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heute gut und morgen besser, durch euch!
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heute gut, doch Morgen besser durch euer Mitmachen und eure Aktionen, uns fehlt nur noch die Bekanntheit und Werbung, doch die Reputation soll das tun, unserm G`TT sei Ehre und Dank in Allem, damit wir wachsen und Frucht bringen! Seid gesegnet in reichem Masse, denn IHR seid von Ewigkeit her geliebt...

"Jitro יתרו " Sch`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 18,1 - 20,23

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"Jitro יתרו " Sch`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 18,1 - 20,23

Beitrag  Admin am 17/1/2014, 12:33



..


יתרו Jitro 18,1 - 20,23
16 Schewat 5774 - 17.1.14


Schalom liebe Freunde und Leser,

sprechen wir heute über die Suche nach Wahrheit, korrekten Lösungen, Fairness wie Kritik..

Jitro war ein Priester von götzendienst, so wird er uns vorgestellt in unserer Torah.
Er versuchte jede Art von götzendienst, die ihn jedoch geistig unbefriedigt liess bis er zum Judentum fand und schliesslich konvertierte.

Er wird uns als ein kritischer Mensch beschrieben, wie komme ich darauf und können wir erahnen, er wurde Jehudim und weshalb dieser Entschluss?!

Unsere Weisen sagen er wäre kritisch gewesen, also ein Mensch mit der Kraft zur Kritik in einer selbstkritischen positiven Art, denn nach den früheren Arten des götzendienstes der Religionen die er ausübte und den verschiedenen Denkarten die ihn offensichtlich nicht zufrieden stellten, er entdeckte Mängel darin und war auf der Suche nach Wahrheit die er im Judentum entdeckte..

Jitro vernahm was HaSchem für Moscheh tat, und er vernahm was HaSchem für das jüdische Volk tat, dies hatte Einfluss auf ihn und er merkte, dass er nicht mehr der Gleiche bleiben konnte, er müsse geistlich wachsen und er müsse besser werden..

Die Fähigkeit kritisch zu sein nicht um der Kritik wegen doch wie im Talmud, Sanhedrin 18a beschrieben: "wenn man zuerst sich selbst und dann die anderen richtet, dann ist diese Kritik positiv."

Erst wenn man an sich selbst den gleichen rigurosen Mass-stab setzt, kann/darf man andere Leute kritisieren..

Einen Rat geben..
Konstruktiv kritisieren also..
Bewegt von der Suche nach Wahrheit..
Bereit sich selbst zu ändern, bereit sich zu bessern die Voraussetzung für konstruktive Kritik und ich betone, die Bereitschaft anzupacken..

Jitro sah, dass die Leute von morgens bis abends anstanden um Moscheh nach Rat zu fragen, er gab seinem Schwiegersohn also seinen Ratschlag, Gerichte zweiter Instanz einzurichten.

In Fällen, da sich ein untergeordnetes Gericht nicht kompetent fühlte, sollten die Richter den Fall an ein höheres Gericht weitergeben können.
Er meinte: sie sollen die Leute richten und die "grossen Fälle/Dawar HaGadol" sollen sie zu dir bringen und die "kleinen Fälle/Dawar HaKatan" sollen sie selber richten. Schemot 18,22



Moscheh gefiel diese Idee und er führte sie auch ein.

Bei der Beschreibung von Jitros Plan, nimmt die Torah jedoch eine kleine Änderung vor: die "schwierigen Fälle/Dawar HaKasche" werden zu Moscheh gebracht und die kleinen Fälle richten sie selber. Schemot 18,26

Der Unterschied ist klein doch sehr bedeutend zwischen gross oder schwierig.



Jitro stellte sich einen anderen Art Fall vor, der vor Moscheh`s Zelt erscheinen würde, als das was dann wirklich geschah.

In Jitros Augen wäre ein grosser Fall, ein Fall in dem z.B. heute ein Konzern wie Apple involviert wäre und ein kleiner Fall, wenn z.B. Menachem`s Ochse den Ochsen von Schlomo aufspiessen würde und einen Schaden von rund 1000 Euro Schaden angerichtet hätte.

Seine Einstellung war dementsprechend, wenn es sich um einen höheren Schadensbetrag handle, müsste sich Moscheh selber darum kümmern, sollte es sich jedoch um einen kleineren Schadensbetrag handeln, solle dieser vor einem kleinen Gerichtshof stattfinden und Moscheh sollte nicht gestört werden deshalb.



