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Jom Kippur - Der grosse Versöhnungstag!

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Jom Kippur - Der grosse Versöhnungstag!

Beitrag  Rapha am 23/9/2012, 14:13



Jom Kippur
  
Jom Kippur ist der heiligst Tag des Jahres – der Tag, an welchem wir G-tt und dem wesentlichen Kern unserer Seelen am nächsten kommen – „An diesem Tag wird Er euch vergeben, euch reinigen, so dass ihr vor G-tt von all euren Sünden gereinigt seid“ (Wajikra 16:30).

Für 26 Stunden, von einigen Minuten vor Sonnenuntergang am 9. Tischrei bis zum Einbruch der Nacht am 10. Tischrei, „plagen wir unsere Seelen“: wir essen und trinken nicht, waschen und salben unsere Körper nicht, tragen keine ledernen Schuhe und vollziehen keine ehelichen Beziehungen.

Als der heilige Tempel in Jerusalem stand, schloss der Jom Kippur G-ttesdienst den Eintritt des Hohepriesters in das „Allerheiligste“, wo er die Ketoret darbrachte – dies ist der einzigste Zeitpunkt, an dem jemand die innerste Kammer des Tempels betrat – und das Bescheiden des Schicksals von zwei Ziegen, wovon eine G-tt geopfert wird und die andere die Sünden Israels in die Wüste trägt. Heute verbringen wir den Tag in der Synagoge, gekleidet in ein weißes Kleidungsstück, genannt Kittel, den Engeln, die bar ohne jede Sünde sind, ähnelnd und um die Gedanken zur Umkehr zu erwecken, indem wir uns an den Tag unseres Todes erinnern. Im Verlaufe des Tages gibt es fünf Gebete: Maariw, mit dem Kol Nidrei Gebet, am Abend von Jom Kippur; Schacharit; Mussaf, welches eine detaillierte Darstellung des Tempeldienstes enthält; Mincha, wobei auch das Buch Jona gelesen wird; und Ne’ila, das Gebet, mit dem „die Tore geschlossen“ werden, zum Sonnenuntergang. Wir sagen das Al Chet Bekenntnis der Sünden zehn Mal, und wir sagen in jedem möglichen Moment Psalmen.

Es ist der schwerwiegendste Tag im Jahr, doch er wird von einem freudigen Unterton durchzogen: einer Freude, die sich in der Spiritualität des Tages offenbart und die sich in dem Vertrauen darauf zeigt, dass G-tt unsere Umkehr annehmen, unsere Sünden vergeben und uns in ein Jahr des Lebens, der Gesundheit und der Freude einschreiben wird. Wenn das abschließende Ne’ila Gebet seinen Höhepunkt in den widerhallenden „Schma Israel … Haschem echad“ erreicht und ein einzelner Ton des Schofar erklingen wird, bricht die Freude in Singen und Tanzen aus (es ist ein Brauch bei Chabad den Niggun, der als „Napoleons Marsch“ bekannt wurde, zu singen), gefolgt von einer festlichen „Nach-Fasten-Mahlzeit“, die den Tag nach Jom Kippur zu einem eigenen Jom Tow werden lässt.



Die zehn Tage der Umkehr
  
Die zehn Tage, beginnend an Rosch Haschana und endend an Jom Kippur, sind bekannt als die „zehn Tage der Umkehr“; unsere Weisen sagen, dass dies die Zeit ist, von der der Prophet spricht, wenn er erklärt (Jeschajahu 55:6) „Suche G-tt, wenn Er zu finden ist; rufe zu Ihm, wenn Er nah ist.“ Psalm 130, Awinu Malkeinu und andere besondere Abschnitte werden, während diesen Tagen, in unsere tägliche Gebete eingefügt.
Der Baal Schem Tow etablierte den Brauch jeden Tag drei zusätzliche Psalmen zu rezitieren, vom 1. Elul bis Jom Kippur (an Jom Kippur werden die verbleibenden 36 Psalmen rezitiert, womit das ganze Buch der Psalmen komplettiert wird). http://www.de.chabad.org/calendar/view/day.asp?tDate=9/26/2012

Die Worte von Kol Nidre haben mit dem Lösen von Gelübden zu tun.
Während jedes Hauptgebetes am Jom Kippur sprechen wir das Beichtgebet, zählen alle Sünden auf, die wir möglicherweise begangen haben, und bitten G-tt um Vergebung. Das Schlussgebet des Tages - wenn unser Urteil für das kommende Jahr besiegelt ist - heißt Ne’ila. Das ganze Jahr über bleiben nur beim Ne’ila die Türen des Schreines vom Anfang bis zum Ende geöffnet. Das bedeutet, dass die Tore des Gebets im Himmel während dieser Zeit für uns weit offen sind. Ne’ila endet mit Schma Jisrael und anderen gemeinsam gesprochenen Versen sowie mit dem letzten Ton des Schofars.
Kol Nidre (כל נדרי) (bed. alle Gelübde) ist ein Gebet des Versöhnungstages (Yom Kippur). Eigentlich ist es ein Widerruf aller persönlichen Gelübde, Eide, Schwüre gegenüber G'tt, die unwissentlich oder unüberlegt abgelegt wurden.

Schacharit - Inhalt der Gebete, Abfolge der Gebete..

Das Schma Jisrael

Siddur Sefat Emet: S. 109-113; Siddur Schma Kolenu 344-350 Es folgt das Bekenntnis an den Einzigen, G-tt ,den Schöpfer: Zunächst der Vorbeter dann wiederholt die Gemeinde den Vers:

SCH´MA JISRAEL /ADONAI ELOHENU/ADONAI ECHAD

‎שְׁמַע  יִשְׂרָאֵל, ייְָ  אֱלֹהֵינוּ, ייְָ  אֶחָדֽ

(leise:) BARUCH SCHEM KEVOD MALCHUTO LEOLAM VA´ED

‎בָּרוּךְ שֵׁם כְּבוֹד מַלְכוּתוֹ לְעוֹלָם וָעֶד.

Höre Israel,der Ewige ,unser G-tt,der Ewige ist einzig !

(leise:) Gelobt sei der Name der Herrlichkeit seines Reiches immer und ewig !
Die folgenden Abschnitte betet jeder leise für sich.

