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Wochenabschnitte - Gedanken wie Fragen dazu..

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Wochenabschnitte - Gedanken wie Fragen dazu..

Beitrag  RUTH am 21/11/2013, 19:01



Zu Chanukka Chag Sameach 

von MACHON MEIR DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT WAJESCHEW 5774 Nr. 944
20. Kislev 5774

http://82.80.198.125//german/PDF/G-PARSCHAT-WAJESCHEW-5774.pdf


incl. Fragen an Rav Schlomo Aviner  
Frage und Antwort
Gesetze von Chanukka
Rav Schlomo Aviner
(Leiter der Jeschiwa Ateret Kohanim/Jeruschalajim)



dreidel 

Paraschah Wajeschew וישב „Und er wohnte“  Bereschit 37,1-40,23
http://meineschafe.aktiv-forum.com/t24p45-shabbat-lesungen-parashah-betrachtung-hilfen-im-alltag#1085



ERETZ ISRAEL - Hier und dort (Breslev)

 Rabbi Avichai Apel



Bei der Erinnerung an das Chanukkawunder geht es auch um den Ort des Geschehens



Vier Schriftzeichen stehen auf den Seiten des Dreidels, eines jedoch unterscheidet einen Dreidel in Israel von allen anderen. Auf diesen heißt es: »Nes Gadol Haja Scham«, auf denen in Israel: »Nes Gadol Haja Poh«. »Ein großes Wunder geschah dort« gegenüber »Ein großes Wunder geschah hier«. Der Dreidel gibt uns zu verstehen, dass dieser Feiertag eine größere Bedeutung an dem Ort hat, an dem sich das Wunder ereignete. Anders als alle anderen jüdischen Feiertage, die in Israel und in der Diaspora im Wesentlichen denselben Inhalt haben, liefert Chanukka durch diesen Unterschied neue Denkanstöße.


Warum ist es wichtig, das Chanukkawunder besonders zu erwähnen? Hängt das damit zusammen, dass wir bei den anderen jüdischen Feiertagen keinen wesentlichen Unterschied in und außerhalb von Israel vorfinden? So sagen zum Beispiel auch die Einwohner des jüdischen Staates beim Lesen der Haggada am Sederabend, am Ende von Ha Lachma Anya: »Hashata hacha, Le Schanah Habaa Beeretz Israel«. Dieses Jahr sind wir hier, nächstes Jahr werden wir alle in Israel sein! Warum gebührt es sich, die Chanukkafeier auf besondere Weise zu erwähnen und dabei Wert auf die Hervorhebung des Wunders zu legen?


TEMPEL 


Die Gemara selbst versucht, das Wesen des Chanukkawunders zu verstehen. Sie fragt, worauf das Wunder von Chanukka beruht. »Als nämlich die Griechen in den Tempel eindrangen, verunreinigten sie alle Öle, die im Tempel waren. Als die Herrschaft des Hasmonäerhauses erstarkte und sie besiegte, suchte man im Tempel und fand nichts als ein einziges Krüglein mit reinem Öl, das mit dem Siegel des Hohepriesters versehen war; es war jedoch nur noch so wenig Öl darin, dass es nur für einen Tag reichte. Da geschah ein Wunder, und es brannte acht Tage lang. Im folgenden Jahr bestimmten sie diese Tage zu Festtagen und begingen sie mit Lob- und Dankesliedern« (Babylonischer Talmud, Traktat Schabbat, 21b).


Die Gemara sieht dabei zwei zentrale Elemente als Chanukkawunder an. Das erste Element beruht auf der Geschichte – dem Sieg der Hasmonäer im Kampf gegen die Griechen. Das zweite Element stellt das Wunder dar, dass eine geringe Ölmenge acht Tage lang ausreichte und die Menora damit brennen konnte.

Es ist interessant, dass die Beschreibung des Wunders im Gebet an den Chanukkatagen sich davon unterscheidet. In den Gebeten über die Wunder – Al Hanissim – nehmen vielmehr die Kämpfe die zentrale Stelle ein, während das Ölwunder überhaupt keine Erwähnung findet. »Du übergabst Starke in die Hand der Schwachen, viele in die Hand von wenigen, Unreine in die Hand der Reinen, Böse in die Hand der Gerechten und Frevler in die Hand derer, die sich mit deiner Lehre beschäftigten.« Doch allen ungünstigen Bedingungen zum Trotz, mit denen das Volk Israel in diesem Krieg zu kämpfen hatte, ist ihm dennoch der Sieg gelungen! Das bedeutet, dass ein Wunder eingetreten sein muss.



Maimonides geht in den Chanukkagesetzen (Halachot Chanukka, Kap. 3, Halacha A) ausführlich auf das Wunder des Sieges im Krieg ein und schreibt: »Die Hasmonäer, die großen Priester, haben gesiegt, getötet und haben Israel aus deren Händen befreit und einen König aus den Priestern erhoben. Danach hat das Königreich Israel für weitere 200 Jahre bestanden, bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels.«


EXIL


Aus unserer Sicht hat der Krieg an sich keinen Wert. Viel wichtiger war die damit verbundene staatliche Errungenschaft. Mit der Erlaubnis von König Kyros von Persien durfte das Volk Israel aus dem Exil in Babylon zurückkehren. Kyros erteilte ihm auch die Erlaubnis zum Bau des Zweiten Tempels. Dennoch muss man bedenken, dass die ersten 200 Jahre des Zweiten Tempels unter fremder Herrschaft standen. Doch zumindest in religiöser Hinsicht bestand Freiheit, obwohl das Volk Israel keine wahre Unabhängigkeit im eigenen Land genoss.


