttet, Elohim sei Preis, Dank und Ehre, dass ER uns abschminkt von falscher religiöser Kosmetik und Anschauungen wenn wir nur bereit sind vom Schlafe in den man uns wiegte aufzustehen und wach zu sein für IHN.

Die Gewohnheit lähmt den Menschen und immer wieder das gleiche hörend wirkt es wie eine Droge oder eine Gehirnwäsche.

Der Ewige gepriesen und gelobt ist ER hat mich in die Weite geführt und mich von Angst befreit um über den Tellerrand zu sehen und siehe da ich durfte lernen. Enge hat mit Angst zu tun und nur ER kann uns dies aufdecken, doch wir haben zu lernen es zuzulassen, denn JHWH allein ist der Einzige EINE HEILIGE, der unsere Freiheit uns gegeben und respektiert. Von IHM haben wir eine Würde erhalten und dies will ER uns auch lernen, denn wir haben es vergessen zum Teil und haben falsche Vorstellung was Würde bedeutet.
Angst ist nicht immer als Furcht oder Angst erkennbar sie hat ganz verzweigte Wurzeln in uns wie das Unkraut in der Erde, so braucht es den Regen des Segens Elohim und so kann ER ganz sachte als der gute HIrte das Unkraut langsam entfernen.

HalleluJah!

Bittet und es wird euch gegeben werden, die Lehre des Jeschua BenJosef ist zutiefst jüdisch und nichts neues, doch mit dem Hauch, dem Geistbraus Elohims der ihn erfüllte, wurde uns eine tiefere Dimension gegeben, eine Erinnerung unseren VAter besser zu verstehen und von IHM zu lernen. Unser VAter ist unser Rabbi, unser Helfer, Heiler und Retter, ER gibt uns Schalom und Segen, ER ist der Hirte Jisrael`s und ER hat auch noch andere Schafe und ER wird uns eines Tages sagen ich nenne dich nicht mehr Knecht sondern Freund, denn ER ist der Bräutigam unserer Seele die wir von IHM bekommen haben. Getrennt von IHM können wir keine guten Früchte bringen, nur wenn wir in Seine Gedanken wachsen in Seinem Geiste handeln lernen und Seine Wege gehen die ER für jeden von uns bereitet hat werden wir wirklich frei und glücklich sein.

Zum bevorstehendem Pessach und dem heute einjährigem Jubiläum zu diesem Forum, in dem Seine Kinder auf ihren VAter hören lernen wollen, empfehle ich euch einige Artikel zu lesen die ihr unter diesem Link finden könnt: http://meineschafe.aktiv-forum.com/t226-verfalschung-umdeutung-und-vereinnahmung-judischer-tradition#1382

Recht gesegnete Feiertage und der Ewige, gepriesen Sein Name, segne uns und wende uns Sein Angesicht zu, eure Anastasia



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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben.
Bleibt nicht stehen sondern geht..

- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד -  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad - Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig - Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaH geredet hat, wollen wir tun!! *
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Re: Prozess Jeshua`s aus jüdischer Sicht - תאוריות הקשר על פסח

Beitrag  Juditha am 24/3/2013, 18:43


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Re: Prozess Jeshua`s aus jüdischer Sicht - תאוריות הקשר על פסח

Beitrag  RUTH am 26/3/2013, 14:48

Schalom!

Admin schrieb:
Manchmal weiss man etwas ganz tief innerlich und es wurde durch Religion oder theologische Sichtweisen verdrängt, verdeckt und zugeschüttet, Elohim sei Preis, Dank und Ehre, dass ER uns abschminkt von falscher religiöser Kosmetik und Anschauungen wenn wir nur bereit sind vom Schlafe in den man uns wiegte aufzustehen und wach zu sein für IHN.
So ist es wach werden, aufstehen und sich bewegen lassen, Lüge abstreifen, Verfälschungen entlarven und eintreten in das Land von Milch und Honig. HalleluJah!

Schalom, Ruth

Die Jüdin, Historikerin und Religionswissenschaftlerin Dr. Ruth Lapide spricht über Judah mit Herrn Henning Roehl

http://www.bibeltv.de/mediathek/ruth_lapide_und_henning_roehl/Judas_Iskariot-928.html


Zuletzt von RUTH am 27/8/2013, 20:03 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Video Gespräch zugefügt.)
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sog. Judas Ev.

Beitrag  Admin am 13/8/2013, 14:29

..


Schalom liebe Freunde,

in dem folgendem Video sind folgende Sätze enthalten in einem Gespräch von Rabbi Jeschua BenJosef und Judas


so. Judas Ev. schrieb:Judas zu Rabbi Jeschua: ich weiss wer du bist und woher du kommst.
Ich bin nicht würdig den Namen dessen zu nennen, der dich sandte.
Wie wir wissen wird im Judentum der Name GOttes nicht genannt aus Respekt und Ehrehrbietung..

Die Talmidin/Jünger Jeschuas waren keine Christen sondern gehörten dem jüdischen Glauben an.
Jeschua wurde von den Römern getötet.


Was hier im Film auch angesprochen wird so ca. nach 30 Minuten:

Christen haben sich vom Judentum abgegrenzt - von 66 bis 70 nach unserer Zeitrechnung, haben sich Juden vier Jahre in einem erbitterten Kampf bemüht, die Römer im grossen Aufstand, aus Judäa zu vertreiben - Jerusalem trotzte der römischen Belagerung, doch hunderttaussende von Juden fielen in diesem Krieg und der zweite Tempel, das spirituelle Zentrum des jüdischen Lebens wurde niedergebrannt von den Römern, lediglich das westliche Mauerteil blieb übrig, an dem Juden nach Abstammung und Glauben, bis heute die Zerstörung des Tempels beklagen..

Immer wieder einmal bekomme ich vereinzelt Kritik wegen des Bildes in unserem Forum, von den beiden jungen Männern die an der Westmauer stehen und ihr Gebet verrichten.
Kritik wie z.B. das ist Götzenanbetung eine tote Mauer zu verehren, diese Kritik weise ich zurück, da wir den EINEN GOtt Jisraels anbeten und ER sich in diesem Tempel offenbarte und bevor dieser Tempel oder der erste Tempel erbaut worden ist dort einzelne Kinder Jisrael`s schon Erfahrungen machten und sich GOtt an diesem Ort offenbarte..

Wenn sich also Einzelne an diesem Foto stören, wäre es eventuell an diesen sich zu überprüfen und ihre Beziehung zu dem wahren Elohim.

Mit dem Foto das ich aussuchte stelle ich mich bewusst und willentlich zu den Kindern Jisraels und meine erste Erfahrung dort an der Westmauer wird mir immer in Erinnerung bleiben, mit ganzem Herzen danke ich EL für alles was ER mich gelehrt hat und freue mich über Seine Weisung die aus Zion kommt!

Nun den Film, den ich euch nicht vorenthalten möchte, doch prüfet bitte auch anhand der Info und Analyse die wir heute durch die liberal jüdische Sicht auf den Prozess Jeschuas hier haben.






Lehit Anastasia


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