VEAHAVTA ET ADONAI ELOHEJCHAH, BECHOL LEVAVEJCHAH, UVECHOL NEFSCHEJCHA, UVECHOL ME'ODEJCHA. VE'HAJU HADEVARIM HA'ELEJ ASCHER ANOCHI MEZAVCHAH HAJOM, AL LEVAVEJCHAH. VE SCHINANTAM LEVANEJCHAH , VE DIBARTA BAM BESCHIWTEJCHAH, BEVEJTEJCHAH U'VLECHTEJCHAH BA'DRECH, USCHKACHBECHAH UVKUMEJCHAH.UKSCHARTAM LE'OT AL JADEJCHAH VE'HAJU LE'TOTAFOT BEJN EJNEJCHAH. UCHTAVTAM AL MEZUZOT BEJTEJCHAH UVISCHAREJCHAH. VEHAJA IM SCHAMOA TISCHMEU EL MIZVOTAI, ASCHER ANOCHI MEZAVEH ETCHEM HAJOM, LEAHAVAH ET ADONAI ELOHEJCHEM ULEAVDO BECHOL LEVAVEJCHEM, UVECHOL NEFSCHECHEM. VENATATI METAR ARZEJCHEM BE'ITO JOREJ UMALKOSCH VEASFATA DEGANEJCHAH VETIROSCHEJCHAH VEJIZHAREJCHAH. VENATATAI ESEV BESADJCHAH LIVHEMTEJCHAH VEACHALTA
VESAVA'ET. HISCHAMRU LACHEM, PEN JIFTEH LEVAVEJCHEM VESARTEM VAAVADETEM ELOHIM ACHARIM, VE HISCHTACHAVITEM, LAHEM. VE CHARA AF ADONAJ BACHEM, VE AZAR ET HASCHAMAJIM, VE LO HIHIJE MATAR, VE HA ADAMAH LO TITEN ET JIEVULA VA AVADTEM MEHERA ME'AL HA'ARETZ HA TOVAH ASCHER ADONAJ NOTEN LACHEM. VE SAMTEM ET DVARAJ ELEJ AL LEVAVCHEM VE'AL NAFSCHEJCHEM , UKSCHARTEM OTAM LE'OT AL JIDECHEM, VE HAJU LE'TOTAFOT BEJN EJNEJCHEM.
VE LIMADETEM OTAM ET BENEJCHEM LEDABER BAM, BE'SCHIVTEJCHAH BE VEJTEJCHAH UVLECHTEJCHAH VA DRECH UVSCHOCHBEJCHAH UVKUMEJCHAH. UCHTAVTAM AL MEZUZOT BEJTEJCHAH U VISCHAREJCHAH. LE MA'AN JIRBU JEMEIJCHEM VEIMEJ VBEJCHEM AL HA ADAMAH ASCHER NISCHBA ADONAJ LA AVOTEJCHEM LATET LAHEM, KI IMEJ HASCHAMAJIM AL HA'ARETZ. VA JOMER ADONAJ EL MOSCHE LE'EMOR. DABER EL BNEJ JISRAEL VEAMATAR ALEJHEM, VEASU LAHEM ZIZIT, AL KANFEIJ VIGDEJHEM LEDOROTAM VENATEJNU AL ZIZIT HAKANAF PETIL LECHLET. VE HAJHA LACHEM LEZIZIT URITEM OTO UZCHARTEM EL MIZVOT ADONAJ, VA'ASITEM OTAM VE'LO TATURU ACHAREJ LE'VEVEJCHEM ACHAREJ EJNEJCHEM ASCHER ATEM ZONIM ACHAREJHEM. LE'MAAN TIZKERU, VA'ASIJTEM ET KOL MIZVOTAI VEHEJITEM KEDOSCHIM LE'LOHEJCHEM. ANI ADONAJ ELOHEJCHEM, ASCHER HOZETI ETCHEM ME'ERETZ MIZRAJIM LIHJOT LACHEM LE'LOHIM. ANI ADONAJ ELOHEJCHEM EMET

Du sollst den Ewigen, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Es seien diese Worte, die ich dir heute befehle, die auf deinem Herzen geschrieben stehen sollen. Du sollst sie deinen Kindern lehren; von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Binde sie als Zeichen auf deinen Arm. Sie sollen als Denkband auf deinem Haupte sein. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an die Pfosten der
Tore schreiben. Und wenn ihr auf meine Gebote hört, auf die ich euch heute gebiete, den Ewigen, euren Gott, zu lieben und ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und euerer ganzen Seele. So werde ich den Regen eures Landes zu seiner Zeit geben, Frühregen und Spätregen, du wirst dein Getriede einsammeln und
deinen Most und dein Öl. Ich werde Gras deinem Felde geben für dein Vieh, du wirst essen und satt werden. Nehmt euch in Acht, dass euer Herz nicht verführt werde und ihr abweicht und fremden Göttern dient und euch vor ihnen niederwerft! Da würde der Zorn des Ewigen wider euch entbrennen; er würde den Himmel zuschließen, so dass kein Regen fällen und der Acker keinen Ertrag bringt, und ihr würdet bald in dem prächtigen Land zugrunde gehen sein, das der Ewige euch gibt. Legt diese meine Worte in euer Herz und
in eure Seele. Ihr sollt sie als Zeichen auf euren Arm binden. Sie sollen zum Denkband auf eurem Haupt werden. Lehret sie euren Kindern, davon zu sprechen, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Schreibe sie auf die Pfosten deines Hauses und auf die Pfosten deiner Tore. So dass sich eure und die Tage eurer Kinder vermehren, in dem Land, das der Ewige euren Vorfahren geschworen hat zu geben; wie die Tage des Himmels über der
Erde. Der Ewige sprach zu Mosche: rede zu den Kindern Israels und sage ihnen, sie sollen sich Schaufäden an die Enden ihrer Gewänder nähen, von Generation zu Generation. An den Schaufäden sollen sie einen blauen Faden anbringen. Es sollen Schaufäden für euch sein: Wenn ihr sie seht, dann sollt ihr euch an die Gebote des Ewigen erinnern und sie tun. Ihr sollt eurem Herzen und euren Augen nicht nachgeben, wenn sie euch zur Untreue verleiten wollen. Durch sie erinnert ihr euch an alle meine Gebote und werdet sie beachten und so eurem Gott heilig sein. Ich bin der Ewige, euer Gott; ich habe euch aus Mizrajim herausgeführt, euch zum Gotte zu sein. Ich bin der Ewige, bin euer Gott.

Vorbeter wiederholt laut die letzten Wörter der letzten Zeile:

ADONAI ELOHEICHEM EMET. Der Ewige ,dein G-tt ist wahr
VEJAZIV VENACHON[...]AVDEICHAH.
AL HARISCHONIM VE AL [...] EIN ELOHIM ZULATEICHA.
EZRAT AVOTEINU [...] VEONEIH LAMO BET SCHVEAM ELAJIV.

Man steht zum Achtzehnbittengebet dem Schemone`esre auf .

TEHILOT LE EL ELEION...MI KAMOCHAH BAELIM ADONAI ,MI KAMOCHAH NEDAR BAKODESCH,NORA TEHILOT OSEH FELE. [...] ADONAI JIMLOCH LE´OLAM VA´ED.