Dessen erfolgreiche Existenz beruht auf drei zentralen Werten: der Tora, dem Volk und dem Land. Das Einhalten der Tora ist ein grundlegender Wert, ohne den das Wesen des Volkes Israel unklar ist. Seine Einzigartigkeit hängt von der Einhaltung der Tora ab und davon, dass das Leben auf dieser Welt nach gottgefälliger Moral geführt wird. Diese Verbindung verleiht uns Legitimation und Kraft durch die gegenseitige Unterstützung, die Sorge um den Nächsten und durch wechselseitige Hilfe. Das Bewohnen des Landes gehört dazu, da es das Land ist, das unseren Vätern Abraham, Jizchak, Jaakob und deren Samen versprochen wurde. Es ist das Land, das G’tt zu seinem Sitz gewählt hat, und das Land, in dem der Tempel errichtet werden soll.


Das Leben im Land Israel kann sich demnach also auch unter fremder Herrschaft vollziehen. Denn in der Zeit des 2000 Jahre lang anhaltenden Exils nach der Zerstörung des Zweiten Tempels bis zu der Rückkehr nach Zion und Gründung des Staates Israel im 20. Jahrhundert haben Juden im Land gelebt, vor allem in den Städten Jerusalem, Hebron, Safed und Tiberias. Diese Juden haben die Mizwot eingehalten, Tora gelernt und im Land Israel ein durch und durch jüdisches Leben geführt. Und sie haben unter der Herrschaft fremder Völker gelebt.


WERT


Welchen zusätzlichen Wert liefert die Gründung des jüdischen Staats in Eretz Israel? Warum hebt Maimonides hervor, dass das Chanukkawunder einen besonderen Wert innehat, da der Sieg der Makkabäer die Rückkehr des Königreichs nach Israel für weitere 200 Jahre einleitete?


Die Tora sieht einen großen Wert im nationalen Leben. Das gottesfürchtige Leben eines einzelnen Frommen hat nicht denselben Wert wie das gottesfürchtige Leben eines ganzen Volks. Der Allmächtige hat dem Volk Israel Ziele gesetzt, die nationalen Status haben: »Denn ich hab’ ihn ersehen, dass er es hinterlasse seinen Söhnen und seinem Hause nach ihm, dass sie wahren den Weg des Ewigen, zu tun Gebühr und Recht …« (1. Buch Moses 18,19). »Aber ihr sollet mir sein ein Priesterkönigreich und ein heiliges Volk.« Israel als Volk muss als Musterbeispiel für andere Völker dienen.

Unter der Herrschaft fremder Völker, die die Regeln vorschreiben, kann man kein integres nationales Leben führen. Die staatliche Unabhängigkeit des Volkes Israel ist für die ganze Welt von Bedeutung. Wenn das Volk Israel sein Land bewohnt und seinen Staat nach den Maßstäben der Moral der Tora führt, nehmen Ökonomie, Sicherheit, Kultur und die Handlungen des Staates eine völlig andere Bedeutung an. Diese Vollständigkeit kann für die ganze Welt ein Beispiel liefern.


Maimonides wusste selbstverständlich auch, dass jene 200 Jahre des Königreichs nicht die besten waren. Sie waren die Jahre von Königen, denen das Regieren nicht gebührte, und als die Ära zu Ende ging, hat sich der Hass innerhalb des Volkes Israel verschärft, und der Zweite Tempel wurde zerstört. Dennoch sehen wir, dass diese Ära eine besondere Tugend mit sich brachte. Es war eine Ära, in der das Volk Israel für seine Handlungen sühnen und sie korrigieren konnte, seine Werte an den Tag brachte und anderen Völkern als Beispiel diente.


SELBSTVERSTÄNDNIS 


Chanukka ist demzufolge tatsächlich ein Fest, das unserem Selbstverständnis – unserer Verbindung zu Eretz Israel – stärkeren Ausdruck verleiht als andere Feste. Der Unterschied zwischen einem Wohnsitz im Rest der Welt und einem Wohnsitz in Eretz Israel besteht nicht nur im Wetter und der Schönheit des Landes, sondern er besteht im Aufbau eines jüdischen Regierungssystems nach den Maßstäben der Moral der Tora und der Propheten. Es ist ein System von Zedaka und Recht, ein System, in dem alle Handlungen bestrebt sind, ein Leben in g’ttgefälliger Moral zu führen.


Daher wird bei diesem Fest nicht nur des Wunders an sich gedacht, sondern es wird betont, dass man sich daran erinnern möge, dass das große Wunder dort – in Eretz Israel – geschehen ist. Die Bedeutung des Wunders besteht darin, dass es sich in Eretz Israel ereignet hat.


Insbesondere in dieser Zeit, der Ära nach der Gründung des Staates Israel, gebührt es sich, dass wir beten, um den Staat Israel zu stärken. Möge das Licht von Chanukka leuchten, mitten darin, damit dem Volk Israel die Möglichkeit gewährt wird, seine Wege zu korrigieren und anderen Völkern als Licht zu dienen.



Der Autor ist Rabbiner in der Jüdischen Gemeinde zu Dortmund und Mitglied in der ORD. http://www.breslev.co.il/articles/feiertage/chanukka/chanukkawunder.aspx?id=25278&language=germany
Mehr zu Chanukka - http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/hanukah/kislev/chanukka.htm
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Schemot - 16. Tewet 5774

Beitrag  Admin am 19/12/2013, 17:57




Rav Elischa Aviner
(Rabbiner von Mizpe Nevo und Leiter des Kollels der Jeschiwa Ma'ale Adumim) Die talmudischen Weisen lehrten: "An den Fußspuren des Maschiach [Bedeutung siehe folgendes Zitat]