Dieser Zugang ist jedoch nicht der korrekte halachische Zugang, denn ein Fall bei dem es sich um eine Summe von z.B. 1000 Euro handelt muss in den Augen des Richters gleich sein wie ein Fall bei einer Summe von Millionen von Euros oder wie in heutiger Zeit noch viel höherer Summen.

Nicht die Höhe des Geldbetrages ist was einen grossen Fall oder einen kleinen Fall ausmacht, sondern die Gerechtigkeit.

So bestand Moscheh darauf, dass er nicht die grossen Fälle, sondern die schwierigen Fälle übernehmen würde.

Die Geldmenge spielt dabei keine Rolle, jedoch faire und korrekte Lösungen zu finden ist die Aufgabe des jüdischen Gerichtssystems.

Bleiben wir nicht stehen, gehen wir gemeinsam weiter, seien wir bereit zu wachsen, uns zu bessern und seien wir auch bereit zu lernen und Konsequenzen daraus zu ziehen..


Wünsche euch freudigen Schabbat Schalom
eure Anastasia


_________________
..




Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben.
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Frage zu Jitro ....

Beitrag  alexander pfersdorff am 20/1/2014, 22:49

Der Gedanke war mir neu, daß Jitro (Schwiegervater von Moische) dann ein wahrer Anbeter - Anbeter El´s- wurde.

Hatte Jitro (Jetro) zu diesem Zeitpunkt, als er Moische den Vorschlag - wegen der Gerichtsbarkeit -machte, den Glauben an EL bereits angenommen?
Jedenfalls Moische hörte doch auf seinen Ratschlag.

... war nur eine kleine Anfrage. ... wurde ich doch gelehrt (bzw. geht aus Bibelversen nicht ganz eindeutig hervor (EL-Anbetung)  confused ), daß Jitro ein Götzenanbeter war, oder zumindest neben EL noch andere G*tter verehrte ....
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Diese Tatsachen gemeinsam machten einen sehr grossen Eindruck auf Jitro

Beitrag  Admin am 21/1/2014, 13:38



..

Schalom Alexander,

Moscheh`s Schwiegervater, hörte alles, was „HaSchem für Mosche und für sein Volk Jisrael getan hat.."
Dies alles machte einen sehr starken Eindruck auf Jitro und er trat deshalb auch zum Judentum über.

Das eine, Jitro war vor allem überrasch von der strengen Strafe die Moscheh beinahe dafür getroffen hatte, dass er die Brit Milah/Beschneidung seines Sohnes hinausgezögert hatte. Moscheh wurde hier anders behandelt als ein gewöhnlicher Mensch.

Raschi fällt die Trennung auf, den der Passuk/Vers zwischen dem, was Moscheh und dem was dem jüdischen Volk geschah, vermittelt.
Gemäss Raschi lehrt uns dies, dass "Moscheh soviel wie ganz Jisrael galt."

Diese Tatsache hat Jitro natürlich sehr stark betroffen, überrascht, beeindruckt, zum Nachdenken gebracht..

Die Lehre die wir daraus ziehen können, Menschen mit höheren Fähigkeiten werden von HaSchem anders behandelt da HaSchem von ihnen mehr erwartet, vor EL sind wir nicht alle gleich.
Ausserdem haben wir nicht auf der gleichen geistigen Stufe zu verharren vor Elohim..
Dies machte wohl den grössten Eindruck auf Jitro.
Unsere Beziehung zu EL darf oder sollte nicht unveränderlich bleiben, wir haben weisere, bessere Menschen zu werden, wir haben geistig zu wachsen, im Laufe des Lebens gewinnen wir an Erfahrungen und wissen mehr vom Leben und bleiben nicht auf der gleichen geistlichen Stufe..

Zum anderen, nachdem Jitro von der Spaltung des Schilfmeeres und den Krieg gegen Amalek vernommen hat wurde ihm einiges klar..

Nach unseren Weisen war er jetzt ein anderer Mensch, er hatte eine neue Beziehung zu Elohim. Er konnte nicht mehr ein götzenpriester sein, denn er hatte zu viel gesehen und gehört..

Schalom Anastasia

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Re: "Jitro יתרו " Sch`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 18,1 - 20,23

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