Der Ewige regiert immer und ewig

ZUR JISRAEL KUMAH BEESRAT JISRAEL ,UFDEH KINUMECHA JEHUDAH VEJISRAEL.
GOALENU ADONAI ZEVAOT SCHEMO,KADOSCH JISRAEL .BARUCH ATAH ADONAI
GA´AL JISRAEL.


Mussaf, Die Gemeinde bleibt für das Mussaf-Gebet stehen. Es folgt das
Achtzehnbittengebet. Jeder Beter macht drei Schritte zurück und drei vor. Er
bleibt, mit den Füßen zusammen, an einer Stelle stehen und spricht leise das
Gebet.

Das Schmoneh Essre in den deutschen Standard-Siddurim: Sidur Sefat Emet S.126-132; Siddur Schma Kolenu S.406-421;

Im Seder haTefilot ist es nicht vorhanden
Nachdem jeder leise für sich das Achtzehnbittengebet gesprochen hat,
wiederholt es der Vorbeter laut. Bei dieser Wiederholung schaltet er die
KEDUSCHAH ein:
Vorbeter: NAARIZECHA VENAKEDISCHECHA KESOD SICHA SAREFEJ
KODESCH,HAMKEDISCHIM SIMECH BA`KODESCH,KAKATUV AL JAD NEVIJECHA,VE
KARA ZEH EL ZEH VE AMAR:
Alle: KADOSCH KADOSCH KADOSCH ADONAI ZEBAOT,MELO KOL HA AREZ KEVODO.
VORBETER: KEVODO MALEH OLAM,MESCHARETAJV SCHOALIM ZEH LAZEH,AJEH
MEKOM,
KEVODO,LEUMATAM BARUCH JOMERU:
Alle: BARUCH KEVOD ADONAI MIMKOMO.
VORBETER: MIMKOMO HU JIFEN BERACHAMIM,VE JACHON AM HAMEJACHADIM
SCHEMO,EREV VE VOKER BECHAL JOM TAMID,PAAMAJIM BEAHAVAH SCHEMA
OMERIM.
Alle: SCH`MA JISRAEL ADONAI ELOHENU ADONAI ECHAD
Vorbeter: HU ELOHENU ,HU AVINU,HU MALKENU,HU MOSCHIENU,VE HU
JASCHMIENU BE RACHAMAIV SCH`NIT,LE`JINI KLA CHAI,LEHIJOT LACHEM
LELOHIM,
Alle: ANI ADONAI ELOHEICHEM.
Vorbeter: UVEREI KDOSCHECHA KATUV LE`MOR. JIMLOCH ADONAI
LE`OLAM,ELOHAICH ZION,LE DOR VA DOR,HALELUJAH.
Vorbeter: LE DOR VA DOR NAGID GADLECHA ULENEZACH [...]
In vielen Gemeinden darf man sich setzen und singt von der Wiederholung
der Amidah folgendes:
JISMECHU BEMALCHUTECHA SCHOMERI SCHABAT VE KOREI ONEG,AM
MEKADESCHEI SCHVI`I.

Freuen werden sich mit deinem Reiche, die den Schabbat halten und ihn
eine Freude nennen ,das Volk das den Siebenten heiligt
Man steht auf für das KADDISCH.
Die Gemeinde setzt sich wieder.
KAU`H EL ADONAI [...] ELOHENU.


Mincha ist das Tauchbad der Reinigung, wobei auch das Buch Jona gelesen wird.