... das Gesicht des Zeitalters wird dem Gesicht eines Hundes gleichen ..." (Sota 49b), "Im Zeitalter, in dem der Sohn Davids kommen wird ... das Gesicht des Zeitalters wird dem Gesicht eines Hundes gleichen" (Sanhedrin 97a). Was soll das heißen, "das Gesicht des Zeitalters wird dem Gesicht eines Hundes gleichen"?
Nach einer Ansicht ist damit gemeint, so wie der Hund dem Herrchen voran läuft, als ob er es wäre, der den Weg bestimmt, blickt er doch ständig hinter sich, um zu sehen, wohin sich "Herrchen" wendet. So verhält sich die Regierung, die politische Führung - anstatt das Volk wirklich zu führen und für Fortschritt zu sorgen, schauen sie ständig aufs Volk (Meinungsumfragen usw.) und hängen ihre Fahne nach dem Wind. Anstatt zu führen, werden sie geführt...
Eine andere Erklärung bringt der Chafez Chajim: Wenn man einen Hund mit einem Stein bewirft, springt der Hund den Stein an und nicht den Werfer. Er sieht nicht die Beziehung zwischen dem Stein und dessen Werfer. In den "Fußspuren des Maschiach" verbirgt G~tt seine Oberlenkung, und die Menschen beziehen ihre Probleme auf deren jeweilige Umstände und setzen sie nicht mit der göttlichen Vorsehung in Verbindung.
Nach einer anderen Ansicht liefen damals die Leute vor lauter Traurigkeit mit eingefallenem Gesicht herum, wie das eingefallene Gesicht eines Hundes...
Alle genannten Deutungen folgen der Methode der moralischen Auslegung oder der Spitzfindigkeit. Die einfache Wortbedeutung erklärte der Raschikommentar: "wie das Gesicht des Hundes - dass sich Einer vor dem Anderen nicht schämt". Der Hund symbolisiert Frechheit ("Die Hunde sind gierig", Jeschajahu 56,11, "frech wie Hunde", Sohar). Entsprechend wird im Zeitalter, wenn der Sohn Davids kommt, große Frechheit herrschen. Es gibt keine Scham mehr. So wie der Hund bellt und beißt, wird es im Zeitalter zugehen, wenn der Sohn Davids kommt - die Menschen bellen einander an und beißen einer den anderen ganz hemmungslos.
Das deutlichste Merkmal für "das Gesicht des Zeitalters wie das Gesicht des Hundes" finden wir in der Erscheinung der Talkbacks im Internet. Viele der Talkbacks zeichnen sich durch Frechheit und Schrillheit aus, wirklich wie ein ganzes Rudel bellender Hunde. Je schriller desto besser, vielleicht gelingt es ja dem Schreiber, Aufmerksamkeit zu erregen. Vielleicht gelingt es dem Talkbacker sogar, jemanden einzuschüchtern.
Zu unserer Schande sind auch die Webseiten, die sich an die religiöse Öffentlichkeit wenden, nicht frei von "Hundsgesichtern". Ein großer Teil der Stellungnahmen gehören nicht zum Thema, bereichern nicht die Diskussion, tragen nicht zu besserem Verständnis bei, sondern "bellen": Beleidigungen, Unverschämtheiten, Verunglimpfungen, Flüche und dergleichen mehr. Die Frechheit unterscheidet nicht zwischen Jugendlichem und Greis, sie richtet sich gegen Alle - Jung und Alt, Menschen des Geistes und der Tat, Erzieher und Rabbiner, schwarzbärtige und weißbärtige. Auf einer bestimmten Webseite richten sich die besonders schrillen Talkbacks gegen Rabbiner einer bestimmten Richtung und auf einer anderen Webseite gegen die Rabbiner einer anderen Richtung. Jede Webseite und ihr "Hundsgesicht".
In der Vergangenheit fragte ich Administratoren von Webseiten, die sich an die religiöse Öffentlichkeit wenden, weshalb sie die Veröffentlichung der frechen Talkbacks zulassen - wie verträgt sich das mit der Tora Israels? Einer sagte mir, die Leute haben eine Menge Ärger aufgestaut und man müsse ihnen Gelegenheit geben, Dampf abzulassen. Ein anderer sagte mir, die Talkbacks auf seiner Webseite bilden ein Gegengewicht zu den Talkbacks auf anderen Webseiten. Auch wenn sie es mit ihren Begründungen ernst meinen, reichen sie nicht aus, diesen Sumpf für rein zu erklären. Im Jahre 5682/1922 schrieb Rabbiner A.J.Kuk, es gebe kein Ding auf der Welt, das die Schmähung von Toragelehrten erlauben könnte. Den Hintergrund für sein Schreiben bildete die Beschimpfung eines Toragelehrten wegen dessen Unterstützung der zionistischen Bewegung. Die Gegner dieses Toragelehrten bezeichneten ihn als einen "Abtrünnigen" [vom Judentum]. In seinem Brief zitierte Rabbiner Kuk aus dem "Talmud jeruschalmi",
wonach die Verunglimpfung eines Toragelehrten die Zerstörung der Tora bedeutet. Darum dürfe man, so Rabbiner Kuk, die Verletzung eines Toragelehrten nicht zulassen, auch wenn sie "um des Himmels willen" geschah, um einen Zaun um die Tora zu machen, weil die talmudischen Weisen feststellten, dass dadurch Zerstörung und Vernichtung aller Gebäude der Tora verursacht werden. Das bedeutet also, dass es keinen wie auch immer gearteten Beweggrund für die Beschimpfung von Toragelehrten geben kann, weil das die "größte Zerstörung verursacht, die alle Gebäude der Tora zerstört" (Ma'amarej Hara'aja S.56).
Die weite Verbreitung dieser Erscheinung kann uns fast zur Verzweiflung bringen. Solche frechen Typen, die sich unter dem Deckmantel der Anonymität verstecken, lassen sich nur schwer bekämpfen. Dieser Kampf scheint von vornherein verloren. Doch dem ist nicht so. Man darf nicht nachgeben. Vielleicht gelingt es uns nicht, diejenigen Schreiber von Talkbacks abzuschrecken, die sich hinter Pseudonymen verstecken. Deren Strafe erwartet sie in der Welt der Wahrheit, dort ist alles klar und durchsichtig. Die Webseiten selbst aber, und ihre Administratoren, sind nicht anonym. Man muss protestieren, verurteilen und alarmieren. Man muss gegen die diversen Administratoren Protestbriefe an die Zeitungen schicken. Wenn wir stark genug für einen Boykott sind, werden wir auch zu diesem Mittel greifen, bis diese abscheuliche Erscheinung aufhört. Man darf sich nicht damit abfinden.
"Wer einen Hund im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche: und gegen alle Kinder Israels wird ein Hund seine Zunge nicht schärfen (Ex. 11,7), ehe ihm ein anderer Vers einfällt: die Hunde sind gierig" (Jes. 56,11; Brachot 56b). Die talmudischen Weisen lehrten uns damit eine Regel, wie man sich mit "gierigen Hunden" auseinandersetzt. Man muss sie zum Schweigen bringen, um nicht unter ihrem Bellen, ihrer Unbändigkeit und ihrer Frechheit zu leiden.

http://82.80.198.125//german/pdf/G-PARSCHAT-SCHEMOT-5774.pdf



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Gedanken zu Haftarah Jescha'jahu 26,6-28,13 /29,22-23 .... da wird der Ewige der Scharen zum Kranz der Zier!