Ne’ila






Al Chet
JOM KIPPUR
Die Hauptsünde
Rav Asri'el Ari'el 
Ortsrabbiner der Siedlung "Ateret"
Das Sündenbekenntnis "Al chet" ("Für die Sünde..") ist uns 
schon geläufig. "Für die Sünde, die wir unwillentlich und 
willentlich begangen... durch Verhärtung des Herzens... durch 
Unaufmerksamkeit...". Halten wir aber einen Moment inne und 
denken über die Bedeutung nach - und wundern uns. Eigentlich 
sollte dieses Sündenbekenntnis doch unsere Missetaten 
während des vergangenen Jahres auflisten, im Stile des 
Sündenbekenntnisses nach Maimonides (Gesetze von der 
Umkehr 1,1): "O G~tt, ich habe gesündigt, gefrevelt, und mich 
vor dir vergangen. Dies und jenes habe ich getan, ich bereue es 
und schäme mich meiner Taten, ich will diese Sache niemals 
wieder tun". Wenn wir dementsprechend die Liste der 44 "Al 
chet"-Sünden unter die Lupe nehmen, werden wir einige 
Fehlanzeigen feststellen. Und was ist mit diesem Rest?
Und nicht nur das. Viele Punkte dieser Liste bedeuten gar keine 
Sünde! Sind denn "unwillentlich und willentlich, Verhärtung des 
Herzens, Unaufmerksamkeit" überhaupt Sünden? Es handelt 
sich dabei doch bloß um den Hintergrund der Sünden! 
"Willentlich" und "unwillentlich" kann man doch auch Gebote 
erfüllen! Worum geht es also in diesem Sündenbekenntnis?
Wir müssen feststellen, daß "Al chet" nicht unser 
Sündenregister bedeutet. Die von Maimonides beschriebene 
Rechnungslegung im ausführlichen, individuellen 
Sündenbekenntnis eines jeden Einzelnen ist am Vorabend des 
heiligen Tages zu geben. Wer mit der Formulierung nicht 
zurechtkommt, kann stattdessen das Gebet "Tefila saka" 
sprechen, das vom Autor des "Chaje Adam" stammt und in 
vielen Machsorim abgedruckt ist. Das "Al chet"-Bekenntnis im 
allgemeinen Gebet hat einen anderen Zweck. So schrieb der 
MaHaRaL (der "hohe Rabbi Löw") aus Prag im "Pfad der 
Umkehr": 
"Wenn jemand seine Sünden zugibt, liefert er sich G~tt aus, 
gelobt sei er, gegen den er gesündigt hat, und so verhält es sich 
bei jedem Zugeben von Vergehen, bei dem man sich dem 
Betreffenden, gegen den man sich vergangen hat, ausliefert. 
Dadurch wird der böse Trieb vollkommen beseitigt, weil der 
böse Trieb keinerlei Anhaltspunkt an G~tt hat... Wenn er sich zu 
seinen Sünden bekennt und sagt: 'Ich sündigte gegen G~tt', 
durch dieses Bekenntnis liefert er sich G~tt vollkommen aus, 
und hängt ihm damit gänzlich an...".
Der Sinn des Sündenbekenntnisses liegt demnach nicht in der 
ausführlichen Beschreibung der Sünde, sondern, wie es am 
Anfang des Bekenntnisses heißt: "Über die Sünde, die wir vor 
dir gesündigt haben". Nicht eine spezifische Sünde ist es, die 
uns in diesem Moment bekümmert, sondern die Tatsache, "wir 
haben vor dir gesündigt". Darum gehen wir auch nicht 
besonders ins Detail. Uns ist der Grund wichtiger, der uns zur 
Sünde brachte, denn gerade er entfernt uns vom Zustand "vor 
dir". So lautet das Gebet am "Tag des Unheils": "Dein Gesicht, 
G~tt, erbitte ich, verberge dein Gesicht nicht vor mir...". Die 
individuellen Sünden erhalten dadurch eine neue Bedeutung. 
Nicht die Tatsache, daß ich mich nicht "korrekt" verhalten habe, 
beunruhigt mich, sondern der Abstand, den mich die Sünde vom 
Lichte des göttlichen Angesichtes entfernt.
Außerdem gibt es ein unbestimmtes, allgemeines Gefühl der 
Umkehr. Keine Sünde oder Sünden der Vergangenheit kommen 
dem Menschen in den Sinn, vielmehr befällt ihn eine generelle 
Depression, er fühlt sich voller Sünde, G~ttes Licht leuchtet ihm 
nicht, er schämt sich vor sich selber, er weiß, daß G~tt nicht mit 
ihm ist - und das ist ihm das größte Unglück, die furchtbarste 
Sünde (Rabbiner A.J.Kuk, Orot HaTschuwa §3).
Wie mit dem Unglück des Einzelnen verhält es sich auch mit 
dem Unglück des Volkes in seiner Gesamtheit: "...und ich werde 
mein Antlitz vor ihnen verbergen; und es [das Volk] wird zum 
Fraße werden, und viele Leiden und Not werden es treffen, daß 
es sprechen wird an jenem Tage: Ist es nicht darum, weil mein 
G~tt nicht in meiner Mitte, daß diese Leiden mich treffen?" (Dt. 
31,17). Auch hier ist es keine bestimmte Sünde oder deutlich 
definierte Sünden, die wir suchen müssen, wenn wir uns fragen: 
"Warum hat der Ewige also getan diesem Lande? Woher diese 
große Zornglut?" (Dt. 29,23). Auf nationaler Ebene läßt sich die 
Frage nach der furchtbarsten Sünde beantworten als "weil mein 
G~tt nicht in meiner Mitte", d.h. eine Übertragung des göttlichen 
Ignorierens unserer Eigenschaft als G~ttes Volk auf das Land, 
das sich unter der Beobachtung G~ttes befindet. Genug der 
öffentlichen Diskussionen unter Erwägungen, die den "Göttern 
der Fremden des Landes" (Dt. 31,16) entlehnt sind, von 
Begriffen und Systemen fremder Kulturen. Die Zeit ist 
gekommen, den Glauben an G~tt, an seine Tora und an seine 
Oberlenkung in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion im 
Staate zu rücken.
Zum Abschluß eine Anekdote von einer Begegenheit, die sich 
vor einigen Jahren zugetragen hat. Als sich Ariel Scharon das 
erste Mal um den Posten des Regierungschefs bewarb, wurde 
ich gefragt, was ich davon hielte. Nachdem ich dem Fragesteller 
klargemacht hatte, daß ich kein Prophet sei, antwortete ich 
Folgendes: Rein politisch gesehen, scheinen die Aussichten 
sehr rosig zu sein. Er hat die Fähigkeit und den Willen, in dem 
Kriege, in dem wir uns derzeit befinden, zu siegen. Vom 
Standpunkt des Glaubens jedoch erwarte ich von ihm herbe 
Enttäuschungen. In den letzten Jahren lenkt die göttliche 
Führung die historischen Prozesse in einer der einfachen Logik 
vollkommen entgegengesetzten Weise, um uns zu zeigen, wer 
wirklich der Herr im Hause ist und über wen es heißt: "Vertrauet 
nicht auf Fürsten, auf den Menschensohn, bei dem nicht Hilfe 
ist" (Psalm 146,3).
Die Umkehr zu G~tt, das ist die große Umkehr, die an diesem 
Jom Kippur von uns erwartet wird; ein Tag, an dem wir mehr als 
in anderen Jahren die Furcht vor dem Urteilsspruch spüren; ein 
Tag, an dem wir verstehen, wie sehr unser persönliches und 
nationales Schicksal von den Eintragungen und der 
Besiegelung des himmlischen Gerichtes abhängig sind. Aus 
diesem tiefen Gefühl der Abhängigkeit von G~tt und unter der 
Wucht des Spruches "Über die Sünde, die wir vor dir gesündigt 
haben", wird unser Gebet erhört werden: "Im Buche des 
Lebens, des Segens, des Friedens und gesegneter Erhaltung, 
guter Richtsprüche, Errettungen und Tröstungen, mögen wir 
bedacht und vor dir besiegelt werden, wir und dein ganzes Volk, 
das Haus Israel, zu glücklichem Leben und zum Frieden". ( http://www.kimizion.org/5765/jkp65.html )
 

Psalmen während des Tages immer wieder beten..



3. Mo. 16
Der große Versöhnungstag
1 Und der Herr redete mit Mose nach dem Tod der beiden Söhne Aarons, als sie vor den HERRN traten. (3. Mose 10.1-2) 2 Und der HERR sprach zu Mose: Sage deinem Bruder Aaron, daß er nicht zu allen Zeiten in das Heiligtum hineingehe hinter den Vorhang vor den Sühndeckel, der auf der Lade ist, damit er nicht sterbe; denn ich will auf dem Sühndeckel in einer Wolke erscheinen. (2. Mose 26.33-34) 3 Damit soll Aaron hineingehen in das Heiligtum: mit einem jungen Farren zum Sündopfer und mit einem Widder zum Brandopfer; (3. Mose 1.10) (3. Mose 4.3) 4 und er soll den heiligen leinenen Leibrock anziehen und soll ein leinenes Unterkleid an seinem Leibe haben und sich mit einem leinenen Gürtel gürten und einen leinenen Kopfbund umbinden (denn das sind die heiligen Kleider) und soll seinen Leib mit Wasser baden und sie anziehen. (2. Mose 28.39) (2. Mose 28.42-43) 5 Dann soll er von der Gemeinde der Kinder Israel zwei Ziegenböcke nehmen zum Sündopfer und einen Widder zum Brandopfer. 6 Und Aaron soll den Farren zum Sündopfer für sich selbst herzubringen und sich und seinem Haus Sühne erwirken. (Hebräer 7.27) 7 Darnach soll er die beiden Böcke nehmen und sie vor den HERRN stellen, vor die Tür der Stiftshütte, 8 und soll das Los werfen über die beiden Böcke, ein Los für den HERRN und ein Los für den Asasel. (3. Mose 16.20-22) (Matthäus 12.43) 9 Und Aaron soll den Bock, auf welchen des HERRN Los fällt, zum Sündopfer machen. 10 Aber den Bock, auf welchen das Los Asasels fällt, soll er lebendig vor den HERRN stellen, daß er über ihm die Sühne vollziehe und ihn zum Asasel in die Wüste jage. 11 Und Aaron soll den Farren des Sündopfers, das für ihn selbst bestimmt ist, herzubringen und sich und seinem Haus Sühne erwirken und soll den Farren schächten zum Sündopfer für sich selbst. 12 Darnach nehme er die Pfanne voll Glut vom Altar, der vor dem HERRN steht, und eine Handvoll wohlriechenden zerstoßenen Räucherwerks und bringe es hinein hinter den Vorhang; 13 und er tue das Räucherwerk auf das Feuer vor dem HERRN, damit die Wolke vom Räucherwerk den Sühndeckel, der auf dem Zeugnis ist, verhülle, damit er nicht sterbe. 14 Er soll auch von dem Blut des Farren nehmen und mit seinem Finger gegen den Sühndeckel sprengen, gegen Aufgang. Siebenmal soll er also vor dem Sühndeckel mit seinem Finger vom Blute sprengen. 15 Darnach soll er den Bock, das Sündopfer des Volkes schächten und von dessen Blut hinein hinter den Vorhang bringen, und soll mit dessen Blute tun, wie er mit des Farren Blut getan hat, und auch damit sprengen auf den Sühndeckel und vor denselben. (Römer 3.25) 16 Also soll er Sühne erwirken für das Heiligtum wegen der Unreinigkeiten der Kinder Israel und wegen ihrer Übertretungen und aller ihrer Sünden, und soll also tun mit der Stiftshütte, welche sich mitten unter ihren Unreinigkeiten befindet. (3. Mose 17.11) 17 Kein Mensch soll in der Stiftshütte sein, wenn er hineingeht, um im Heiligtum die Sühne zu vollziehen, bis er wieder hinausgeht und die Sühne erwirkt hat für sich und sein Haus und die ganze Gemeinde Israel. 18 Und wenn er zum Altar herauskommt, der vor dem HERRN steht, so soll er von dem Blut des Farren und von dem Blut des Bocks nehmen und auf die Hörner des Altars tun, ringsum, (2. Mose 30.10) 19 und soll mit seinem Finger vom Blut siebenmal darauf sprengen und ihn reinigen und von der Unreinigkeit der Kinder Israel heiligen. 20 Und wenn er die Sühne für das Heiligtum und die Stiftshütte und den Altar erwirkt hat, so soll er den lebendigen Bock herzu bringen, 21 und Aaron soll seine beiden Hände auf dieses lebendigen Bockes Kopf stützen und auf ihn alle Missetaten der Kinder Israel und alle ihre Übertretungen samt ihren Sünden bekennen, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste jagen lassen; 22 daß also der Bock alle ihre Missetaten auf sich in eine Wildnis trage; und er soll ihn in der Wüste loslassen. 23 Und Aaron soll in die Stiftshütte gehen und die leinenen Kleider ausziehen, die er anzog, als er in das Heiligtum ging, und soll sie daselbst lassen, 24 und soll seinen Leib mit Wasser baden an heiliger Stätte und seine eigenen Kleider anziehen und hinausgehen und sein und des Volkes Brandopfer verrichten, und Sühnung tun für sich und das Volk. 25 Und das Fett des Sündopfers soll er auf dem Altar verbrennen. 26 Der aber, welcher den Bock zum Asasel gejagt hat, soll seine Kleider waschen und seinen Leib mit Wasser baden und darnach in das Lager kommen. 27 Den Farren des Sündopfers aber und den Bock des Sündopfers, deren Blut zur Sühnung in das Heiligtum gebracht worden ist, soll man hinaus vor das Lager führen und mit Feuer verbrennen, ihre Haut und ihr Fleisch und ihren Mist. (3. Mose 4.12) (3. Mose 6.23) (Hesekiel 43.21) 28 Und der sie verbrannt hat, soll seine Kleider waschen und seinen Leib mit Wasser baden und darnach in das Lager kommen. 29 Und das soll euch eine ewig gültige Ordnung sein: Am zehnten Tage des siebenten Monats sollt ihr eure Seelen demütigen und kein Werk tun, weder der Einheimische noch der Fremdling, der unter euch weilt. 30 Denn an diesem Tage wird für euch Sühne erwirkt, euch zu reinigen; von allen euren Sünden sollt ihr vor dem HERRN gereinigt werden. 31 Darum soll es euch ein Ruhe-Sabbat sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen. Das sei eine ewige Ordnung. 32 Diese Sühne soll ein Priester vollziehen, den man gesalbt und dessen Hand man gefüllt hat, daß er an seines Vaters Statt Priester sei; und er soll die leinenen Kleider anziehen, die heiligen Kleider, 33 und soll für das Heiligtum und die Stiftshütte und den Altar Sühne erwirken; auch den Priestern und der ganzen Volksgemeinde soll er Sühne schaffen. 34 Das soll euch zur ewigen Gewohnheit weden, daß ihr für die Kinder Israel Sühne erwirkt wegen allen ihren Sünden, einmal im Jahr. Und man tat, wie der HERR Mose geboten hatte.



3. Mo. 17

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 2 Sage Aaron und seinen Söhnen und allen Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das ist's, was der HERR geboten hat, indem er sprach: 3 Jedermann aus dem Hause Israel, der einen Ochsen, oder ein Lamm, oder eine Ziege im Lager oder außerhalb des Lagers schächtet, 4 und es nicht vor die Tür der Stiftshütte bringt, daß es dem HERRN zum Opfer gebracht werde vor der Wohnung des HERRN, dem soll es für eine Blutschuld gerechnet werden; er hat Blut vergossen, und es soll derselbe Mensch aus seinem Volk ausgerottet werden. (Jesaja 66.3) 5 Darum sollen die Kinder Israel fortan ihre Opfer, die sie jetzt noch auf freiem Felde opfern, vor den HERRN bringen, vor die Tür der Stiftshütte, zum Priester, um sie daselbst dem HERRN als Dankopfer darzubringen. 6 Und der Priester soll das Blut auf den Altar des HERRN sprengen vor der Tür der Stiftshütte und das Fett verbrennen zum lieblichen Geruch dem HERRN. 7 Und sie sollen forthin ihre Opfer nicht mehr den Dämonen opfern, denen sie nachbuhlen. Das soll ihnen eine ewig gültige Ordnung sein auf alle ihre Geschlechter. (5. Mose 32.17) 8 Und du sollst zu ihnen sagen: Welcher Mensch aus dem Hause Israel oder welcher Fremdling, der unter ihnen wohnt, ein Brandopfer oder sonst ein Schlachtopfer verrichten will 9 und es nicht vor die Türe der Stiftshütte bringt, daß er es dem HERRN zurichte, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk. (5. Mose 12.14)
Verbot des Genusses von Blut
10 Und wenn ein Mensch vom Hause Israel oder ein Fremdling, der unter ihnen wohnt, irgend Blut ißt, wider einen solchen, der Blut ißt, will ich mein Angesicht richten und ihn ausrotten aus seinem Volk; (3. Mose 3.17) 11 denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, um Sühne zu erwirken für eure Seelen. Denn das Blut ist es, das Sühne erwirkt durch die in ihm wohnende Seele. 12 Darum habe ich den Kindern Israel gesagt: Keine Seele unter euch soll Blut essen; auch kein Fremdling unter euch soll Blut essen. 13 Und wenn ein Mensch von den Kindern Israel oder ein Fremdling, der unter ihnen wohnt, auf der Jagd ein Wildpret oder Geflügel erwischt, das man essen darf, der soll desselben Blut ausgießen und mit Erde bedecken; 14 denn alles Fleisches Seele ist sein Blut; es ist mit seiner Seele verbunden. Darum habe ich den Kindern Israel gesagt: Ihr sollt keines Fleisches Blut essen; denn alles Fleisches Seele ist sein Blut. Wer es aber ißt, der soll ausgerottet werden. (1. Mose 9.4) 15 Jeder aber, der ein Aas oder Zerrissenes genießt, er sei ein Einheimischer oder ein Fremdling, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein bleiben bis zum Abend, dann wird er rein. (3. Mose 11.40) 16 Wenn er aber sein Kleid nicht waschen und sein Fleisch nicht baden wird, so soll er seine Schuld tragen.