Beitrag  Juditha am 20/12/2013, 12:05



Schalom
 
Wenn man im Moment durch die Strassen der Städte läuft blinkt und flimmert es durch die elektrischen Beleuchungsanlagen soweit das Auge reicht und es tut mir weh, wenn ich die vergebliche Mühe der Menschen auf der Suche nach Frieden und Freude neben all der Geschäftstätigkeit sehe.
 
Von diesem Treiben bleiben am Ende nur Frust, Enttäuschung und Kosten übrig von der allgemeinen Lichtverschmutzung ganz zu schweigen.
 
Die Befreiung vom Weihbaumkult, als Zeichen der Abkehr der Sünde (Entfernung von Elohim) wird bereits in Jescha'jahu 27,9 ausgedrückt:
 
.... Drum sei gesühnet Jaakobs Schuld / das sei die Frucht der Tilgung seiner Sünde: dass es die Altarsteine alle /macht wie zerschlagenes Kalkgestein / dass nicht bestehen Weihbäume, Sonnensäulen.
 
Wie, wann und warum wir feiern dürfen, wurde dem jüdischen Volk offenbart.... Losgelöst von HaSchem ist kein Fest möglich. "Weinbetäubte" und der "stolze Kranz der Trunkenen" werden nicht gutgeheissen (vgl. Jescha'jahu 28,1 ff.).
 
 Exclamation Das Fest, die Feier beginnt in demjenigen Moment, wenn wir unseren Blick zum Ewigen erheben.
 
.... An jenem Tage schaut der Mensch auf seinen Schöpfer / und seine Augen blicken hin zum Heiligen Jisraëls / er schaut nicht hin auf seine Altäre, seiner Hände Werk / was seine Finger fertigten / blickt er nicht an und nicht die Weihbäume und Sonnensäulen (Jescha'jahu 7,7).
 
 Exclamation  Dann, wenn ich Arbeit Arbeit lassen kann, IHM, dem Allwissenden meine Sorgen und Probleme übergebe und die von IHM geschenkte Ruhe annehme, werde ich in der Tiefe beschenkt.
 
Und es wird sein / am Tag, da Ruh der Ewige dir schafft / von deiner Mühsal und deinem Bangen / und von der harten Fron, damit man dich geknechtet.... (Jescha'jahu 14,3).
 
 Exclamation  Die Freude stellt sich in dem Augenblick ein, wenn ich IHN, meinen Schöpfer einlade und ER mir einwohnen kann. SEIN Licht wird in meine innerste, versteckte Dunkelheit leuchten und ein Fest ungeahnten Ausmasses und tiefer Freude kann sich ausbreiten. Die Freude ist nicht zu verwechseln mit der Gefühlswelt, die wechselt wie das Wetter, ganz anders aussehen und uns täuschen kann.
 
An jenem Tag / da wird der Ewige der Scharen / zum Kranz der Zier / der Krone Pracht / für seines Volkes Rest; zum Geist des Richtens / für den, der sitzt zu richten / zur Siegeskraft für die / die Kampf zum Tore kehren (Jescha'jahu 28,5).
 
 Exclamation  Dem Ewigen darf ich aus der Tiefe danken, dass ER mich aus der Blendung und Verlorenheit herauslöst, dass ER für mich zur Zierde und zum Schmuck wird und ich als wertvoller Mensch vor IHM dasein darf: kostbar und rein. Die ewige Freude und der ungetrübte Blick wie in Jescha'jahu 28,18 ff. beschrieben, werden mir gegeben, wenn ich darum bitte, annehme, fest daran glaube und festhalte, dass ER dies mir geschenkt hat. Damit öffne ich die Tür, dass ich aufgerichtet, mit SEINER Siegeskraft gestärkt und befreit von Schanden werde.
 
So nehme ich die von Elohim geschenkte Schabbat-Freude in Erinnerung an die Befreiung aus Unterdrückung und Zwang voll Dankbarkeit und Liebe an und teile sie mit Euch!
 
Schabbat Schalom Juditha

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Gedanken zu Jeheskel 28,25-26; 29 - .... und sie werden erkennen, dass ich der Ewige ihr GOtt bin!

Beitrag  Juditha am 27/12/2013, 13:09



Schalom
 
Gerne erinnert sich die junge Frau an einem ihrer ersten spontanen Treffen mit einem Rabbi, der ihr etwas zu Trinken angeboten hat. Sie hat einen solchen Durst gehabt, dass sie ein Glas Sirupwasser nach dem anderen hinuntergeschüttet hat und ihr gar nicht aufgefallen ist, wie sich der Gastgeber über ihre Trinkfreudigkeit gewundert hat. Für die junge Frau war es das beste Sirupwasser, das sie je getrunken hatte. Erst im Nachhinein, lange Zeit später, ist es für sie zur erkennbaren Wahrheit geworden, dass diese Begegnung ein Zeichen war, dass sie dazumal nicht nur physisch Durst gelitten hatte, sondern vorallem ihre Seele ausgetrocknet war und ihre Sehnsucht nach dem einzigen, wahren G.tt Jisraëls einen Durchbruch erlitten hatte. Fortan wollte sie zurück zur Quelle und die Suche nach dem Strom des guten, heiligen Wassers war eingeschlagen ....
 