Hebräer 10
1 Denn weil das Gesetz nur einen Schatten der zukünftigen Güter hat, nicht das Ebenbild der Dinge selbst, so kann es auch mit den gleichen alljährlichen Opfern, welche man immer wieder darbringt, die Hinzutretenden niemals vollkommen machen! 2 Hätte man sonst nicht aufgehört, Opfer darzubringen, wenn die, welche den Gottesdienst verrichten, einmal gereinigt, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten? 3 Statt dessen erfolgt durch dieselben nur alle Jahre eine Erinnerung an die Sünden. (3. Mose 16.34) 4 Denn unmöglich kann Blut von Ochsen und Böcken Sünden wegnehmen! 5 Darum spricht er bei seinem Eintritt in die Welt: «Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir zubereitet. 6 Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. 7 Da sprach ich: Siehe, ich komme (in der Buchrolle steht von mir geschrieben), daß ich tue, o Gott, deinen Willen.» 8 Indem er oben sagt: «Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht» (die nach dem Gesetz dargebracht werden), 9 und dann fortfährt: «Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen», hebt er das erstere auf, um das andere einzusetzen. 10 In diesem Willen sind wir geheiligt durch die Aufopferung des Leibes Jeshua HaMahiach ein für allemal. 11 Und jeder Priester steht da und verrichtet täglich den Gottesdienst und bringt öfters dieselben Opfer dar, welche doch niemals Sünden wegnehmen können; (2. Mose 29.38) 12 dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt 13 und wartet hinfort, bis alle seine Feinde als Schemel seiner Füße hingelegt werden; (Psalm 110.1) 14 denn mit einem einzigen Opfer hat er die, welche geheiligt werden, für immer vollendet. 15 Das bezeugt uns aber auch der Ruach HaKadosh; 16 denn, nachdem gesagt worden ist: «Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen», spricht der Herr: «Ich will meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Sinne schreiben, 17 und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeiten will ich nicht mehr gedenken.» 18 Wo aber Vergebung für diese ist, da ist kein Opfer mehr für Sünde.


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Re: Jom Kippur - Der grosse Versöhnungstag!

Beitrag  Admin am 23/9/2012, 20:56




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Zum Schlussgebet des Jom Kipur: 
Verschlossene Tore

Beitrag  Juditha am 14/9/2013, 18:20

Zum Schlussgebet des Jom Kipur: 
Verschlossene Tore

Gedanken von Rabbiner Dr. Jonathan Magonet

Neila ist voller Bilder der Endgültigkeit: Die Tore, die geschlossen werden, das Buch, das gesiegelt wird, das Urteil, das Israel und der Welt ausgehändigt wird. Alle äußeren Bilder im Neila-Gottesdienst umschreiben eine Dringlichkeit, eine Entscheidungssituation, eine letzte Chance, in eine Sicherheit zu fliehen. Es ist, als sähen wir tausende von Seelen, die zu den sich schließenden Türen strömen und verzweifelt versuchen, noch hineinzukommen, bevor die Türen zuschlagen.
Dies ist ein Teil der Wahrheit dieser letzten Momente des Jom Kippur - und doch gibt es auch noch eine andere, eine innere Dimension. Denn da gibt es auch ein Gefühl von Erleichterung, von Ruhe und Gewissheit. Denn wenn Israel seine Aufgabe heute erfüllt hat, wird auch Gott das tun, was Gott durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder neu verheißen hat: „Auf dein Wort hin habe ich vergeben" (Num 14,19-20). Denn dies ist der weiße Fasttag, nicht der schwarze. Es ist eine Zeit der Freude über die Gewissheit der Versöhnung und des Nach-Hause-Kommens.
Für wieviele Menschen gibt es keine Erleichterung, keine Linderung des Leids, kein Gefühl, eine Reise gut hinter sich gebracht zu haben und jetzt nach Hause zu kommen. Wir sind von unserem inneren Leben, von dem inneren Leben unserer Tradition so entfremdet, dass diese jährliche Inszenierung zu wenig bringt und zu spät kommt, vielleicht zu spät. Vielleicht ist es wahr, dass es mehr darauf ankommt, was du mitbringst, als darauf, was du mitnimmst. Aber dabei wird oft vorausgesetzt, was man mitbringen solle, seien die formalen Maßstäbe der Beachtung der Regeln, der Glaubenspraxis und die Beachtung jüdischer Formen, und allein diese machten die Reise erst möglich.
Es ist wahr, dass sie für viele der Weg sind, aber es gibt kein Leben ohne seine Verpflichtungen, ohne seinen Kampf um Werte und seine Suche nach Sinn. In der heutigen, bruchstückhaften Welt, wo wir von den Resten unserer Tradition leben, als Teil des Restes unseres Volkes, ist es nicht leicht zu wissen, worin die Wahrheit unserer jüdischen Aufgabe besteht. Doch wir sollten uns nicht von Gefühlen des Augenblicks betrügen lassen - oder sogar von der Abwesenheit solcher Gefühle.
Denn die Reise durch den Jom Kippur war eine wirkliche Reise, eine Reise, die wir nicht danach beurteilen dürfen, was wir an ihrem Ende fühlen, sondern danach, wie wir unser Leben in den folgenden Tagen, Wochen und Jahren führen, nach dem der letzte Schofar-Ton nicht nur die höchsten Höhen des Himmels durchdrungen hat, sondern auch die tiefsten Tiefen unserer Seelen.
Gedanken zum Viduj im Schlussgebet