Wie wir der Schrift entnehmen können, konnte Par'o von Mizraim dazumal ebenfalls vom guten Wasser profitieren. Es mag Unvermögen, Hochmut, Stolz, Dummheit u.a. gewesen sein, dass es zur verhängnisvollen Aussage und Annahme kam, in der Par'o meinte:
 
"Mein ist der Strom und ich hab es geschaffen .... (Jeheskel 29,9).
 
Jeheskel prophezeite Par'o im Auftrag des Ewigen, wie und warum es deswegen für ihn zur Katastrophe kommen musste. Par'o sollte durch all dies erkennen können, dass der G.tt Abraham's, Isaak's und Jaakob's allein der Ewige ist.
 
Die Erkenntnis G.ttes ist dem jüdischen Volk seit langem verheissen und vorallem durch ihr DaSein trotz brutalster, niederträchtigster Verfolgungen bezeugt.
 
So spricht G.tt, der Herr: Wenn ich das Haus Jisraëls sammle aus den Völkern, unter die sie zersprengt sind, dann will ich mich heilig erweisen an ihnen vor den Augen der Völker und sie sollen auf ihrem Boden bleiben, den ich meinem Knecht Jaakob gegeben. * Sie sollen darauf in Sicherheit weilen, Häuser bauen, Weinberge pflanzen und sicher weilen, wenn ich Strafgericht vollstrecke an all denen, die rings um sie ihrer höhnen, und sie sollen erkennen, dass ich der Ewige ihr G.tt bin. (Jeheskel 28,25-26).
 
Die Möglichkeit erkennen zu können, dass ER, Elohim der Ewige ist, ist den Menschen durch die Geschichte des jüdischen Volkes als Vorausgabe und Zeichen geschenkt.
 
IHN zu erkennen, anzuerkennen heisst mit IHM direkt zu kommunizieren .... zu danken .... Fragen zu stellen .... SEINE Antworten in allen Dingen zu erWarten.
 
ER, der alle Möglichkeiten hat, ist weder in einem starren Wirkungsmechanismus durchschaubar noch legt er uns ein fehlerfreies Handlungsrezept vor. ER kennt uns und weiss, was in jedem Moment das Beste für uns ist, ER kennt unsere tiefste Sehnsucht und erfüllt diese zum richtigen Zeitpunkt in ungeahnter Weise, wenn wir dies erbitten und zulassen.
 
Sobald sich die Erkenntnis mehr und mehr verwirklicht, steigt die Fähigkeit IHN mehr und mehr zu lieben und IHM immer mehr sein Herz schenken zu können. Hätte Par'o erkennen und anerkennen können, von wem der gute Strom kommt, hätte er sicherlich weiterhin aus der guten Quelle schöpfen können.
 
Freude des Wasserschöpfens, alles schöpfen wir aus der Torah; die Weisung des Ewigen, gepriesen sei sein Name, ist unser Leben und erfüllt uns mit dem lebendigen Wasser und der Freude des Lebens von unserem EL." (Parashah von Anastasia vom 13. Tischeri 5774 / 17.09.2013).
 
In aller Freiheit kann ich mich entscheiden, ob ich vom trüben, künstlich aufbereiteten Wasser oder ob ich vom klaren, reinen Quellwasser schöpfe, dass von SEINEM Strom fliesst ....
 
Und es wird sein an jenem Tag, da fliessen lebendige Wasser aus von Jeruschalaim, zur Hälfte zum östlichen Meer und zur Hälfte zum westlichen Meer, im Sommer und im Winter wird es sein. * Und der Ewige wird König werden über die ganze Erde. An jenem Tag wird der Ewige einzig sein und sein Name einzig. * (Secharja 14,8)
 
Ja - ER ist einzig, Lob und Preis sei IHM, dem Allmächtigen, dem ich verTraue, mit dem ich mitGehe und wo ich meinen Durst löschen kann.
 
Schabbat Schalom Juditha

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Gedanken zu Jirmejahu 46,13 -28 - .... ICH LEBE!

Beitrag  Juditha am 3/1/2014, 13:27



Schalom
 
Da ist der Mann, dessen Leben nach einem tragischen Unfall in Gefahr schwebt ...., der an Maschinen gehängt wird .... und um den seine Lieben bangen und trauern .... Wie sehr der Mensch am Leben hängt, zeigt sich besonders drastisch in solch einer bedrohlichen Situation, wo meist alles andere in den Hintergrund rückt und nur noch ein Ziel besteht: Zu leben!
 
Doch was heisst das eigentlich?
 
Es gehört zur allgemein geltenden Lebensqualität eines Menschen, wenn er über Wissen, Erfahrungen, Gesundheit, Reichtum .... verfügt, dies alles kann er jedoch auch wieder verlieren durch Gedächtnisverlust, Börsencrashs, Inflation, Unfall, Krankheit .... Das Erworbene ist nicht ein untrennbar, garantierter Teil vom Menschen. Im Weiteren kann der Mensch arbeiten und funktionieren, gleichzeitig innerlich tod sein, ein "lebender Toter" wie dies Anastasia jeweils ausdrückt und in unserer Gesellschaft des öfteren zu beobachten ist.
 
Sich der Fragen stellen, wer wahrhaft leben kann, scheint viel komplexer ...., ist unabhängig von äusseren Einflüssen, geht sogar über den irdischen Tod hinaus, können wir verstandesmässig höchstwahrscheinlich nicht fassen und bedingt in die Tiefe zu gehen.
 
'Ich lebe' spricht der König / der Ewige der Scharen ist sein Name / .... (Jirmejahu 46,18).
 
E R   ist das wahre Leben, das nicht gekauft, erlernt oder geteilt werden kann, nichts Lebloses enthält, Ursprung und Quelle ist für das menschliche Leben, das nur durch
I H N  gedeihen, gelingen und fortbestehen kann.
 
Wie wir in Jirmejahu entnehmen können, hat Aegypten  I H N  nicht anerkannt und ihr Leben hat eine dramatische Wendung genommen.  E R  hat das Land in die Hand Babels gegeben und verlauten lassen, dass Aegypten danach bestehen werde, wie in den Tagen der Vorzeit .... (vgl. Jirmejahu 46,26).
 
Für Jisraël lautete die Zusage gans anders: sie sollten sich nicht fürchten ...., nicht bangen ...., da  E R  mit Seinem Volk ist ...., die anderen Völker vertreiben werde .... und E R  sicherte ihnen die Rückkehr zu .... (vgl. Jirmejahu 46,28).
 
Diese Powerzusage hat Mut und Zuversicht gegeben, zeigt jedoch auch die bedeutenden Herausforderungen und Aufgaben, die Jisraël auszuhalten und zu bewältigen hat.
 
Sein Volk wurde als Edelrebe gepflanzt (vgl. Jirmejahu 2,21) und ...nachlesen wie am Weinstock wird man Jisraëls Rest (Jirmejahu 6,9).
 
E R, der das Leben ist, ist mit Seinem Volk und wenn der Mensch dem wahren Leben nachjagt, sollte er zu Seinem Volk stehen und geistig gesehen vom Wein der Edelrebe trinken.
 
Wenn nun in Jermejahu 46,28 Jisraël die Zucht nach dem Recht angekündigt wird, kann ich nur erahnen, was damit gemeint ist:
 
Da war einerseits der Umstand, dass sich ein Teil an den religiösen Kult der GOttlosen angepasst hat (Opferung der Himmelskönigin, Anbetung des Nichts, Götzenkult) und eine Reinigung geschehen musste, damit die Rebe rein und edel wachsen konnte.
 
Andererseits war da noch das wuchernde Unkraut, die übergrosse Schuld der Völker in der Welt .... Wer war fähig, hier der Gerechtigkeit zum Recht zu verhelfen und diese zu tilgen?
 
"Was ist Gerechtigkeit, wie wirkt sich diese aus und zu was wird ein Mensch bereit, wenn er im Glauben, im Vertrauen zu Elohim das Joch der Torah auf sich nimmt?!" gibt Anastasia zu bedenken (Parashah vom 22. Kislew 5774 / 25.11.2013)!
 
Im Midrasch weiss man im Fall von Hungersnöten, dass sie nicht bei schwachen, sondern bei starken Menschen eintraten, welche in ihnen bestehen konnten (Midrasch Rabba, RUTH Rabba. Cap. I,2).
 
Premierminister Menachem Begin (vgl. zit. Lapid Pinchas in Bergp.) hatte 1978 in einem Interview mit einem deutschen Journalisten auf die Frage, ober er nach Ausschwitz noch an GOtt glauben könne geantwortet: "Ja, ich tue es, denn Ausschwitz ist unser Opfer für die Gerechtigkeit GOttes in der Welt. Ich glaube an Gottes Führung in der Politik. Hätte H. die Juden nicht umgebracht, hätte er unter Umständen den Krieg gewonnen. Gäbe es die göttliche Vorsehung nicht, dann hätte H. als erster die Atombombe gebaut, .... dann wäre die Welt ein einziges, grosses Zuchthaus ....!
 
Und wie geht der Rest der Welt heute mit dieser für alle geleisteten Gerechtigkeit um, wenn sie zum Beispiel von den aktuellen Angriffen auf Juden in Frankreich oder den ständigen Hassattacken der Völker auf Jisraël hört? Ist es nicht immer noch wie dazumal, als Dawid angesichts der grundlosen Angriffe auf ihn klagte:
 
"Dafür, dass ich sie liebe, feinden sie mich an, ich aber bete."
 
Der rabbinische Midrasch erweitert diese Aussage auf das Schmerzenslos von ganz Jisraëls: "Anstatt mich zu lieben, hassen sie mich", so spricht Jisraël zu den Völkern: "Ihr solltet uns lieben, denn wir brachten 70 Opfer im Tempel zu Jerusalem dar: aber ihr liebt uns nicht, sondern hasst uns; dennoch beten wir für euch!" (Midrasch und Jalkul Schimoni zu Tehillim/Psalm 109,4).
 
Jitzchack Katznelson ist einer von vielen Juden, der das Joch der Torah getragen hat und dies in folgendem Gedicht, das er auf 3 Umschlägen auf dem Weg in den Gastod geschrieben hat, ausgedrückt:
 
"Heilig ist am Kreuz mein Volk,
das für die Schuld der Erde büsst.
Wenn je mein Volk ein auserwähltes war,
weil es für andere litt -
dann jetzt, dann jetzt!
 
Weil niemals noch ein Jude starb
geläutert so wie jeder, der uns klein erscheint
in Warschau, Wilna oder Wohlhynien.
Denn aus jedem Juden schreit entsetzt
ein Jeremia - jeder ist ein König
an Enttäuschung - der für alle weint."
 
Der GOtt Abraham's, Isaak's und Jaakob's ist mit Seinem Volk verBUNDen und Sein Name, der  L E B E N  ist, mit dem Seines Volkes verEINIGT - diese Erkenntnis ist der ganzen Welt zu ihrem eigenen UeberLeben zu wünschen!
 
Wer Jisraël segnet, wird gesegnet sein ....! Amen! HalleluJAH!
 
Auf das Leben und ein herzliches Schabbat Schalom
 
Juditha

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wohlwahr ...

Beitrag  alexander pfersdorff am 3/1/2014, 20:48



Juditha - Du sagst: "Gäbe es die göttliche Vorsehung nicht, dann hätte H. als erster die Atombombe gebaut, .... dann wäre die Welt ein einziges, grosses Zuchthaus ....!" ....

wohlwahr .... ich sage immer: "Wäre Zweibrücken (meine Heimatstadt) nicht zerstört worden, müßten wir heute vor
                                                jedem Briefkasten (deutsches Postzeichen) stehen und "Heil H." rufen! ".
                                                Sogar mein Vater (leiblicher) gibt mir Recht. Und der hat als Kleinkind (5 Jahre) die
                                                Bombardierungen noch erlebt ! ....