Gott, ich möchte dir nicht in den Ohren liegen oder mich wiederholen oder dir meine Liste der Sünden erneut vortragen. Du kanntest die Liste, bevor dieser Tag begonnen hat. Ich habe sie mehr für mich selbst als für dich gesagt. Du kennst sogar alle Sünden, die mir noch unbekannt sind, Sünden, die ich vor mir selbst versteckt habe oder die ich aus Dummheit nicht sehe.
Ich bekenne, dass ich verantwortlich bin für vieles, was unrecht gewesen ist. Ich habe versucht, mehr aus dem Leben herauszuholen, als ich bereit war zu geben. Ich habe nie gelernt, die richtige Frage zu stellen. Ich fragte nicht: "Was kann ich dem Leben geben?", sondern: "Was gibt das Leben mir?" Vielleicht habe ich andere betrogen, mit Sicherheit jedoch habe ich mich selbst um viele Dinge betrogen, die ich hätte haben können: um Freundschaft, Liebe und Selbstrespekt.
Ich bekenne, dass viele meiner Probleme entstanden sind, weil ich die Wahrheit über mich selbst oder über mein eigenes Leben nicht wirklich wissen wollte. Ich habe versucht zu kaufen, was nicht käuflich ist. Ich habe Dauerhaftigkeit von vergänglichen Dingen erwartet. Ich bin der Menge gefolgt, weil ich nicht den Mut hatte, allein zu stehen.
Und ich bekenne, dass ich mein Wissen über dich habe schwinden lassen. Viele Hoffnungen und Träume sind gestorben, weil ich ihnen nicht vertraut habe, obwohl sie Zeichen deiner Gegenwart in meinem Leben waren.
Ich bin heute durch so viele Gebete gegangen, habe so viele Worte ausgesprochen, dass ich teilweise das Gefühl für ihre Bedeutung verloren habe. Ich bin verblüfft über ihre Sicherheiten und ihre Forderungen. Lass zumindest dieses Bekenntnis wahr sein, lass es mein eigenes Gebet sein.
Denn ich bekenne, dass viele meiner Bekenntnisse nicht wirklich wahr waren. Ich habe mir für die verkehrten Dinge die Schuld gegeben. Ich habe meine Versäumnisse erwähnt, aber nicht meine Sünden. Ich habe vorgegeben, jemand anderes zu sein, nicht die Person, die du geschaffen hast.
Ich bin zu gering, um dich zu erreichen, und du bist zu groß für mich, um dich zu begreifen. Deshalb will ich versuchen, still zu sein und in dieser Stille geduldig zu warten, bis du mich findest. Du bist so groß, du kannst dich zu mir herabbeugen, und deine Liebe kann die Distanz zwischen uns überbrücken, die mein Verstand nicht zurücklegen kann. 
Vergib mir, verzeih mir, gib mir Versöhnung.

Quellen Link zu Hagalil
Unser Gott und Gott unserer Vorfahren, lass unsere Gebete dich erreichen. Sei nicht taub für unsere Bitte um Erbarmen. Denn wir sind nicht so hochmütig und nicht so stur, dass wir in deiner Gegenwart, unser Gott und Gott unserer Vorfahren, behaupten würden, wir seien gerecht und hätten nicht gesündigt. Vielmehr bekennen wir: Wir und unsere Vorfahren haben gesündigt.

Wir waren Arrogant, Boshaft und Charakterlos. 
Wir haben Diebstahl begangen und uns Eingeschmeichelt. Wir haben Frevelhaft gehandelt und Getötet. Wir sind Hartnäckig gewesen und haben andere Irregeführt. Wir haben ohne Jede Vorsicht über andere geredet und waren Kaltherzig. 
Wir haben Lügen erdichtet, Macht missbraucht und die Not anderer übersehen. 
Wir haben gegen deine Obhut Gott rebelliert und uns von Prestige-Gedanken leiten lassen. Wir haben anderen Qualen zugefügt und Ratschläge erteilt, die schlecht waren. 
Wir haben uns Schuldig gemacht und sind Treulos gewesen. 
Wir waren dir Ungehorsam und haben uns Verfehlt. Wir haben deine Weisung unbeachtet gelassen und X-beliebige eigene Wünsche in sie hineingelesen. 
Unser Verhalten war Zerstörerisch.
Wir sind von deinen Geboten und von deinen guten Satzungen abgewichen. Doch es hat uns nichts genützt. Du aber hast gerecht gehandelt bei all dem, was über uns gekommen ist. Ja, du hast uns Treue erwiesen, wir aber taten Unrecht. (Nehemjah 9.33)
Gott, du bist uns so fern — was könnten wir in deiner Gegenwart sagen? 
Gott, du bist uns so hoch überlegen wie der Himmel über uns - was könnten wir dir erzählen? 
Doch dir ist alles Geheime und alles Offenkundige bekannt. Du verstehst die verborgenen Sehnsüchte des Herzens. Du lässt dich von Äußerlichkeiten nicht täuschen, und nichts ist vor dir verborgen. Du kennst die Rätsel der Welt! Du weißt um die gehüteten Geheimnisse aller Lebewesen. Du kennst das Innerste des Körpers. Du weißt um die Gefühle und Gedanken. Nichts ist vor dir versteckt, nichts deinem Blick verborgen.

Ewiger, unser Gott und Gott unserer Vorfahren,
gib uns Versöhnung für all unsere Verfehlungen.
Verzeih uns all unsere Verkehrungen.
Vergib uns all unsere eigensüchtigen Taten und Gedanken.

Du reichst denen, die sich gegen dich auflehnen, deine Hand. 
Dein rechter Arm ist denen entgegengestreckt, die umkehren. 
Ewiger, unser Gott, du hast uns gelehrt, alle unsere Verkehrungen in deiner Gegenwart zu bekennen, damit wir aufhören, Gewalt zu üben. 
Deinen Worten gemäß wirst du unsere vollständige Umkehr annehmen, als hätten wir dir Feueropfer dargebracht oder Wohlgerüche aufsteigen lassen. Endlos wären die Feueropfer, die wir für unsere Schulden bringen müssten, und unzählig die Wohlgerüche, die für unsere Verschuldungen aufsteigen müssten.
Du aber kennst unser Ende: Es ist Wurm und Made. 
Deshalb hast du die Mittel zur Vergebung vermehrt. 

Was sind wir? Was ist unser Leben? Was ist unsere Liebe? 
Was ist unsere Gerechtigkeit? Was sind unsere Erfolge? Was ist unsere Kraft? Was ist unsere Macht? 
Ewiger, unser Gott und Gott unserer Vorfahren, was könnten wir in deiner Gegenwart sagen?