... LIEBE JUDITHA .... nur eine kleine Anmerkung von mir .... es gäbe natürlich noch viel mehr anzumerken von Deinen
sehr guten, geistigen Worten .... vielen Dank !

Auch DIR - JUDITHA - gut SCHABBES .... SCHALOM : Alexander
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"Be'Ahawa ube'Emuna" PARSCHAT BESCHALLACH 5774 Nr. 951 10. Schwat 5774

Beitrag  RUTH am 9/1/2014, 14:32




Diese Woche in der Tora (Schemot/Ex. 13,17 - 17,16): Ägypter verfolgen die Kinder Israels nach dem Auszug; Spaltung des Schilfmeeres; Übergang der Israeliten, Untergang der Ägypter; 2 Lobgesänge; erste Beschwerden; Man ("Manna"); freitags doppelte Menge, reicht auch für Schabbat; wiederum Zank um Trinkwasser; Moscheh schlägt den Felsen; Überfall der Amalekiter; Gebot, Amalek in allen Generationen zu bekämpfen. Haftara: Richter 4, 4-24, 5, 1-31

Schabbat Schira

Tu biSchwat


Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Eran Tamir schrieb:Eines der Mottos von Rabbiner A.J.Kuk zum Monat Schwat lautet: "Die Lust zum Pflanzen von Bäumen entstammt dem Willen zur Wohltat an den kommenden Generationen, dessen volle Wirkung besonders beim Karobbaum zum Ausdruck kommt" (Ma'amarej Hara'aja S.501). Worin besteht der Unterschied zwischen Cheschek (Lust) und Chefez (Wille), und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander?
Cheschek ist der Wille und die Motivation, die der "tierischen Seele" des Menschen entspringen, um sein Potenzial des natürlichen Lebens zu verwirklichen - die körperlichen, seelisch- moralischen und sogar rationalen Aspekte.
Chefez ist demgegenüber der Wille und die Motivation, die der "göttlichen Seele" des Menschen entspringen, um sein Potenzial des absoluten göttlich-spirituellen Lebens zu verwirklichen, das G~tt dem Menschen eingepflanzt hat.
Nun setzt sich also der Mensch aus diesen zwei Seelen zusammen, und damit automatisch aus den zwei Neigungen von Cheschek und Chefez, während sie sich zueinander wie das Äußere (Cheschek) zum Inneren (Chefez) verhalten. D.h. nach außen hin sieht es so aus, dass den Menschen zu seinen unterschiedlichen Taten im Leben die natürlich-materielle Lust antreibt, mit allen ihren problematischen Aspekten wie Oberflächlichkeit, Kleinheit usw. In Wirklichkeit aber treibt den Menschen der Wille und der göttliche Wert an, der tief in seiner Seele verwurzelt ist, ob dies dem Menschen bewusst ist oder nicht, und sogar, wenn er es abstreitet... Demnach ist also in der Tiefe der Lust der Wille verwurzelt, jener Wille, von dem Alles beginnt und den verschiedene Schalen der Lust umgeben...
Ebenso bei unserem Thema. Was einen Menschen scheinbar daran hindert, einen Baum, einen Obstbaum zu pflanzen, ist der Wille, seinen Geschmackssinn zu befriedigen, die Lust, von den Früchten zu genießen, und wenn jemand eine große Pflanzung als wirtschaftliches Unternehmen anlegt, dann doch wohl dafür, sich zu bereichern und seine Lust auf Status und dergleichen zu befriedigen. In Wirklichkeit aber liegen andere Gründe vor; der wirkliche Beweggrund zum Pflanzen eines Obstbaumes besteht vielmehr im Willen, Anderen Gutes zu tun. Das ist ein Ausdruck der Freigebigkeit des Menschen, der ursprünglichsten der göttlichen Eigenschaften - der Wille und das Vermögen, immerzu zu geben, denn nicht nur er selbst wird von den Früchten des Baumes genießen, sondern auch Andere, und besonders nach seinem Tode, wenn nur noch Andere von seinen Taten den Genuss haben.
Das ist also "die Lust zum Pflanzen von Bäumen, die vom Willen zur Wohltat an den kommenden Generationen herrührt", wobei das herausragendste Beispiel der Karobbaum abgibt, von dem wenigstens eine Art erst nach siebzig Jahren Früchte trägt, und die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen beträgt nach den talmudischen Weisen siebzig Jahre. Und obwohl derjenige, der den Karobbaum pflanzt, persönlich überhaupt nicht davon genießt, so pflanzt er ihn trotzdem, damit Andere davon genießen...
Möge es uns mit G~ttes Hilfe gelingen, den "Willen" in der "Lust" bewusst und in freier Entscheidung in allen Bereichen des Lebens zu offenbaren.



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Aktueller Wochenabschnitt: Ex 33:12-34:26 (Schabbat Chol haMoed Pessach)

Beitrag  Admin am 23/4/2014, 10:11

..


Lehrhaus.at schrieb:
12. Und Moscheh sprach zu dem Ewigen: Siehe, du sprichst zu mir: Führe dieses Volk hinauf, aber du hast mich nicht wissen lassen, wen du mit mir schicken willst. Und doch hast du gesagt: Ich habe dich beim Namen gekannt, und auch hast du gefunden Gnade in meinen Augen.
13. Nun denn, wenn ich Gnade gefunden in deinen Augen, so laß mich wissen deinen Weg, daß ich dich erkenne, damit ich Gnade finde in deinen Augen; siehe auch, daß dein Volk ist diese Nation.
14. Und er sprach: Mein Angesicht wird voranziehen, und ich werde dir Ruhe schaffen.
15. Und er sprach zu ihm: Wenn dein Angesicht nicht voranzieht, so führe uns nicht hinauf von hier.
16. Und woran soll wohl irgend erkannt werden, daß ich Gnade gefunden in deinen Augen, ich und dein Volk? Nicht daran, daß du mit uns gehest? daß wir unterschieden sind, ich und dein Volk, von allem Volke, das auf dem Erdboden ist.
17. Und der Ewige sprach zu Moscheh: Auch das, was du geredet hast, will ich tun; weil du Gnade gefunden in meinen Augen und ich dich gekannt beim Namen.
18. Und er sprach: Laß mich doch sehen deine Herrlichkeit!
19. Und er sprach: Ich werde vorüberführen all meine Güte an deinem Angesicht, und werde vor dir rufen bei Namen: Ewiger, und wie ich begnadige, wen ich begnadige, und wie ich mich erbarme, weßen ich mich erbarme.
20. Und sprach weiter: Du vermagst nicht, mein Angesicht zu schauen, denn mich schauet kein Mensch und bleibt leben.
21. Und der Ewige sprach: Siehe, da ist ein Ort bei mir, da stelle dich auf den Felsen;
22. Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorbeizieht, so stelle ich dich in die Felsenkluft, und werde meine Hand über dich decken, bis ich vorübergegangen.
23. Dann will ich meine Hand wegtun, und du siehst meinen Rücken; aber mein Angesicht kann nicht gesehen werden.

Kapitel 34
1. Und der Ewige sprach zu Moscheh: Haue dir aus zwei steinerne Tafeln, wie die ersten, und ich werde auf die Tafeln schreiben die Worte, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen.
2. Und sei bereit auf den Morgen, steige am Morgen auf den Berg Sinai und harre dort meiner auf dem Gipfel des Berges.
3. Und kein Mensch steige mit dir hinauf, kein Mensch werde auch nur gesehen auf dem ganzen Berge; selbst die Schafe und die Rinder sollen nicht weiden in der Nähe dieses Berges.
4. Und er haute zwei steinerne Tafeln aus, wie die ersten, und Moscheh machte sich auf am Morgen, und stieg auf den Berg Sinai, wie der Ewige ihm geboten hatte, und nahm in seine Hand zwei steinerne Tafeln.
5. Und der Ewige kam herab in einer Wolke und stellte sich dort neben ihn und rief bei Namen: Ewiger.
6. Und der Ewige zog vorüber an seinem Angesicht und rief: Ewiger, Ewiger, Gott, barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Huld und Treue;
7. Bewahrend die Huld ins tausendste (Geschlecht), vergebend Schuld, Missetat und Fehl; doch straflos hingegen läßt er nicht; er ahndet die Schuld der Väter an Kindern und Kindeskindern, am dritten und am vierten Geschlecht.
8. Da eilte Moscheh und neigte sich zur Erde und bückte sich,
9. Und sprach: Wenn ich denn Gnade gefunden in deinen Augen, Herr, so gehe doch der Herr in unserer Mitte; denn ein hartnäckig Volk ist es; und verzeihe unsern Frevel und unsere Schuld, und eigne uns dir an.
10. Und er sprach: Siehe, ich schließe einen Bund: vor deinem ganzen Volke will ich Wunder tun, wie sie nicht gewirkt worden in aller Welt und bei allen Völkern, und sehen soll alles Volk, in dessen Mitte du bist, das Werk des Ewigen, das ich an dir tue, wie es furchtbar ist.
11. Beachte wohl, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich treibe vor dir aus den Emoriter und Kenaaniter und Chittiter und Perisiter und Chiwiter und Jebusiter.
12. Hüte dich, daß du keinen Bund schließest mit dem Bewohner des Landes, gegen das du ziehest; daß er nicht zum Fallstrick werde in deiner Mitte;
13. Sondern ihre Altäre sollt ihr niederreißen und ihre Standbilder zertrümmern und ihre Haine umhauen.
14. Denn du sollst nicht anbeten einen andern Gott, denn der Ewige, Eiferer ist sein Name, ein eifervoller Gott ist er.
15. Daß du nicht schließest einen Bund mit dem Bewohner des Landes; und wenn sie nachbuhlen ihren Göttern und opfern ihren Göttern und er ladet dich ein, so würdest du essen von seinem Opfer;
16. Und nehmen von seinen Töchtern für deine Söhne: wenn seine Töchter ihren Göttern nachbuhlen, so verführen sie auch deine Söhne, ihren Göttern nachzubuhlen.
17. Götterbilder von Gußwerk sollst du dir nicht machen.
18. Das Fest der ungesäuerten Brote beobachte, sieben Tage iß du ungesäuerte Brote, die ich dir geboten, um die Zeit des Monats der Ähren-Reife, denn im Monat der Ähren-Reife bist du aus Mizrajim gezogen.
19. Alles, was den Mutterleib erschließt, ist mein; und alles, was deine Herde an Männlichem wirft, der Erstling an Rind und Lamm.
20. Und den Erstling beim Esel sollst du lösen um ein Lamm, und wenn du ihn nicht lösest, so brich ihm das Genick; alle Erstgeburt deiner Söhne sollst du lösen, daß man nicht leer erscheine vor meinem Angesichte.
21. Sechs Tage kannst du arbeiten, aber am siebenten Tage feiere, in der Pflügezeit und in der Ernte sollst du feiern.
22. Und ein Fest der Wochen sollst du dir machen, der Erstlinge der Weizen-Ernte; und das Fest der Einsammlung, beim Umlauf des Jahres.
23. Dreimal im Jahre sollen erscheinen alle deine Männlichen vor dem Angesichte des Herrn, des Ewigen, des Gottes Jisraels.
24. Wenn ich verdränge Völker vor dir und deine Grenzen erweitere, so wird dennoch keinen Menschen nach deinem Lande gelüsten, wenn du hinaufgehst, zu erscheinen vor dem Angesichte des Ewigen, deines Gottes, dreimal im Jahre.
25. Schlachte nicht beim Gesäuerten das Blut meines Opfers, und nicht übernachte bis an den Morgen das Opfer des Peßach-Festes.
26. Das Früheste der Erstlinge deines Bodens sollst du bringen in das Haus des Ewigen, deines Gottes; koche nicht ein Böcklein in der Milch seiner Mutter.
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