Ist nicht unsere Kraft wie nichts vor dir? Und sind nicht ruhmreiche Menschen so, als wären sie nie gewesen? Sind nicht Kluge vor dir wie solche ohne Wissen, und Intelligente wie solche ohne Einsicht? 
Ja, die meisten unserer Werke sind vor dir wie Nichtigkeiten, und die Tage unseres Lebens sind wie nichts vor dir. Selbst "der Vorrang des Menschen vor den Tieren wird bedeutungslos" (Koh. 3,19). Ja, alles ist wie nichts vor dir - außer einer reinen Seele. Denn diese wird eines Tages in ihrer Verantwortlichkeit ernst genommen werden vor dem Thron deiner Herrlichkeit.
In deinem großen Erbarmen tilge aus, wo ich mich gegen dich verfehlt habe, aber tilge es nicht durch Leid und schlimme Krankheiten...
... denn nicht hast Du Gefallen am Tod des Menschen, sondern, dass er umkehre - und lebe!
Du hast die Menschen von Anfang an von allen Geschöpfen unterschieden und sie dazu bestimmt, deine Gegenwart zu erkennen. Doch wer könnte dich über dein Tun zur Rechenschaft ziehen. Selbst die Gerechten, was könnten sie dir geben?
Du aber, Ewiger, unser Gott, hast uns in Liebe diesen Tag der (Ruhe und diesen Tag der) Versöhnung geschenkt. Er bedeutet das Ende all unserer Verkehrungen, ihre Verzeihung und Vergebung, damit wir aufhören, Gewalt zu üben und damit wir zu dir zurückkehren, um von ganzem Herzen deinen Willen zu tun.

Du wirst dich in deinem großen Erbarmen über uns erbarmen, denn du hast keinen Gefallen an der Zerstörung der Welt, wie gesagt ist: Sucht Gott, denn Gott ist zu finden! Betet zu Gott, denn Gott ist nahe! 
(Jeschajahu 55,6)
Und es ist gesagt: Der Ungerechte verlasse seinen Weg, der Mensch, der Böses im Sinn hat, lasse ab von seinen Gedanken. Zu unserem Gott soll er zurückkehren, dann wird Gott sich seiner erbarmen, denn bei unserem Gott ist viel Vergebung. 
(Jes.55,7)

Du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, nachsichtig, von unendlicher Liebe und Treue und erfinderisch darin, Gutes zu tun. Dir gefällt es, wenn Ungerechte umkehren, du hast keinen Gefallen an ihrem Tod. Denn es ist gesagt: Sage zu ihnen: So wahr ich lebe, Ausspruch Gottes, des Ewigen, habe ich Gefallen am Tod eines Ungerechten? Nein, sondern dass ein Ungerechter umkehrt von seinen Wegen und lebt. Kehrt um! Kehrt um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, Familie Israels? 
(Jecheskel 33,11)


Und es ist gesagt: Ich habe keinen Gefallen am Tod eines Menschen, Ausspruch Gottes, des Ewigen. Kehrt um und lebt! 
(Jech.18,32)

Ja, in dir ist Vergebung für Israel, in dir ist Verzeihung für Jeschurun in jeder Generation. Und außer dir haben wir niemanden, der über uns regiert, der uns verzeiht und vergibt.
Ewiger, mein Gott, und Gott meiner Vorfahren, ich bin ein Gefäß voller Schmach und Schande. Gott, du regierst in Gnade und Barmherzigkeit, lehre mich, meinen Trieb zu bezwingen; lehre mich, dir zu dienen, damit ich nicht sündige. In deinem großen Erbarmen tilge aus, wo ich mich gegen dich verfehlt habe, aber tilge es nicht durch Leid und schlimme Krankheiten. 
(bJoma 87b)

Mein Gott, bewahre meine Zunge vor böser Rede und meine Lippen vor Lüge. Denen gegenüber, die mir Böses wollen, lass mich angemessen reagieren, und meine Seele möge gelassen bleiben, was auch geschieht.
Mache mich bereit für deine Weisung. Nach deinen Geboten will ich leben. Eilig aber zerbrich die Pläne derer, die Böses gegen mich ersinnen, und vernichte ihre Gedanken. "Die Worte meines Mundes und meine Gedanken mögen dir angenehm sein, Ewiger, mein Fels und mein Heil." 
(Ps 19,15) (bBer 7a)

Gott schafft Frieden in der Höhe. 
Möge Gott uns und ganz Israel Frieden geben. 
Darauf sprecht: Amen!

Mögen die Gedanken unseres Herzens übereinstimmen mit den Worten unseres Mundes, zur Zeit, da die Tore zur Barmherzigkeit sich schließen.
Öffne uns das Tor zur Zeit, da die Tore sich schließen, denn der Tag hat sich geneigt.

Der Tag neigt sich, die Sonne geht unter. Lass uns durch deine Tore gehen.

Bitte, o Gott, vergib doch, verzeih doch, hab' Nachsicht, verschon' doch, erbarm' dich, entsühn doch, zertritt doch die Sünde und Schuld.
Wenn das Licht des Tages vergeht, beten wir um Licht. Wir denken an das Ehrliche und Gute, an die Lichter, die in unserer Geschichte geschienen haben. Wir denken an das Licht, das in jedem und jeder scheint und auch in uns. Wir erkennen dieses Licht, und wir kennen es: Es ist das Licht der Güte, es ist Gott.
Wenn das Licht des Tages vergeht, begegnen wir der Dunkelheit der Welt und der Dunkelheit, die auch in uns selbst ist. Viel Arbeit wartet jeden Augenblick auf uns und fordert uns heraus: Die Hungrigen brauchen unsere Nahrung, die Vernachlässigten brauchen unsere Liebe, die An-den-Rand-Gedrängten brauchen unser Verständnis. Wir brauchen dein Licht, damit wir sie nicht enttäuschen oder in der Dunkelheit zurücklassen.
Wenn das Licht des Tages vergeht, wenden wir uns der Dunkelheit zu, die in uns liegt, den Wunden, die nie heilen werden, dem Wachstum von Bitterkeit und Neid, dass die Zeit nicht verschwinden lässt, dem Hass, den wir gegen andere hegen, und die Abneigung, die wir uns selbst gegenüber empfinden.
Heile uns, Befreie uns und versöhne uns mit dir Gott unserer Väter, unser Gott und hilf uns uns selbst und unserem Nebenmenschen die Vergehen und Verfehlungen zu vergeben. Vergib uns Vater nach unserer Vergebung.
Wir bedauern unsere Verfehlungen und Vergehen gegen dich und deine Weisungen.

Bitte, o Gott, vergib doch, verzeih doch, hab' Nachsicht, verschon' doch, erbarm' dich, entsühn doch, zertritt doch die Sünde und Schuld bevor die Tore sich heute Nacht schliessen.

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Re: Jom Kippur - Der grosse Versöhnungstag!

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